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René Stöckert schnellster Deutscher

Am vergangenen Wochenende fanden in Kamnik in Slowenien die 26. Weltmeisterschaften im Berglaufstatt. Mit dabei Ostheims Berglaufspezialist René Stöckert, der in diesem Jahr in die Männerklasse aufgestiegen ist. Zwölf Kilometer mit insgesamt rund 1300 Höhenmeter und Teilstücken mit etwa 33 Prozent Steigung galt es für den jungen Athleten dabei zu bewältigen. „Wenn du unter die besten 50 kommst, kannst du sehr zufrieden mit dir sein“, so sein Heimtrainer Eberhard Helm vorab, der ihn die letzten drei Wochen noch einmal intensiv auf die Meisterschaften vorbereitet hatte. Vor knapp einem Monat war Stöckert bereits mit mehreren Teamkollegen aus dem Nationalkader im Höhentrainingslager, um für die anstehende Weltmeisterschaft noch einmal erfolgreiche Trainingseinheiten absolvieren zu können. Danach standen zuhause noch einige Einheiten an den heimischen Bergen an, so dass der junge Ostheimer gut vorbereitet nach Slowenien aufbrechen konnte.

Bis auf wenige Ausnahmen war alles, was Rang und Namen im Berglauf hatte, bei den Weltmeisterschaften vertreten.

Die ersten 1,5 Kilometer, die gemeinsam mit dem letzten Kilometer die wenigsten Höhenmeter aufwiesen, wurden besonders von den afrikanischen Läufern mit einem enormen Tempo begonnen, so dass Stöckert sich zunächst im hinteren Teil der Feldes aufhielt. Bis Kilometer fünf lag er dann auf Platz 92 und war von diesem Zeitpunkt an auf der Überholspur. „Zwischendurch denkt man dann schon einmal, warum tust du dir das eigentlich an. Aber genau das macht Berglaufen für mich aus, weil man auch einfach im Kopf stark sein muss.“ Am Ende kämpfte sich Stöckert schließlich bis auf Rang 44 vor und war damit nicht nur bester Deutscher, sondern auch einer der besten seines Jahrgangs. Gleichzeitig schlug er mit seiner Zeit den Bronzemedaillengewinner der Long Distance-WM Rickey Gates aus den USA und zudem mehr als 100 andere internationale Bergspezialisten. Die Favoriten um Europameister Ahmet Arslan (Türkei) und Bergauf-Weltmeister Jonathan Wyatt (Neuseeland) mussten sich hinter den übermächtigen Afrikanern auf den Plätzen sieben und acht einordnen und erklärten im Nachhinein die Strecke als die schwerste seit zwölf Jahren.(Bergauf-Bergab-WM wechseln sich im Zwei-Jahresrhythmus mit reinen Bergauf-WMs ab)

Der junge Ostheimer selbst war mit seiner Leistung sehr zufrieden und führte nebenbei sein Team auf den elften Platz. Auch Berglauf-Chef Wolfgang Münzel war durchaus zufrieden mit dem Abschneiden von René Stöckert

Simona Greier am 6. September 2010

 

1 Kommentar »

  1. Hallo Rene,
    klasse Leistung. Jetzt hast Du in die europäische Berglaufszene gleich eine gute Platzierung bei den Erwachsenen erreicht. Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß beim Training und bin mir sicher es werden noch bessere Platzierungen folgen.

    Hau rein Junge!

    by Dietmar — 12. September 2010 @ 17:41