» 2010 » Juli

Annika Topitsch unter 2:30

Eine neue persönliche Bestzeit und damit auch den Durchbruch der 2:30-Schallmauer gelang Annika Topitsch (TSV Hausen/Rhön) am Sonntag bei den bayerischen Meisterschaften. Mit 2:28,89 Minuten zählt sie in der W14 nun zur Top 10 in Bayern.

Ebenfall flott unterwegs war die Hollstädterin Helena Schneyer, die in 12,94 Sekunden auf den 5. Rang der Schülerinnen W15 sprintete.

Simona Greier am 25. Juli 2010

 

Bericht Neustadt-Stadtlauf

Strahlender Sonnenschein, hunderte von Zuschauern, tolle Stimmung, sportliche Spitzenleistungen – das alles war am Freitagabend am Bad Neustädter Marktplatz geboten. Überall sah man fröhliche und glückliche Gesichter, zudem hatte Sparkassendirektor Roland Schmautz seine Wette deutlich verloren. Nicht weniger als 3152 Läuferinnen und Läufer waren beim Neustädter Sparkassenstadtlauf auf den verschiedensten Strecken mit den verschiedensten Laufstilen unterwegs. Gefordert war „nur“ 2000, also eine grandiose Leistung, dass sich trotz der hohen Temperaturen so viele Bambinis, Kinder und Jugendliche, aber auch deren Eltern an der Aktion beteiligten.

Eine Schar von weit über 300 Bambinis machte den Anfang und alle schafften ohne größere Probleme die Marktplatzrunde. Dafür hab es von den unzähligen Sparkassenangestellten im Ziel die heiß begehrte Medaille.

Die Schüler mussten schon eine Runde von 1450 Meter hinlegen, hier machte sich ebenfalls ein Riesenfeld auf den Weg. So mancher Veranstalter des Rhön-Grabfeld-Cups würde sich glücklich schätzen, einmal wieder so viele Jungen und Mädchen am Start begrüßen zu können. Die gesamte Innenstadt war von zahllosen Zuschauern gesäumt, die den Nachwuchs kräftig anfeuerten.

Den Startschuss für den Sportler-Lauf,  über sechs Kilometer nach dem Motto „die Wirtschaft läuft“ gab kein Geringerer als der bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil. „Passen’s auf, dass Sie wieder gut ins Ziel kommen und teilen Sie sich die Kräfte gut ein“, rief er den Sportlern zu. Dies war in der Tat nötig, denn die immer noch große Hitze forderte den Aktiven viel Kräfte und Schweiß ab. Da kam die kühle Erfrischung aus dem Wasserschlauch an der Wandelhalle gerade recht. Mit auf der Strecke waren viele Fußballteams, die den Stadtlauf als Trainingseinheit nutzten. Aber auch Personen des öffentlichen Lebens, wie Bürgermeister und sogar ein Pfarrer aus der Region wurden „laufend“ gesichtet. Überhaupt hörte man unterwegs immer wieder ein freudiges „Hallo, „Du läufst ja auch mit“ aber auch des Öfteren ein „Ganz schön heiß hier“. Als die Teilnehmer des Sportlerlaufs aus ihrer Runde aus Herschfeld zurückkamen, trafen sie vor der Fallaiser Brücke auf die „Wellness-Läufer“, die teils joggend, teils walkend, ihre 3,4 Kilometer  fast absolviert hatten – den kleinen Stau an dieser Engstelle infolgedessen nahmen alle Aktiven mit Humor.

Um 19:30 Uhr fiel der Startschuss des Hauptlaufes und die Besucher mussten das Warten auf den Höhepunkt der Veranstaltung nicht bereuen. Am Start waren nahezu alle Topläufer des Landkreises, die vom „Moderatorenteam“ Klaus Balling und Karl Breitenbücher bestens vorgestellt wurden. Von Beginn an machten die „Cracks“ des TSV Ostheim ordentlich Dampf und zeigten dem begeisterten Publikum, warum sie schon so viele überregionale und nationale Titel eingeheimst haben. Allen voran Europameister Manuel Stöckert, der bereits nach der zweiten Runde zusammen mit Vereinskamerad Julius Helm mit dem überrunden begann. Dies löste bei einem Knirps am Straßenrand ein begeistertes „Wow die sind aber schnell, die fliegen ja fast aus der Kurve“ aus. So war es nicht verwunderlich, dass sich die beiden Ostheimer die vordersten Plätze in der Endabrechnung sicherten, Daniel Schmitt komplettierte den dreifachen Erfolg der Rhöner Auch bei den Frauen hatten zwei Läuferinnen im roten Trikot die Nasen vorn, Ellen Stockheimer siegte vor ihrer Vereinskameradin Nadine Richter, die schon zu Beginn durch einen Sturz gehandicapt war. Beste Leistungen zeigten auch die Jugendlichen in diesem Lauf, Moritz Helm lief gleich nach den Spitzenathleten als Gesamt-Fünfter über den Zielstrich. Die Häusemerin Ruth Straub ließ einen großen Teil der Erwachsenen hinter sich.

Dennoch gab es auch etwas Kritik anzumerken: Durch die große Anzahl an Teilnehmern auf den nur 1,7 Kilometer langen Runden waren einige Passagen schwierig zu laufen und es ging sehr eng zu, was den einen oder anderen Sturz zur Folge hatte. Doch glücklicherweise zog kein Sportler ernsthaften Verletzungen davon. Ein weiterer Wermutstropfen trübte die gute Stimmung unter den ambitionierten Läufern: Da nicht mit Chip gelaufen wurde und keine Rundenzähler vorhanden waren, hatte wohl so mancher Läufer nicht immer den richtigen Überblick, wie viele Runden bereits absolviert waren. Dies sorgte am Ende in den Ergebnislisten für einige negative Überraschungen.

Dennoch war der Sparkassenlauf insgesamt ein tolles Erlebnis für alle Anwesenden, die nach Meinung des größten Teils der Aktiven und der Zuschauer auch im kommenden Jahr wieder im Sommer statt finden sollte.

Bereits am kommenden Samstag steht der nächste Rhön-Grabfeld-Cup-Lauf an, diesmal ist Wildflecken Veranstaltungsort. Auf dieses Rennen dürften sich vor allem die Bergspezialisten freuen, denn es sind einige Höhenmeter zu bewältigen.

Simona Greier am 19. Juli 2010

 

Ostheims Langstreckler dominieren in Brückenau

Fünf von möglichen sechs Titeln gingen bei der Unterfränkischen Meisterschaft in Bad Brückenau auf das Konto der Ostheimer Langstreckenläufer. Hitzebedingt bzw. auf Grund der anspruchsvollen Strecke waren die Zeiten größtenteils weit von den bisherigen Bestmarken entfernt, die Leistung insgesamt aber dennoch sehr anprechend.

Allen voran Gesatmsieger Manuel Stöckert, der in 34:33 Minuten nicht sein volles Leistungsspektrum ausschöpfen musste. Knappe 25 Sekunden nach ihm erreichte Daniel Schmidt als dritter und zweitschnellster Unterfranke das Ziel.

Jochen Rüttiger komplettierte das Team auf Rang neun einlaufend und machte somit den Mannschaftstitel perfekt.

Zwischen die Ostheimer reihte sich noch der Frankenheimer Marcus Enders, der in 36:32 Minuten dritter Unterfranke war.

Noch dominierender fiel das Ergebnis für die Ostheimer Damen aus. Platz eins, zwei und drei gab es für Ellen Stockheimer, die gleichzeitig die Damenwertung gewann, Anna-Lena Klee und Nadine Richter. Nach diesem Gesamteinlauf führte auch kein Weg mehr am Teamtitel vorbei.

Ebenfalls ganz oben landete Yvonne Ewald vom TSV Ostheim in der Jugend.

Vizemeister wurde der B-Jugendliche Pascal Stöckert, der sich in 44:37 Minuten nur dem Ochsenfurter Markus Schlarb geschlagen geben musste.

Simona Greier am 11. Juli 2010

 

Bericht Unterfränkische Meisterschaft in Höchberg

Mit insgesamt drei unterfränkischen Titeln, einer Vizemeisterschaft und einem dritten Rang traten die Rhöner Athleten aus Hausen und Ostheim die Heimreise aus Höchberg an.

Den Anfang machten im Waldstadion bei sommerlich warmen Temperaturen die Schülerinnen A vom TSV Hausen/Rhön. Startläuferin Regina Reder löste ihre Aufgabe souverän und übergab mit einigen Metern Vorsprung an Teamkollegin Marie Trost. Diese musste zwar ihre Gegnerin aus Lengfeld gehen lassen, übergab aber dennoch mit nicht allzu großem Rückstand an Schlussläuferin Annika Topitsch. Die Vizemeisterin diesen Jahres über 800 Meter rannte wie entfesselt und hatte schon nach 500 Metern die Führung übernommen. Mit einer zusätzlichen Tempoverschärfung auf der Zielgerade war der Widerstand der Gegnerin gebrochen und die Mannschaft durfte sich nach 7:56 Minuten über den Titelgewinn freuen.

Dieses Trio war sogar so schnell, dass selbst ihre älteren Trainingskolleginnen aus Hausen, Annika Topitsch, Sina Fuchs und Viktoria Trost als Bronzegewinnerinnern in der B-Jugend sich gegen die „jungen Wilden“ geschlagen geben mussten.

Auch die Ostheimerinnen Ellen Stockheimer, Yvonne Ewald und Simona Greier waren im 3×800 Meter-Feld vertreten. Startläuferin Ellen Stockheimer, die eigentlich auf der Langstrecke zuhause ist, begann die ersten 400 Meter flott, musste dann allerdings die Aschaffenburgerin Kerstin Spinnler ziehen lassen. An Position drei liegend übernahm Yvonne Ewald und hielt diesen Platz auch bis zum letzten Wechsel. Die führenden der LG Aschaffenburg, die mit ihrer ersten und zweiten Läuferin zwei in ihren Reihen hatten, die im letzten Jahr Zeiten um 2:20 angeboten hatten, waren bereits mit über 70 Meter Vorsprung enteilt.  Um die Lücke zur Ersten zumindest zu verkleinern ging Schlussläuferin Simona Greier couragiert ins Rennen und hatte sich nach knapp 300 Meter auf den Silberrang vorgekämpft. Auf den letzten Meter kam es dann noch zu einem Duell mit der A-Jugendlichen der LG Karlstadt, die im Ziel knapp die Nase vor der Ostheimerin hatte. In guten 7:34,5 Minuten reichte es dennoch zur Vizemeisterschaft bei den Frauen.

Unangefochten zum Sieg ging es für die Männer und A-Jugendlichen aus Ostheim. Von Anfang an lag das Männer-Trio mit René Stöckert, Julius Helm und Manuel Stöckert an der Spitze des Feldes ohne jegliche Gegenwehr. Mit einer Endzeit von 7:53 Minuten waren sie beinahe 10 Sekunden vor den Zweitplazierten aus Ochsenfurt im Ziel, die mit dem mehrmaligen bayerischen Meister Dominik Karl ebenfalls starke Läufer ins Rennen geschickt hatten.

Ebenfalls über weitere Meisterschaftswimpel durften sich die A-Jugendlichen Moritz Helm, Florian Fischer und Jason Grenzer freuen. Für sie blieb die Uhr nach 8:37 Minuten stehen.

Simona Greier am 5. Juli 2010

 

Stöckert-Brüder erfolgreich bei Berglauf-EM

Als 13. im Gesamtfeld der Männer erreichte Manuel Stöckert als schnellster Junior das Ziel nach 12,2 Kilometer und 685 Höhenmetern. Bruder René schaffte den Sprung ebenfalls noch unter die Top 30 der Männer und den dritten Rang bei den Junioren.( Es erfolgte eine seperate Juniorenwertung in einer offiziellen Wertung. Diese umfasste die Jahrgänge 1991-1994, die bei uns als Jugend gewertet wird. Die beiden Brüder waren nach den hier üblichen Juniorenalter (88-90) die Schnellsten, allerdings ohne Wertung.)

Bericht Leichtathletik.de

Herzlichen Glückwunsch für diese tolle Leistung

Simona Greier am 4. Juli 2010

 

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