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RGC Hollstadt

Pünktlich um 10:10 Uhr am 10.10.2010 fiel für die Hauptläuferinnen und Hauptläufer in Hollstadt der Startschuss zum vorletzten Rhön-Grabfeld-Cup Rennen in diesem Jahr. Insgesamt 290 Teilnehmer zwischen drei und 75 Jahren begaben sich auf die verschiedenen Wettbewerbstrecken und genossen bei sonnig warmen Herbsttemperaturen die erste Stadionrunde, begleitet vom Organisator und fachkundigem Sprecher am Mikrofon, Dietmar Werner.

Gleich die ersten Läufer des Tages wurden auf die längste Runde von gut zehn Kilometer geschickt. Allen voran der Ostheimer Express mit dem deutschen Halbmarathonmeister Manuel Stöckert. Schnell hatten er und seine Teamkollegen Daniel Schmidt und Jochen Rüttiger eine Lücke zwischen sich und die Verfolger gerissen und meisterten dann die wellige Strecke gemeinsam. Im Ziel lag dann allerdings Stöckert mit wenigen Zehntel Sekunden vor Schmidt und Rüttiger, letzterer sicherte sich gleichzeitig den Sieg in der M30.

Auch in der Frauenwertung konnte sich Seriensiegerin Ellen Stockheimer (TSV Ostheim) nach 43:56 Minuten unter dem Beifall der Zuschauer auf die Stadionrunde begeben und damit ihren neunten Sieg in der diesjährigen Serie feiern. Überraschend nah an Stockheimer kam das Duo Susanne Hölderle (TSV Brendlorenzen) und Lokalmatadorin Tanja Dietrich, die bis Kilometer vier noch Sichtkontakt zur Siegerin hatten und sich gegenseitig auf der Strecke antrieben. Für beide bedeutete der gemeinsame Zieleinlauf der Gewinn ihrer jeweiligen Altersklasse.

Auch Hollstadts Bürgermeister Georg Menninger gesellte sich am frühen Morgen unter die Sportler und nahm gemeinsam mit Cup-Hauptorganisator Eberhard Helm selbst die Walkingstöcke in die Hand.

Für die beste Leistung bei den Schülern sorgte der ebenfalls heimische Stefan Köberlein (TSV Hollstadt), der nicht nur die M9 für sich entschied, sondern auch die schnellste Zeit auf der 1200 Meter langen Runde erzielte. Auch die Ostheimer Franz Umla und Arne Sieper fanden sich in der Hollstädter Halle am Ende auf dem Podest ganz oben.

Die Gesamtsiegerin der W11, Laura Johannes, gab sich auch in Hollstadt keine Blöße und gewann mit mehr als 15 Sekunden Vorsprung vor den restlichen Schülerinnen C und D.

Ebenfalls sichere Siegerinnen des diesjährigen Rhön-Grabfeld-Cups, wie Regina Reder (W13) und Annika Topitsch (beide TSV Hausen/W14), standen auch in Hollstadt am Ende ganz oben und durften unter anderem als Lohn ein kleines Brot der Bäckerei Roos, das es für jeden Teilnehmer gab, entgegennehmen.

Die Jugendlichen und Hobbyläufer wurden gemeinsam auf eine 5,6 Kilometer lange Runde geschickt. Nach gut 21 Minuten kehrten die Brüder Tobias und Jonas Geiger als Schnellste auf den Sportplatz zurück und liefen zeitlich über die Ziellinie. Bei den weiblichen Teilnehmern konnte sich die weibliche Jugend B Gewinnerin Viktoria Trost vom TSV Hausen durchsetzen.

„Ich komme immer gerne nach Hollstadt zum Zuschauen. Nicht nur weil der Wettergott es mit den Veranstaltern meistens sehr gut meint, sondern auch weil hier vom leckeren Kuchen bis zur tollen Stimmung der Zuschauer und der fehlerfreien Organisation alles stimmt,“ resümierte schmunzelnd LLZ-Sponsor Jürgen May vom Reisecenter Alltours.

Erfreulich für den Veranstalter war zudem, dass vor allem in den jüngeren Jahrgängen einige Schülerinnen und Schüler der Volksschule Hollstadt erfolgreich teilgenommen hatten.

In knapp zwei Wochen wird der letzte Wettbewerb des RGC 2010 über die Bühne gehen. Den Teilnehmern stehen dann am 23.10. noch die „knackigen“ Bergetappen in Hausen bevor. Ein ausführlicher Vorbericht folgt.

Simona Greier am 12. Oktober 2010

 

Ostheimer erfolgreich beim Churfrankenlauf

So einige Teamwettbewerbe in Deutschland und auch in Dänemark haben die erfolgreichen Athleten und Athletinnen des TSV Ostheim/Rhön schon bestritten und nur selten den Sprung aufs Podest verpasst.

Der Churfrankenlauf in Aschaffenburg, der in diesem Jahr zum ersten Mal stattfand, wurde als nächster und letzter Mannschaftslauf in diesem Jahr ins Auge gefasst. Mit zwei Teams à fünf bzw. vier Personen schickte der TSV Ostheim seine Athleten René Stöckert, Stefan Dietzer, Ingbert Reinke und Moritz Helm ins Rennen, während ein zweites Team mit dem Namen Bionade-Jugend TSV Ostheim/Rhön und den Läufern Malik Metz, Pascal Stöckert, Eberhard Helm, Florian Fischer und Jason Grenzer gestellt wurde.

Bereits am frühen Morgen gingen die ersten Läufer auf ihr erstes Teilstück von 10,5 Kilometern. Als Schnellster aller Startläufer erwies sich der Ostheimer René Stöckert, der auf seinen nächsten Verfolger vom Team der Gipfelstürmer einige Meter gut machen konnte.

Das zweite Etappenstück über 17 Kilometer lief Ingbert Reinke, der die Ostheimer schon bei einigen Teamwettbewerben begleitet hatte, für die schnellen Rhöner und musste dabei mehr als 420 Höhenmeter zurücklegen. In guten 1:13:04 Stunden beendete er mit der drittschnellsten Zeit und knapp sechs Minuten Rückstand auf den Führenden diesen Abschnitt. Kaum im Ziel war es erneut René Stöckert, der auch die dritte Strecke in Angriff nahm. Mit einer wiederum sehr ansprechenden Leistung auf den 18 Kilometern mit ebenfalls über 400 Höhenmetern übergab Berglaufspezialist Stöckert mit ein paar Minuten Rückstand auf die führenden Gipfelstürmer an Moritz Helm. Auch er konnte auf seinem Teilstück über knapp 12 Kilometer die zweischnellste Zeit erreichen und wechselte nun auf Schlussläufer Stefan Dietzer. Nach 15,6 Kilometern überquerte der Läufer nach eigenen 1:04:56 Stunden und einer Gesamtzeit von 5:06:29 Stunden die Ziellinie als zweite Staffel hinter den heimischen Gipfelstürmern.

Die zweite Mannschaft des TSV kam nach 5:49:06 Stunden auf den fünften Rang. Die besten Leistungen in diesem Team zeigten Malik Metz, der auf seinem Teilstück die viertbeste Zeit erlief und Jason Grenzer als fünftschnellster auf der letzten Etappe.

Simona Greier am 10. Oktober 2010

 

LLZ-Versammlung am Freitag

Am Freitag  den 8.10, findet eine LLZ- bzw. Rhöngrabfeldcupveranstalter-Versammlung in Hollstadt im Sportheim statt. Ab 20Uhr werden die neuen Termine, eventuelle Änderungen und sonstiges zum Rhön-Grabfeldcup 2011 festgelegt bzw. besprochen.

Jeder Veranstaler sollte daher mit mindestens einem Vertreter seines Vereins anwesend sein.

Simona Greier am 7. Oktober 2010