» 2011 » April

Rhön-Grabfeld-Läufer brillierten beim Obermain-Marathon

Idyllisch liegen Kloster Banz, Vierzehnheiligen und die kleine Kapelle am Staffelberg auf den Bergen rund um die kleine Badestadt Bad Staffelstein am Obermain. Die Gegend ist bekannt für Wallfahrten. Kloster Banz kennt man als Treffpunkt hoher bayerischer Politiker und als Weiterbildungsort der Hanns-Seidel-Stiftung.

Dass man an genau diesen Orten auch einen Marathon laufen kann, ist für viele neu. Am letzten Sonntag fand jedoch bereits die 7. Auflage des immer bekannter werdenden Obermain-Marathons statt. Auch aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld waren wieder einige Läufer am Start um die landschaftliche sehr reizvolle Strecke bei bestem Läuferwetter unter die Füße zu nehmen.

Auf der relativ flachen Halbmarathondistanz waren Heidi Schmitt, Willi Heitel und Burkhard Fuchs unterwegs. Bereits um 08.45 Uhr erfolgte der Startschuss und das große Teilnehmerfeld mit fast 1.400 Läufer und Läuferinnen setzte sich in Bad Staffelstein in der Nähe der Adam-Riese-Halle in Bewegung. Nachdem das Trio zunächst zusammen gelaufen war, versuchte jeder sein Tempo zu finden, um gut über die 21 Kilometer zu kommen. Am Ende lagen die drei Starter des TSV Hollstadt zeitlich nicht weit auseinander und erreichten erschöpft aber unversehrt mit folgenden Zeiten das Ziel.

Burkhard Fuchs (1:45 Std.); Heidi Schmitt und Willi Heitel (1:54 Std.). Die beste Alterklassenwertung erreichte damit Heidi Schmitt mit dem 20. Platz.

Eine Viertelstunde nach dem Halbmarathon nahmen die Marathonis Anlauf auf die 42 Kilometer. Ging es auf der Halbdistanz recht flach zu, begann beim Marahton schon nach drei Kilometern der erste große Anstieg hinauf nach Kloster Banz. Nachdem der erste Berg erklommen war, ging es recht schnell auf herrlichen Waldwegen wieder hinab ins Maintal. Die flache „Erholungsphase“ sollte nicht lange andauern. Lansam fing die Strecke wieder an zu steigen und die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen, bekanntlich nicht im Tal gelegen, kündigte sich an. Mit 4 Kilometern lag der längste Anstieg vor den Läufern. Ein unvergessliches Erlebnis für alle Läufer, die sich mit größter Anstrengung am Steilstück der herrlich gelegenen Wallfahrtskirche näher kämpften, während die Touristen fleißig Applaus spendeten. Für die Klosterschenke mit dem bekannten Nothelferbier war keine Zeit. Schließlich lagen noch 27 Kilometer vor den Läufern.

Oberhalb von Vierzehnheiligen wurde die Strecke wieder flacher und auf dem welligen Profil steuerte man der letzten großen Steigung, dem Staffelberg, entgegen. Der letzte knackige Anstieg, den die meisten Läufer nur im Gehen bezwingen konnten, führte auf das Aussichtsplateau des Staffelberges. Während die Besucher die herrliche Aussicht über das Maintal bewunderten, waren die Läufer froh, die 700 Höhenmeter auf den ersten 21 Kilometern gemeistert zu haben.

Auf dem zweiten Abschnitt ging es meist bergab. Nun galt es die Lauftechnik umzustellen und zu hoffen, dass man an den Anstiegen nicht zu viele Körner hat liegen lassen.

Andreas Grau aus Reyersbach und Dietmar Werner aus Hollstadt waren die Vertreter des Landkreises über diese Marathondistanz.

Andreas Grau der für den DAV Bad Kissingen startete, platzierte sich von Beginn an in der Spitzengruppe und wurde, trotz eines kleinen Umweges, am Ende Gesamtdritter mit einer Zeit von 2:54:23 Stunden. Eine klasse Zeit für ein derartig ansprechendes Profil.

Dietmar Werner vom TSV Hollstadt fing recht verhalten an. Eine taktisch gute Laufeinteilung brachten, die für ihn sensationelle Endzeit, von 3:06:56 Stunden. Mit Gesamtplatz 11 bei 380 Startern und Platz 3 in der Alterklasse rundete er das sehr gute Abschneiden der Läufer des Rhön-Grabfeld-Kreises ab.

Weiter Ergebnisse und Einblicke zum Lauf unter:
www.obermain-marathon.de

Jan Gensler am 17. April 2011

 

wir gewinnen 50.000€ für Rhön-Grabfeld – seid mit dabei!

Seit drei Wochen stimmen etliche Dutzend Rhön-Grabfelder täglich online für den Rhön-Grabfelder Aktionsplan für mehr Gesundheit.
Der Zwischenstand nach einem Viertel der Abstimmungzeit: Wir liegen zur Zeit auf einem Gewinnerplatz mit recht guten Aussichten!

Wir bitten, möglichst täglich mit möglichst mehreren Mail-Adressen (unbegrenzte Anzahl) für unser Projekt abzustimmen!

Die Konkurrenz schläft aber nicht – wir dürfen nicht abstimmungsmüde werden. Schließlich geht es um 50.000€…

Hier geht’s zum Abstimmen

Unser Projekt des Netzwerkes von Sportvereinen im Landkreis Rhön-Grabfeld soll sich vorwiegend an ältere Mitbürger in allen Gemeinden unseres kleinen Landkreises im Herzen Deutschlands richten. Über die Hälfte unserer Einwohner ist in unseren Sportvereinen sowieso schon eingebunden. Jedoch haben die meisten Älteren nach langen Berufsjahren den Bezug zum aktiven Sport großenteils verloren. Auch die Fitneß ist oft nicht mehr vorzeigbar. Anstatt sich weiter aus dem aktiven Leben zurückzuziehen, wollen wir MUT machen für eine wirkliche LEBENSSTILÄNDERUNG. Mit Hilfe einer Pressekampagne mit Broschüren, Plakaten, Vorträgen und Veranstaltungen wollen wir die Hintergründe für Herz-Kreislauferkrankungen wie z.B. Schlaganfall durch Vorhofflimmern bekannter machen. Viel wichtiger ist jedoch das anschließende langfristige Aktivwerden ! Mit unserer bestehenden Laufserie haben wir 2010 immerhin schon 9200 Mal zum Mitmachen anregen können. Das macht uns Mut im kommenden Jahr gezielt auf die ganz besondere Altersgruppe der über 65-jährigen zuzugehen. Gerade bei diesen Älteren ist die Prävalenz für Bluthochdruck und Kammerflimmern als Risikofaktoren für einen Schlaganfall sehr hoch. Regelmäßige Bewegung fünf mal pro Woche ist eine schon lange bekannter Wunsch der Präventionsmediziner. Ein Spaziergang ist bei vielen Älteren zunächst jedoch noch mit dem Stigma “Müßiggang” verbunden und muß aus dieser “falschen” Schublade herausgeholt werden. Es muß uns gelingen, diese Art der Bewegung, wenigstens in die Nähe von Sport und Gesundheit zu rücken – Bewegung muß “In-Sein”. Und das ist eigentlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die zuerst einmal die Möglichkeiten eines Sportvereins überfordert. Wir planen als Herzstück unseres Projektes für jedes noch so kleine Dorf eine Ortsrunde , die praktisch jeden Tag zum Bewegen einlädt ! Dazu benötigen wir Ortskenntnis um wirklich die schönste Runde herauszufinden. Aussichts -und Ruhepunkte sowie Denkmal((nach!) Orte sollen auf der Runde auch zu finden sein. Gaststätten sollten sich auch in irgendeiner Form beteiligen, da gutes und vor allem maßvolles Essen und Trinken auch zu einem gesunden Leben in erheblichem Umfang beitragen. Die Dorfrunden starten gemäß dem Settingansatz genau dort, wo die Menschen leben- nämlich vor der Haustür. Ein fest installierter Plan sorgt für Orientierung. Gedruckte Pläne mit weiterführenden Hinweisen für ein gesundes Leben und Möglichkeiten für Aufzeichnungen in einem Tagebuch erweitern die Möglichkeiten, sodaß jedermann – auch Hausarzt oder Ehepartner – sich über gesundheitliche Fortschritte informieren und freuen können. Auch für Urlauber wäre ein solcher Gesundheitslandkreis attraktiv. Eventuell könnte sogar eine Evaluation erfolgen. Bei messbaren Erfolgen (z.B. Körpergewicht, Blutwerte o.ä.)) könnte unsere Aktion sogar Pilotcharakter für andere Regionen haben. Der zeitliche Ablauf sieht die Aufzeichnung der geeigneten ca..einhundert Dorfrunden zuerst auf der Internetplattform www.gpsies.de vor. Die Planungen für den Informationsteil der Broschüre laufen parallel. Die Grundform des “Tagebuchs” existiert schon aus einem früheren Projekt. Als Impulsaktion ist vom 02.Juni bis 05.Juni 2011 ein viertägiger Staffellauf über 470 Kilometer von Bad Königshofen nach Berlin ins Gesundheitsministerium geplant, um unser Präventionsprojekt vorzustellen. Wir freuen uns auf unsere Aufgabe und hoffen auf Unterstützung.

Jan Gensler am 14. April 2011

 

Bericht RGC Mühlfeld

Strahlender Sonnenschein empfang die Sportlerinnen und Sportler am Samstag im Mühlfeld beim Grenzlandlauf. Nichts Neues für den Veranstalter und die Teilnehmer, allerdings gab es dieses Jahr ein paar Streckenänderungen.
Davon war vor allem der Hauptlauf betroffen, der zwar an Kilometern von 11,2 auf 10,5 verkürzt wurde, an Schärfe aber noch dazugewann. „Wir wollten die Teilnehmer richtig an der Grenze entlang schicken, um unserem Namen auch gerecht zu werden. Über den thüringischen Kolonne-Pfad zum bayerischen Grenzpfad läuft die Strecke durch das goldene Tor und durch weite Teile des Freilichtmuseums“, beschreibt Roland Winklharrer, der Hauptorganisator des TSV die anspruchsvolle Strecke. Schon vor Startschuss empfahl er, zwischen Kilometer zwei und drei einen Gang zurückzuschalten, um sich zu diesem frühen Zeitpunkt im Rennen nicht zu sehr zu verausgaben.

Das Rennprofil kam vor allem dem späteren Sieger und Berglaufspezialist René Stöckert entgegen. Der Ostheimer konnte sich über eine Minute Vorsprung vor seinen Verfolgern Wolfgang Müller (ebenfalls TSV Ostheim) und Marcus Enders (SV Frankenheim) erarbeiten, zeigte sich aber im Ziel ebenfalls von der neuen Runde beeindruckt. „Da läufst du um die Ecke und denkst, jetzt bist du oben und auf einmal stehst du vor einer Wand und fragst dich, wie du da hoch kommen sollst“, so der Gesamtsieger.

Noch souveräner kämpfte sich Teamkollegin Ellen Stockheimer über die bergigen Etappen. Mehr als drei Minuten musste die frisch aus dem Trainingslager zurückgekehrte Ostheimerin warten, bis die nächsten schnellen Damen das Ziel erreichten. Wie in der letzten Woche konnte sich Tanja Dietrich über die zweitschnellste Zeit freuen. Dritte wurde hier vom TSV Brendlorenzen Susanne Hölderle.

Im gemeinsam gestarteten Hobby- und Jugendlauf wurde die Strecke aus den letzten Jahren dieses Mal umgekehrt gelaufen. Über die 5,5 Kilometerstrecke setzte sich Tobias Geiger als Gewinner der männlichen Jugend A in 21:27 Minuten durch. Ihm folgten der Sieger der B-Jugend, Pascal Stöckert (TSV Ostheim), mit 22:07 Minuten und knapp dahinter der schnellste der männlichen Hauptklasse, Alexander Kirchner vom Team Erdinger Alkoholfrei.
Bei den weiblichen Teilnehmerinnen erreichte Simona Greier vom TSV Ostheim in 25:28 Minuten als Erste das Ziel. Schnellste weibliche Jugendliche waren Viktoria Trost (1.WJA, 28:40 Minuten) und Franziska Leier (1.WJB, 31:18 Minuten).

Tolle Leistungen zeigten auch die Schülerinnen und Schüler auf der 800 Meter Runde.
Nach ihrem Sieg in Höchheim durfte Sophie Trump vom SV Frankenheim als Streckenschnellste auch in Mühlfeld das oberste Podest besteigen. Weitere 20 Gesamtpunkte gab es auch für die Gewinnerin der W10, Alina Johannes, sowie Emma Mangold (beide TSV Münnerstadt) in der W8 und Anne Trump (SV Frankenheim) bei den neunjährigen Mädchen.
Im männlichen Wettbewerb über die 800 Meter setzten sich die Brüder Köberlein, Philipp und Stefan in ihren Altersklassen M08 und M11 erwartungsgemäß durch.

Bei den 12-15-jährigen war es eine klare Sache für Jonas Geiger vom TSV Brendlorenzen, der einen Start-Ziel-Sieg hinlegte. Spannend könnte es in diesem Jahr in der M12 werden. In Höchheim waren Marcel Eisenmann und Arne Sieper (TSV Ostheim) noch gleich auf, dieses Mal hatte der Ostheimer die Nase vorne.
Einen weiteren Sieg konnte die schnellste der A und B Schülerinnen, Regina Reder (TSV Ostheim), in Mühlfeld einfahren. Bereits eine Sekunde danach überquerte Katrin Enders aus Frankenheim die Ziellinie und freute sich über den Gewinn der W15.
Ein wenig bedauert wurden die geringen Teilnehmerzahlen in den Schülerklassen von Organisator Winklharrer. Durch die neu eingeführte Mannschaftwertung in den Schülerklassen erhofft man sich allerdings für die nächsten Läufe einen größeren Zuspruch.

Als kleine Besonderheit wurde in Mühlfeld wieder ein Duathlon (Fahrrad fahren und laufen) angeboten. Hier lagen Dieter und Julia Otter aus Steinach vorne, die gemeinsam die Kombination bewältigten.

Für die beanspruchten Beine gab es für alle Teilnehmer nach den Wettbewerben die Möglichkeit, sich im Massagezelt wieder ein bisschen “lockern” zu lassen.

Simona Greier am 12. April 2011

 

Grenzlandlauf am 9.April 2011 – ein Test der neuen Strecke

Eine richtig tolle Runde, die es in sich hat – das ist unser Fazit über die neue Runde des Hauptlaufs des 6. Grenzlandlaufs in Mühlfeld: Zwischen Kilometer 2 und 3 wird einer der längsten Anstiege im Rahmen des RGC so manchem Hobbyläufer auf den Zahn fühlen. Bedächtig sollte man die landschaftlich und auch kulturell sehr erlebnisreiche Runde angehen. Man wechselt vom thüringischen Kolonne-Pfad zum bayerischen Grenzpfad hinüber, läuft direkt durch das Goldene Tor auf der Schanz und durch weitere Teile des Freilichtmuseums. Anschließend kann man es bergab etwas ruhiger angehen lassen und den mit Buschwindröschen und Leberblümchen übersäten Frühlingswald genießen. Wichtig ist es, seine Kräfte eingeteilt zu haben, weil ab Kilometer 5,5 noch einmal unvermittelt ein 50hm-Anstieg zu bewältigen ist. Gleich aber wird die Sicht frei und man läuft über die schon von den Vorjahren bekannten weiten Flächen oberhalb von Eußenhausen zurück zum Sportplatz.

Wer den Streckenverlauf vorab studieren will, kann folgende Datei z.B. über Google Earth betrachten:

Download der kmz-Datei der Hauptlaufstrecke

oder direkt bei GPSies.com betrachen:

Mühlfelder Grenzlandlauf 2011 bei GPSies.com

Jan Gensler am 6. April 2011

 

BLV 10K Burgebrach

Am vergangenen Sonntag fanden die bayerischen Meisterschaften über zehn Kilometer in Burgebrach bei Bamberg statt. Mit dabei das Ostheimer Trio Julius Helm, Manuel Stöckert und Sven Perleth.

Bei hitzigen Temperaturen ging es für alle Teilnehmer auf die sechsmal zu laufende 1,6 Kilometer Runde. Gleich zu Beginn setzte sich durch ein forsches Anfangstempo eine zehnköpfige Gruppe mit den Favoriten ab. Unter ihnen auch der Ostheimer Manuel Stöckert. Nach und nach mussten allerdings einzelne Läufer dem schnellen Beginn Tribut zollen und die Geschwindigkeit drosseln bzw. stiegen frühzeitig aus dem Rennen aus. Dabei traf es nicht nur den Ostheimer Mitfavoriten Stöckert, bei dem der Kopf an diesem Tag nicht so Recht mitspielte. Auch andere „Prominente“ Läufer strichen vorzeitig die Segel. Der deutsche Hindernismeister Felix Hentschel war bereits nach zwei Runden aus dem Rennen, von den Regensbuger Männern erreichte nur einer von sieben das Ziel.

Erfreulicher lief es für Stöckerts Teamkameraden Julius Helm und Sven Perleth. Sie hielten sich die ersten beiden Runden noch bedeckt im Mittelfeld, um dann Runde für Runde die zurückfallenden Teilnehmer zu überholen. Mit kluger Einteilung durfte sich Helm nach guten 32:59 Minuten als 15. im Ziel vom Moderator Peter Meisenbacher feiern lassen. Für Perleth reichte die Aufholjagd im über 250 Teilnehmer starken Feld am Ende zu Platz 28. in 33:55 Minuten.

Simona Greier am

 

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