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Hollstädter Herbstlauf – ein voller Erfolg!

Traumhaftes Herbstwetter und beste Bedingungen warteten am vergangenen Samstagnachmittag auf die zahlreichen Teilnehmer des „Auto-Köhler-Herbstlaufes“ in Hollstadt. 313 Sportler fanden sich gutgelaunt auf dem Sportgelände ein, eine prima Quote am Ende der langen Serie des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC). „Wir sind auf alle Fälle sehr zufrieden“, so Hauptorganisator Dietmar Werner vom veranstaltenden TSV. „Im Vorfeld hatten wir die örtlichen Grundschüler aktiviert und tatsächlich hat ein Großteil von ihnenteilgenommen“, freute sich der selbst begeisterte Läufer.

Um kurz nach 14 Uhr wurde es leer auf dem Hollstädter Sportplatz, denn sowohl die Hauptläufer, wie auch die Jugend- und Hobbyläufer und alle Walker wurden gemeinsam auf die Strecken geschickt. Die Männer bis zur Altersklasse M65 hatten den längeren, welligen Kurs von 12,7 Kilometer zu bewältigen, die Jahrgänge darüber schlossen sich der flachen Frauenstrecke von zehn Kilometern an. Damit hatte ein Großteil der Damen das Privileg, die uneingeschränkte Beachtung der Zuschauer für sich in Anspruch nehmen zu können. Als erste kam Susanne Haßmüller im Trikot des SC Ostheim im Ziel an, die damit ihren achten Saisonsieg feiern konnte. „Das war ein sehr schöner Lauf, klar bei diesem tollen Wetter“ resümierte die Trappstädterin hinterher. Ihr auf den Fersen war Mannschaftskameradin Anna-Lena Klee, beide sahen den Wettbewerb als Warmlaufen für den Mannschaftshalbmarathon in Fulda tags darauf. Als Dritte durfte sich Lokalmatadorin Nicole Bähr (TSV Hollstadt) feiern lassen. Bei den Männern zeigte sich der Frankenheimer Marcus Enders in einer prima Form, er beeindruckte mit einem Zielsprint und der Zeit von 46:26 Minuten. „Ein gelungener letzter Test für die Deutschen Berglaufmeisterschaften nächstes Wochenende in Breitungen“, lautete sein zufriedenes Fazit. Rang zwei nahm Tino Haßmüller (SC Ostheim) ein, vor Jan Eyring (SV Frankenheim). Stark vertreten war der SV Herschfeld in nahezu allen Altersklassen, man stellte zahlenmäßig das größte Team und fuhr somit einige Podestplätze ein. Noch gut auf den Beinen zeigte sich auch Günter Straub (TSV Rannungen), der die Altersklasse M70 in 53:06 Minuten bewältigte. Die Teilnehmerfelder im Hobbylauf und beim Walking/Wandern waren jeweils gut besetzt, auf der 5,6 Kilometerrunde trugen sich die beiden Frankenheimer Holger Trump und Thomas Schrenk in 22:10 Minuten in die Siegerliste ein. Als schnellste weibliche Teilnehmerin erreichte die Mellrichstädterin Claudia Groß das Ziel. Leider setzte sich der schwache Trend bei den Jugendlichen auch in Hollstadt fort, nur sechs Läufer waren insgesamt am Start. Diesen Wettbewerb entschied Moritz Albert im Trikot der Einheimischen klar für sich.

Ganz anders dagegen verhielt es sich in allen Schülerklassen. Teils durch das im RGC einmalige Verfolgungsrennen und motiviert durch die Aktion „fit durch Bewegung“ konnte man sich über 60 Mädchen und Jungs freuen. Zunächst wurden die jüngeren Jahrgänge auf die Strecke geschickt, eine Minute danach die älteren, was bei ersteren gegen Ende des Parcours noch einmal neue Kräfte freisetzte. So gab es für manche Grundschüler schon die heiß ersehnten „Stockerlplätze“, allen voran für Lilly Kirchner, die von allen Mädchen der Altersklassen bis 12 Jahre die beste Zeit lief. Bei den Jungen setzte sich einmal mehr der Herschfelder Rico Schulz durch. Die älteren Jahrgänge wurden dominiert von Lennart Rössler (VfL 1860 Sportfr. Bad Neustadt) und Christoph Groß (TSV Mellrichstadt), die sich gegenseitig zu phänomenal schnellen Endzeiten trieben.Bei den Mädchen führte kein Weg an der Irmelshäuserin Antonie Butzert vorbei. Für sie blieb die Uhr bei 4:03 Minuten stehen.

Mit Feuereifer waren die Bambinis auf der Sportplatzrunde unterwegs, Begleiterin Heidi Schmitt musste sich ordentlich sputen, um nicht von den Kleinen eingeholt zu werden.

Der TSV Hollstadt unterstützte durch seinen Lauf die Initiative „Bewegung gegen Krebs“, eine Aktion der Krebshilfe zusammen mit dem DOSB und der Sporthochschule Köln. “Dafür gab es Aktionspakete und am Jahresende kann man an einem Wettbewerb teilnehmen“, erklärte Klaus Greier, einer der Verantwortlichen im Verein. Diese Pakete mit vielen kleinen Sportmaterialien gab es neben zahlreichen Tombolapreisen nach der Siegerehrung zu gewinnen.https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/ihr-krebsrisiko-senken/bewegung-und-krebs/bewegung-gegen-krebs/

Auf dem Plan der RGC Serie stehen nun noch der Genusslauf am kommenden Samstag in Ostheim (ohne Punktewertung) und als großes Finale der Kön.iGLauf in Bad Königshofen am 13. Oktober. Spätestens hier werden dann alle Altersklassensieger ermittelt.

Text und Fotos (siehe Bildergalerie): Michaela Greier

Jan Gensler am 18. September 2019

 

Beim RGC in Unterelsbach ging’s heiß her!

„Ich bin sehr glücklich, dass unser „Saueichelauf“ ohne Zwischenfälle und reibungslos über die Bühne gegangen ist“, so ein sichtlich erleichterter Ralf Maisch vom TSV Unterelsbach. Er hatte in diesem Jahr erstmals die Hauptverantwortung vom bisherigen Cheforganisator Emil Quaißer übernommen. Glühendheiße Temperaturen erwarteten die 292 Teilnehmer des 25. Jubiläumslaufes in dem kleinen Rhöndorf, das von Beginn an im RGC Zirkus mit dabei ist. „Die Läufer waren vernünftig bei diesen äußeren Bedingungen und haben sich glücklicherweise nicht übernommen“, so Maisch. Seitens des TSV war man bestens eingestellt, hatte im Hauptlauf vier Trinkstationen und zusätzliche Wasserbottiche aufgestellt. Die Feuerwehr erfrischte an zwei Stellen die Läufer mit einem feinen Sprühnebel.

Den Beginn der Wettbewerbe machten die jüngsten Schülerinnen und Schüler, große Teilnehmerfelder kam durch die Grundschule Oberelsbach zustande. Mehr als 30 Mädchen und Jungen konnte das Kollegium für den Saueichelauf motivieren.“Wir trainieren regelmäßig in der AG „flott und fit“ für die Bundesjugendspiele“, berichtete Lehrerin Manuela Schroll. „Daher war die Streckenlänge für die Kids kein Problem“. Zudem zitierte sie einen Spruch eines Drittklässlers „ich bin gerne für die anderen gelaufen“!Damit wird auf den finanziellen Klassenzuschuss angespielt, der prozentual zur Klassenstärke ausgeschüttet wird.

Somit legten die jüngsten Sportler ein ordentliches Tempo vor und stürmten den Berg hinauf. Die schnellsten Zeiten auf der 900 Meter Runde liefen Lea Friedel vom SC Ostheimerin 3:18 Minuten, eine Sekunde vor Lina Fey aus Hollstadt, die der jüngeren Altersklasse angehört. Bei den gleichaltrigen Jungen war einmal mehr Rico Schulz (SV Herschfeld, 3:13 Min) das Maß aller Dinge. Die AK U9 war fest in der Hand der örtlichen Grundschüler, die die ersten vier Plätze belegten. Auch in anderen Jahrgangsstufen erreichten die einheimischen Kinder das heiß begehrte Podest und die Sieger durften sich über die schönen – von Dieter Martin gefertigten Medaillen – freuen.

Die älteren Jahrgänge hatten knapp 1600 Meter zu bewältigen, hier waren die Zeiten bei den Schnellsten ebenfalls bemerkenswert. Seriensiegerin Antonie Butzert (TSV Irmelshausen) und Karolin Groß (TSV Mellrichstadt) hatten die flinkesten Beine, bei den Jungen setzte der Frankenheimer Nils Dernbach mit 5:27 die Bestmarke. Eine schon recht anspruchsvolle Runde hatten die 36 Bambini vor sich, über Stock und Stein ging es Richtung Ziel, über die letzten Meter half das lautstarke Anfeuern aus dem Spalier der Eltern.

Ein Start-Ziel-Sieg gelang dem Hausener Julian Trabert im Jugendlauf über fünf Kilometer, diese bewältigte er in starken 19:43 Minuten. Mit ihnen waren auch die Hobbyläufer unterwegs, einige hatten sich aufgrund des Wetters vom Hauptlauf umgemeldet. Ramona Schneider aus Münnerstadt (24:44 Min) und Dominik Endres (SV Frankenheim, 22:10 Min) kamen als Schnellste wieder im Ziel an.Enorm stark war auch das Teilnehmerfeld der Walker und Wanderer, hier machten sich 52 Aktive aus allen Altersklassen auf den Weg rund um das kleine Rhöndorf. Unter ihnen der zehnjährige Jannis Mesarosch aus Münnerstadt, der seinen Vater Harald begleitete. „Ich musste aber fast die ganze Zeit neben hin her joggen, weil er so große Schritte macht“ sagte er hinterher mit einem verschmitzten Lachen.

Der Hauptlauf über 9,8 Kilometer – Höhepunkt der Veranstaltung mit doch respektablen 102 Teilnehmern – ist aufgrund des Streckenprofils der schnellste Wettbewerb der RGC-Serie. Dies merkte man an den guten Zeiten, bei den Männern blieben elf noch unter 40 Minuten. Markus Veth aus Rannungen erreichte als Erster das Ziel in 35:47 Minuten, obwohl ihm vom Vorabend der Geiersberglauf in Waigolshausen in den Beinen steckte. Rang zwei sicherte sich der für Ostheim laufende Tino Haßmüller vor dem zur Freude der Zuschauer Unterelsbacher Lokalmatador Leonard Maisch. Er konnte seine gute vierte Platzierung aus dem vergangenen Jahr somit noch toppen. Bei den Frauen ging an Anna-Lena Klee (SC Ostheim) kein Weg vorbei, ihr folgten Tanja Dietrich (TSV Hollstadt) im Abstand von 30 Sekunden und die Herschfelderin Julia Kessler auf den weiteren Rängen.

Eine besondere Ehrung wurde Emil Quaißer, dem bisherigen Hauptorganisator kurz vor der Siegerehrung zuteil. Aus der Hand von Johann Giglhuber erhielt er für sein 25 Jahre andauerndes Engagement um den Breitensport mit einer Urkunde und dem Verdienstorten in Gold mit Kranz ausgezeichnet.

Eine kleine Pause gibt es nun nach drei aufeinanderfolgenden Wettbewerben im RGC für die Teilnehmer. Erst beim Bad Neustädter Sparkassenstadtlauf am 12. Juli wird wieder um gute Zeiten und Platzierungen gerungen. Infos gibt es aber schon unter www.llz-rhoengrabfeld.de oder www.sparkassenstadtlauf.de

Text und Fotos: Michaela Greier (Fotos im separatem Fotoalbum)

Jan Gensler am 3. Juli 2019

 

kommt alle zum Wollbacher Frauenlauf am 11. Mai!

Ein besonderes Event:

Ohne Zeitdruck laufen, genügend Zeit für gemeinsames Miteinander – und vor allem:

Für einen guten Zweck!

Kommt bitte möglichst zahlreich zum…

Ein Event außerhalb der Rhön-Grabfeld-Cup-Serie

Jan Gensler am 1. Mai 2019

 

RGC-Lauf Mühlfeld – mal anders herum!

 „Im letzten Jahr hatten wir mit ungewohnt heißen Temperaturen zu kämpfen – heuer dagegen erwartet uns ein kühler April-Tag“ begrüßte Robert Stuhl vom TSV Mühlfeld die Läuferschar zum „Grenzlandlauf“. Beste Bedingungen trotz des eisigen Windes herrschten aber dennoch vor und auch wenn zeitgleich einige andere Laufveranstaltungen in der Region stattfanden, waren die Teilnehmerfelder gut bestückt. Insgesamt fanden 271 Aktive den Weg zum zweiten Austragungsort des Rhöngrabfeldcups (RGC), 101 davon starteten im Hauptlauf. Auch das Bayerische Fernsehen fand Interesse am Lauf an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, zeigte am Abend schon den Start und einige Streckenabschnitte.

Im Vorfeld hatte es unter den Hauptläufern Diskussionen über den umgekehrten Streckenverlauf gegeben, auch im Nachhinein blieben die Meinungen geteilt. So befand Ellen Enders (SV Frankenheim) die Schnellste aller Frauen die neue Variante gut: „Der Anstieg hat sich auf den ersten sechs Kilometern besser verteilt, außerdem konnte man auch einmal neue Eindrücke dieses Kurses sammeln“. Das sah ihr Ehemann, der die Männerwertung gewann,anders „Ich laufe nicht so gerne extrem bergab, wie es der Teilabschnitt an der „Rampe“ erfordert, dennoch hat mir der Lauf viel Spaß gemacht“. Nun sei er gespannt, was sich die Mühlfelder im nächsten Jahr einfallen lassen. Der 35-Jährige bewältigte die anspruchsvolle Runde in sehr guten 38:05 Minuten, nur Markus Veth (TSV Rannungen) konnte ihm auf den Fersen bleiben. Als Dritter erreichte Jan Eyring (SV Frankenheim) das Ziel. Auf schnellen Beinen unterwegs waren auch die Männer der Altersklasse M45, die ersten Dreiplatzierten, Jochen Zehfuß (TSV Bischofsheim), Klaus Arnold (SC Ostheim) und der Hausener Klaus Mauer blieben alle deutlich unter 45 Minuten. Zweite bei den Frauen wurde die Ostheimerin Anna-Lena Klee vor Sonja Reiher (SV Herschfeld). Alle Hauptläufer durften am höchsten Punkt der Strecke einen herrlichen Weitblick genießen, der sicher für die Anstrengung entschädigte. Allerdings gab es auch eine kleine Schrecksekunde, als ein ausgewachsener Rehbock aus dem Wald stürzte und unmittelbar vor einigen Läufern deren Weg kreuzte.

Lukas Härder vom SV Herschfeld hatte wohl noch nicht genügend Kilometer gesammelt, denn er absolvierte am Vormittag zunächst den Halbmarathon in Ramsthal und startete in Mühlfeld zusätzlich über die zehn Kilometer. Inge Drescher (DJK Leutershausen) pflegt dagegen ein anderes Ritual, vor jedem RGC stärkt sie sich mit einer „selbstgebackenen Nussecke“. „Geschadet hats bis jetzt nie“, so ihr Kommentar.

Der erst Startschuss fiel für die jüngeren Schülerinnen und Schüler über einen Kurs von 800 Meter. Der Nachwuchs legte ein rasantes Tempo vor, sodass Streckenführerin Sabrina Hahner auf dem Rad ordentlich in die Pedale treten musste, um nicht eingeholt zu werden. Ein packendes Finish zeigten die Schnellsten dieses Laufes in der AK U11, Rico Schulz vom SV Herschfeld und der Münnerstädter Malte Kochtrenntenur eine Sekunde. Felicia Lochner (TSV Mittelstreu) und Lea Friedel vom SC Ostheim taten es ihnen gleich, blieben ebenfalls unter vier Minuten. Die älteren Jahrgänge waren fest in der Hand von Antonie Butzert vom TSV Irmelshausen und Penelope Schrenk (SV Frankenheim), bei den gleichaltrigen Jungs setzten deren Mannschafskamerad Nils Dernbach und Lennart Rössler im Trikot des VfL Bad Neustadt klare Bestmarken. Sehr zur Freude der Einheimischen schafften einige Nachwuchsläufer des TSV Mühlfeld den Sprung auf das Podest.

Ein großes Feld Bambini war auf der Stadionrunde unterwegs. Teils auf eigenen Beinchen, so manchmal wurde aber auch bei den Allerjüngstendie Unterstützung von Mama, Papa oder älteren Geschwistern benötigt. Im Jugendlauf über 5,5 Kilometer setzte sich einmal mehr Tim Scholtysek aus Meiningen durch, er blieb als einziger Starter unter 22 Minuten. Schnellste weibliche Teilnehmerin war hier Ramona Schneider vom TSV Münnerstadt, die sonst im Feld der Hauptläufer zu finden ist. Eine stolze Zahl von 50 Walkern und Wanderern bewältigte die Runde nahe der ehemaligen innerdeutschen Grenze, ließ sich dabei viel frischen Wind um die Nase wehen.

Am kommenden Wochenende legt der RGC eine kleine Pause ein, sportlich geht es weiter am Karsamstag beim Stockheimer Cross Duathlon. Am 27. April findet dann der Kolmberglauf in Oberstreu statt.

Text und Fotos (s. Galerie): Michaela Greier

Jan Gensler am 15. April 2019

 

Sonne beim RGC-Auftakt in Höchheim

„Das ist heute eine gelungene Auftaktveranstaltung“, freute sich Horst Friedl, Stadionsprecher und Hauptorganisator des Milzgrundlaufes „seines“ TSV Höchheim, so viele Teilnehmer hatten wir noch nie und die äußeren Bedingungen sind nahezu perfekt“. In der Tat hatten die Läufer im vergangenen Jahr noch mit Schnee und Minusgraden zu kämpfen, diesmal lachte die Sonne vom Himmel und schickte warme Temperaturen. 320 Aktive konnten die Höchheimer bei Start ins Jubiläumsjahr der Rhön-Grabfeld-Cups-Serie (RGC) verzeichnen, seit einem Vierteljahrhundert besteht diese bereits und erfreut sich – nach einer kurzen Durstperiode –allergrößter Beliebtheit.

Den Wettbewerbsanfang in der Grabfeldgemeinde machten die jüngsten Schülerinnen und Schüler, sie hatten eine Strecke von einem Kilometer vor sich. Nachdem einige von ihnen in der letzten Saison noch als Bambini ohne Zeitnahme gelaufen sind, geht es jetzt um Punkte und Platzierungen. Dies merkte man dem einen oder anderen Nachwuchsläufer an, denn auf der Zielgeraden wurde ordentlich gesprintet. Die schnellsten Zeiten liefen hier die beiden Schulz Brüder Rico und Marc-Andree vom SV Herschfeld, bei den gleichaltrigen Mädchen die Mittelstreuerin Felicia Lochner und Lina Johannes vom TSV Münnerstadt. Mehr als doppelt so lang war die Strecke für die älteren Jahrgänge, über die 2,2 Kilometer bewiesen Nils Dernbach (SV Frankenheim) in 7:56 Minuten, Christoph Groß (TSV Mellrichstadt) in 8:22 und der Ostheimer Max Weber in 8:24 Minuten die schnellsten Beine. Die letztjährigen Seriensiegerinnen Antonie Butzert (TSV Irmelshausen) W15 und Karolin Groß (TSV Mellrichstadt) W16 blieben mit 9:18 und 9:47 Minuten unter der zehn-Minuten-Marke.

40 kleine Füße machten sich danach auf zu ihrer 400 Meter Runde und bewältigten diese – auch dank der lautstarken Anfeuerung der gesamten Familie – ausgezeichnet, steht bei ihnen doch der Spaß an Bewegung an oberster Stelle.

Im Anschluss wurden die Jugend- und Hobbyläufer auf die vier-Kilometer-Strecke geschickt.Einen Start-Ziel-Sieg sicherte sich der Hausener Julian Trabert in starken 15:33 Minuten vor Tim Scholtysek (PSV Meiningen), der zwei Sekunden nach ihm einlief. Mit Abstand schnellste Frau über diese Distanz kam Antje Weber (SC Ostheim) ins Ziel. Ihnen schloss sich auch ein großes Feld der Walker und Wanderer an, sie genossen sichtlich das Frühlingserwachen.

Als sportlicher Höhepunkt der Veranstaltung zog der Hauptlauf der 143 Frauen und Männer alle Blicke auf sich. Der Anteil der weiblichen Starterinnen ist mit 51 in Höchheim außerordentlich hoch, „stehen doch „nur“ 7,7 Kilometer auf dem Programm – so zum Einstieg in die Saison perfekt,“ lautete der allgemeine Tenor. In sehr flotten 30:38 Minuten- und mit einem beschlossenen Nicht-Angriffs-Pakt-  erreichten Ellen Enders (SV Frankenheim) und Susanne Haßmüller (SC Ostheim) gemeinsam das Höchheimer Sportgelände, Rang drei sprang für Anna-Lena Klee heraus. Ein Großteil der Läuferinnen kam noch vor den ersten Männern das Ziel und konnte somit die ungeteilte Aufmerksamkeit der Zuschauer erhaschen. Elf Kilometer waren zu bewältigen und gleich von Beginn an hatte sich mit Rhys Bishop, dessen Ostheimer Teamkollegen Tino Haßmüller und dem Rannunger Markus Veth ein Spitzentrio gebildet. Bei der zweiten Schleife, die gelaufen werden musste, setzte sich der junge Neuseeländer ab und gab diesen Vorsprung nicht mehr aus der Hand. „Ich empfand den Lauf und die Temperaturen heute sehr anstrengend“ meinte der 24-Jährige, der erst seit kurzem von seinem fast fünfwöchigen Heimaturlaub wieder in Deutschland zurück ist. Umso mehr freute er sich über seinen Gesamtsieg. Als Vorbereitung für den insgesamt 116. Marathon seiner Läuferkarriere sah Michael Müller vom nahegelegen HSV Birnfeld den Milzgrundlauf. „Morgen früh nehme ich am Obermain-Marathon in Bad Staffelstein teil“, so der „laufverrückte“ 55-Jährige schmunzelnd.

Nach dem recht flachen Höchheimer Lauf dürfen sich die Bergspezialisten auf das kommende Wochenende freuen, beim Grenzlandlauf in Mühlfeld sind einige Höhenmeter zu bewältigen.

Text und Fotos (s. Fotogalerie): Michaela Greier

Jan Gensler am 10. April 2019

 

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