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Maja Betz Nordbayerns Schnellste

Die Ostheimerin Maja Betz hat bei den nordbayerischen Meisterschaften in der W14 in neuer persönlicher Bestzeit von 2:32,34 Minuten über 800m gewonnen. Am Ende standen mehr als 4 Sekunden Vorsprung für die Ostheimerin zu Buche. Damit stellte sie ihre derzeitige Topform unter Beweis und kann aussichtsreich an den Start der unterfränkischen Crosslaufmeisterschaften nächste Woche in Langendorf gehen.

Vizemeister in 2:32,45 Minuten wurde Betz’ Trainingskollege Christian Topitsch (M14/ ebenfalls TSV Ostheim) hinter dem Burghalsbacher Michael Arle (2:27,79 Minuten).

Die B-Jugendlich Annika Topitsch kam im Feld der weiblichen A-Jugend auf den 8. Platz.

Die Münnerstädterin Laura Johannes sicherte sich in der W13 in guten 2:39,96 Minuten den Bronzerang.
Bericht von Reinhold Nürnberger
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Simona Greier am 5. Februar 2012

 

Bericht RGC-Siegerehrung 2011 in Hollstadt

Vollbesetzt bis auf den letzten Platz war die Hollstädter Sporthalle bei der Abschlussfeier des Wettkampfjahres 2011 der Laufserie des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC). „Hausherr“ Dietmar Werner durfte an die 400 Läuferinnen und Läufer mit ihren Familien begrüßen. Auch der Bayerische Landtagsabgeordnete Günther Felbinger hatte sich diesen Termin extra freigehalten, um seinem „alten“ Freund und sportlichen Weggefährten Eberhard Helm, als Gründer des RGC, für die geleistete Arbeit zu danken. „Die Rhön-Grabfeld-Cup-Idee ist einzigartig – ihr habt damit einen ganzen Landkreis in Bewegung gesetzt“. Vor allem freute er sich, dass so die Zahl der teilnehmenden Schüler im Vergleich zu den letzten Jahren wieder leicht angestiegen sei. Viele Millionen Euro, die schon bei Kindern und Jugendlichen in Folge von Bewegungsmangel entstehen, könnten bei den Krankenkassen eingespart und viel besser in die Bildung und Prävention investiert werden. Felbinger appellierte an die Sportler, weiterhin dem Laufen treu zu bleiben und „den einen oder anderen noch mitzuziehen“. Auch Rita Rösch, dritte Bürgermeisterin der Stadt Bad Neustadt und Udo Waldsachs, Ostheims Bürgermeister lobten das Engagement der Aktiven und der Ehrenamtlichen und gratulierten zu den vielen Erfolgen im ablaufenden Jahr.

„Als Gesundheitslandkreis haben wir es zwar noch nicht bis an die Spitze Bayerns geschafft, aber mit der Aktion „Dorfrunden“ ist bereits ein neues Projekt ins Leben gerufen worden, das einen weiteren großen Teil der Bevölkerung erreicht“ berichtete Eberhard Helm. Außerdem stehe der RGC unter dem Motto „Keine Macht den Drogen“, das vor allem Jugendliche zu mehr Sport animieren und vor Drogen warnen solle.

Vom Bambini bis zu den Ältesten – bis Altersklasse M75 – haben auch in diesem Jahr männliche und weibliche Sportler aktiv am RGC teilgenommen. Die guten Teilnehmerzahlen der letzten Jahre wurden auch heuer wieder getoppt. 9300 Starts standen bei 16 Veranstaltungen zu Buche, dabei ragten vor allem der Stadtlauf in Bad Neustadt und der Halbmarathon in Rannungen mit den großen Teilnahmefeldern besonders heraus.

Auch heuer war der TSV Hollstadt der Verein mit den meisten Teilnahmen am RGC, 303 Mal waren die Läuferinnen und Läufer des rührigen Vereins am Start. Zweiter wurde der TSV Ostheim (245) vor dem stark auftrumphenden SV Frankenheim (176). Die weiteren Vereinsplatzierungen: TSV Brendlorenzen (170), TSV Bischofsheim (166), TSV Hausen (151), TSV Höchheim (114), TSV Münnerstadt (110), TSV Oberstreu (109) und TSV Mühlfeld (99).

Die Gesamtwertung der Frauen entschied wie in den Vorjahren die Unslebenerin Ellen Stockheimer (W20), die für den TSV Ostheim an den Start geht für sich. Es folgten auf Platz zwei Manuela Greier (W40, TSV Hollstadt) und Triathletin Daniela Mültner (W30, TSV Mellrichstadt). Bei den Männern hatte Wolfgang Müller die Nase vorn vor Vereinskamerad Manuel Stöckert, beide M20 und dem ebenfalls Zweitplatzierten Frankenheimer Holger Trump (M35).

Die in diesem Jahr neu eingeführte Familienwertung gewann Familie Schatz/Ullrich vom TSV Bischofsheim mit insgesamt 82 Teilnahmen souverän vor Familie Reder (RWV Haselbach, 66 Teilnahmen) und Familie Geiger (TSV Brendlorenzen mit 52 Teilnahmen). Insgesamt waren 12 Familien in der Wertung. Auf ein besonders erfolgreiches Jahr kann Familie Trump aus Frankenheim zurückblicken, denn neben Anne(W09) gewannen Schwester Sophia (W11) und Vater Holger (M35) jeweils ihre Altersklassen und durften den begehrten Pokal mit nach Hause nehmen. Geschwistersiege gab es außerdem für Alina und Laura Johannes vom TSV Münnerstadt in den Altersklassen W10 und W12, für Annika Topitsch ((W15) und Bruder Christian (M13), sowie für Regina (W14) und Michael Reder (männliche Jugend A).

Feierlich umrahmt wurde die Abschlussveranstaltung vom Weihnachtsorchester, das sich aus jungen und älteren Musikern aus der Läuferszene zusammensetzt. Als farbenprächtiger Augenschmaus zeigte die Minigarde der NES-KA-GE ihr Können.

Die Winterpause für die Aktiven des RGC endet am 24.03.2012, an diesem Termin eröffnet der TSV Höchheim die beliebte Serie mit dem Milzgrundlauf.

(Text: Michaela Greier)

viele Bilder von Dietmar Werner, Uli Schmitt, Michaela Greier und Markus Brand:

Jan Gensler am 13. Dezember 2011

 

die Termine des RGC 2012 stehen fest

Auf der LLZ-Sitzung am 25. November ist das Termin-Paket 2012 zum größten Teil geschnürt worden.
Bis auf zwei Läufe stehen die Daten für alle RGC-Veranstaltungen so gut wie fest:

  • 24.03. Höchheim
  • 21.04. Mühlfeld
  • 06.05. Unterelsbach
  • 12.05. Bad Kissingen (1500m)
  • 19.05. Oberstreu (mit Punkten für die Wertung)
  • 24.06. Frankenheim
  • 29.06. Ostheim (mit live-Reportage von BR1)
  • 01.07. Bischofsheim (Berglauf zur Osterburg)
  • 13.07. Neuschter Stadtlauf
  • 27.07. Herschfeld
  • 09.09. Rannungen
  • 16.09. Hausen (drei Runden Cross)
  • 22.09. Münnerstadt (5000m)
  • 07.10. Hollstadt

Noch stehen keine Termine für einen eventuellen Lauf in Salz oder den TeGut-Lauf fest.
Die Siegerehrung wird voraussichtlich am 15.12.2012 stattfinden.

Am 7. bis 10.06. findet wieder ein Lauf nach Berlin statt, diesmal zum Familienministerium – haltet euch dieses verlängerte Wochenende schon einmal frei!

Kommt gut durch den Winter – viel Spaß beim Bewegen bei Matsch und Schnee!

Jan Gensler am 27. November 2011

 

Endstand der Gesamtwertung 2011 und Ausblick auf 2012

Unter dem Menüpunkt Wertung findet ihr nun den Endstand des Rhön-Grabfeld-Cups 2011. Es war wieder ein schönes Laufjahr mit vielen tollen Wettbewerben!

Falls ihr in den Tabellen einen Fehler entdeckt, schickt bitte eine Mail an jutta.helm@gmx.de.

Das nächste Laufjahr wird am 24. März 2012 in Höchheim starten, wohl mit neuem Design.
Sowohl Logo als auch Internetauftritt lassen sich einer Verjüngungskur unterziehen. Ihr könnt gespannt sein!

In Sachen Dorfrunden-Projekt und weiteren Ideen mit Blick auf den “Gesundheitslandkreis Rhön-Grabfeld” geht es auch stetig voran, hierzu demnächst mehr.

Wir freuen uns immer über euer Feedback, Ideen und Verbesserungsvorschläge!
Mein erstes Jahr als zweiter Vorsitzender geht demnächst zu Ende, gerne folgen weitere…

Euer Jan

Herbst in der Rhön

Jan Gensler am 15. November 2011

 

Laufbericht vom Frankfurter Marathon (30. Oktober)

Frankfurt – TSV Hollstadt

Die Wetterprognosen versprechen viel. Die Temperaturen für das Wochenende sollen sich zwischen 12 und 16 Grad bewegen. Ideales Laufwetter! Das Training ist seit Tagen beendet. Nun gilt es, bei den letzten Vorbereitungen keine Fehler zu machen. Neben einem guten Training müssen auch Kleidung und Verpflegung optimal auf den Wettkampf abgestimmt sein.

Noch ein Tag bis zum großen Event. Gemeinsam reist das Team an und bezieht Quartier im Hotel in der Nähe des Start- und Zielbereiches. Nach dem Abholen der Startunterlagen gilt es, bei der Nudelparty Kohlenhydrate zu bunkern. Ein Steak am Abend soll für die nötige Eiweißzufuhr sorgen. Dann frühzeitig ins Bett! Damit hat das Team alles getan um am nächsten Tag ausgeschlafen und voller Energie an den Start zu gehen.

In Frankfurt steht die 30. Auflage des Städtemarathons auf dem Programm. Showdown für drei Läufer und Läuferinnen des TSV Hollstadt. Teilnehmerrekord – über 15.000 Starter stehen im langgezogenen Starterfeld. Ganz vorne die Elite – man wird versuchen Weltrekord zu laufen! Für die deutschen Spitzenläufer gilt es, die Olympianorm für London zu schaffen. Die Starter aus Hollstadt backen etwas kleinere Brötchen, jeder hat sich ein persönliches Ziel vorgenommen – ohne Weltrekord, ohne Olympianorm.

Im ersten Startblock steht Dietmar Werner. Er startet bereits zum vierten Mal in Frankfurt. In Startblock zwei kann Manuela Greier die Nervosität vor ihrem ersten Marathon nicht verbergen. Einen Startblock weiter steht mit Rupert Bamberger aus Bundorf der dritte Starter des TSV Hollstadt. Er wird versuchen durchzukommen, hatte er doch, beruflich bedingt, keine Zeit für ein aufwendiges Training. Er setzt auf die Erfahrung aus bereits sieben gelaufenen Marathons. Begleitet werden die Athleten durch die Ehegatten, die sich an verschiedenen Stellen der Strecke zum Anfeuern aufstellen.

Der Starter zählt die letzten Sekunden herunter. Dann der Startschuss. Mit schnellen Schritten steuern die Eliteläufer dem geplanten Weltrekord entgegen. Bis die letzten Starter die Startlinie überschreiten, sollen noch einige Minuten vergehen. Dann sind sie alle unterwegs. 15.500 Läufer und Läuferinnen befinden sich auf dem verwinkelten Kurs durch die Innenstadt Frankfurts, vorbei an den Hochhäusern des Bankenviertels der Mainmetropole.

Dietmar Werner kam vom Start gut weg. Sein eigenes Leistungsvermögen konnte er wegen einer Verletzung nicht exakt einschätzen. Er entschied sich für ein flottes Anfangstempo und versuchte dies möglichst lange zu halten. Der Plan schien zu funktionieren. Erst ab Kilometer 32 musste er das Tempo etwas zurücknehmen. Mit 3:04:54 Stunden Laufzeit war er am Ende sehr zufrieden.

Für Rupert Bamberger sollte es kein leichter Lauf werden. Mit kontrolliertem Tempo kam er bis Kilometer 25 gut durch. Dann rebellierte sein Körper und die mangelnde Vorbereitung sollte sich rächen. Mehrfach machte die Muskulatur zu und Krämpfe stellten sich ein. Für viele ein Grund aufzugeben – nicht für Rupert Bamberger. Tapfer kämpfte er sich ins Ziel – viele andere Läufer hatten da längst aufgegeben. Mit 4:39:24 Stunden war es keine persönliche Bestzeit aber ein Beweis für seine Kämpferqualitäten.

Dann war da noch Manuela Greier bei ihrem Marathondebut. Seit Monaten hatte sich die Fitnesstrainerin auf diesen Wettkampf mit enormem Trainingsfleiß vorbereitet. Vom Start weg lief sie ein konsequentes, gleichmäßig hohes Tempo. In der zweiten Hälfte des Rennens konnte sie sich sogar noch steigern. Die gute Vorbereitung und die intelligente Laufeinteilung sollten für das Knallerergebnis sorgen. Bei 3:21:28 blieb die Uhr stehen, als Manuela die Ziellinie auf dem roten Teppich in der Frankfurter Festhalle überlief. Mit diesem Ergebnis sollte sie nicht nur in die Hall of fame des TSV Hollstadt einziehen. Sie ließ damit beim ersten Start gleich 95 Prozent aller weiblichen Starterinnen hinter sich und landete in ihrer Altersklasse auf einem sensationellen 31 Platz.

Der Marathon in Frankfurt war ein schönes Erlebnis – Laufen ein Mannschaftssport!

Der Weltrekord wurde nur knapp verpasst. Vier Sekunden fehlten dem Sieger Kipsang Wilson aus Kenia– ein Wimpernschlag für einen Marthonlauf über 42,195 Kilometer!

Dietmar Werner

Marathon Frankfurt. Starter TSV Hollstadt

Jan Gensler am 1. November 2011

 

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