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RGC Herschfeld 2021

Kommt zum Spendenlauf in Herschfeld!

Abi und Angela vom SV Herschfeld: „Die Bilder von der schrecklichen Flutkatastrophe in Deutschland haben uns alle tief bewegt. Deshalb wollen wir zum Herschfeldlauf Spenden für die Menschen sammeln, deren Existenz bedroht oder vernichtet wurde. Eine Spendenbox steht bereit. Bitte helft mit, jeder Euro wird dringend gebraucht.“

Infos zum Lauf auf der Homepage des SV Herschfeld
Infos zur Spendenaktion des SV Herschfeld

Start/Ziel: Sportplatz Herschfeld (Robert-Heim-Weg, 97616 Herschfeld)

Angebotene Strecken:

Hauptlauf 8 km, Jugend- und Hobbylauf 4 km, Walking 4 km

Mögliche Startzeiten:   (Stand 20. Juli 2021)

Freitag, 23.07.21, 17-20 Uhr

Samstag, 24.07.21, 8-12 und 16-20 Uhr

Sonntag, 25.07.21, 8-12 Uhr

Sonstige Informationen:

Es stehen keine Umkleiden und Duschen zur Verfügung. Da kein Wettkampf, ist keine ärztliche Versorgung vor Ort.

Infos:     Albrecht Wilm, Schäferweg 4, 97616 Herschfeld, Tel: 09771 / 97029

E-mail: info@sv-herschfeld.de

www.sv-herschfeld.de

Anmeldung: am Teilnahmetag während der möglichen Startzeiten auf dem Sportplatz des SV Herschfeld. Außerhalb der Startzeiten mit Angabe der Streckenlänge und Startnummer: Email an rgcfamilie@gmx.de

RGC-Teilnehmer/ -innen, die bisher noch keine Startnummer hatten, werden gebeten sich per Mail an rgcfamilie@gmx.de unter Angabe von Vorname, Name, evtl. Verein und Jahrgang vorher anzumelden.

Jan Gensler am 27. Juni 2021

 

Bericht vom RGC-Wochenende rund um die Saueiche

Bereits zum 27. Mal wurde der traditionelle Saueichelauf vom TSV Unterelsbach ausgerichtet. Auch in diesem Jahr bedingte die Corona-Pandemie eine andere, aber nicht minder attraktive Form des Laufs im Rahmen des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC). Da Wettkämpfe nach wie vor nicht möglich sind, wurden wieder drei Tage mit sehr großzügigen Zeitfenstern zum Laufen, Walken, Spazierengehen angeboten.

Wer sich wundert, die mehrere hundert Jahre alte Saueiche, nach der der Lauf benannt ist, auf der Strecke nicht gesehen zu haben: Sie liegt etwas abseits der Strecke. Da es auch dieses Jahr nicht um schnelle Zeiten ging, konnte man den kleinen Abstecher in den Wald machen und sich das beeindruckende Naturdenkmal anschauen. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ließ der Schweinehirt dort seine Schweine die Eicheln für besonders gutes Fleisch fressen. Die Eiche brannte mehrfach, das entstandene Loch diente als Unterschlupf und wurde später wegen weiterer Brandgefahr zugemauert.

Die beiden wunderschönen Strecken des „Hauptlaufs original“ über zehn Kilometer und des Hobbylaufs über fünf Kilometer wurden eifrig genutzt. Am Abend des Sonntags stand fest: 430 Starter haben teilgenommen. Ralf Maisch, gemeinsam mit seiner Frau Katrin federführend bei dem Lauf, war hocherfreut. Insbesondere deshalb, weil ganz viele Familien gemeinsam und sogar mit kleinen Kindern da waren. „Obwohl es wieder sehr heiß war, am Freitag und Samstag hatten wir über 30 Grad, hat es keine Minute gegeben, in der keiner auf der Strecke war. Gefühlt war der ganze Ort da.“ Als erste Starterin konnte sich Bianca Hippeli, Interimsvorsitzende des TSV Unterelsbach, am Freitag ihr Schlauchtuch der „2nd-Corona-Edition“ im Ziel abholen. Ralf Maisch hatte extra 200 Tücher nachbestellt, da die Erfahrung aus den diesjährigen Rhön-Grabfeld-Cup-Läufen gezeigt hatte, dass deutlich mehr Starter zu den Veranstaltungen im Corona-Modus kommen.

Auf die Frage, wie es denn zu organisieren sei, dass praktisch ab den frühen Morgen- bis in die Abendstunden die Laufausrichter vor Ort sein können, antwortete Katrin Maisch: „Das machen wir gern. Wir wohnen direkt am Start, können die ganze Zeit über hier sein. Zwischendrin kann ich auch schnell mal einen Kuchen backen. Wir haben endlich genug Zeit, unsere Lauffreunde zu sehen und vor allem zu sprechen. Das ging in den Jahren, als wir hier mehr mit der Anmeldung, Zeitnahme, Vorbereitung der Siegerehrung usw. im Büro zu tun hatten, leider etwas unter.“

Begeistert erzählte sie von einer Familie, die schon am Freitag da war. Die Besonderheit: Die Mutter hatte eigentlich am Mittwoch ihren Entbindungstermin für ihr drittes Kind. Gemeinsam mit dem Familienhund haben sie die Fünf-Kilometer-Strecke bewältigt. „Wenn das Kind auf der Strecke geboren worden wäre, hätte es natürlich auch ein Tuch bekommen“, lacht Katrin Maisch.

Fotos und Text: Dr. Angela Bleichner

Jan Gensler am 24. Juni 2021

 

sommerliches Genusslauf-Event in Salz

„Es war einfach großartig“ lautet das begeisterte Resümee von Martin Hein, dem Hauptorganisator des Corona-geprägten Sälzer Fitnesslaufes. „So eine tolle Atmosphäre, viele gute Gespräche, traumhaftes Sommerwetter und nur strahlende Gesichter“ – was will man als Veranstalter mehr. Auch die Teilnehmerzahl beim fünften Lauf der beliebten Serie des Rhön-Grabfeld-Cups passte, knapp 400 Aktive aller Altersklassen waren dem Ruf der DJK Salz gefolgt und absolvierten die drei angebotenen Strecken in schnellem oder auch im gemütlichen Schritt.

Ein äußerst sportliches Wochenende liegt hinter Martin Hein, an zwei Tagen war er selbst an der Anmeldung des RGC tätig, zwischenzeitlich bildete er sich noch als Übungsleiter weiter.  Bereits am Freitag zählte er in Salz 160 Läufer, erfreulicherweise trug sich auch die D-Jugend der DJK in die Listen mit ein. „Schön, dass es endlich wieder möglich ist, draußen gemeinsam Sport zu treiben“ bemerkten die Jungs an, die die Hobbylaufstrecke begeistert als Trainingseinheit nutzten.

Neben den vielen bekannten Gesichtern des RGC sah man aber auch hier zahlreiche Quereinsteiger oder Laufneulinge, denen die frühere Form des Wettkampfes so gar nicht fehlt. Die beiden Fußballfreunde Thorsten Dietz und Florian Roßhirt aus Heustreu haben das Lauftraining sonst „eher weniger geschätzt, nach der Laufpremiere in Hausen nun aber Geschmack gefunden“. Nach der elf Kilometerstrecke wurden sie vom Ehrgeiz gepackt und lieferten sie sich noch ein Sprintduell mit Georg Memmel, einem weiteren Läufer. Dieser lobte die schon so lange andauernde, erfolgreiche Serie des RGC und bedauerte, „dass es in seiner Schweinfurter Region leider so etwas nicht gibt“.

Alexandra Riedenberger läuft zwar schon viele Jahre, an den Wettbewerben nimmt sie aber nur ganz sporadisch teil, auch sie feierte in Salz Premiere. „Die Strecke hat mir gut gefallen, auch wenn es sehr heiß und anstrengend war, viele Passagen lagen in der prallen Sonne“. Sie sei ein wenig ausgelaugt vom Arbeitstag gewesen, daher kein volles Tempo gelaufen und habe sich anderen Läuferinnen angeschlossen. „Gerade das ist ja das Schöne, ohne Konkurrenz- und Wettkampfdruck den Sport auszuüben – so wird der Kopf am besten frei“, weiß die gebürtige Oberelsbacherin. Und durch die großen Zeitfenster – die die Serie in Corona-Zeiten bietet- habe man als Mutter von zwei Kindern viel mehr Möglichkeiten, sich einen Termin zur Teilnahme zu freizuhalten.

Kerstin Abert aus Brendlorenzen war in Salz gleich zweimal am Start. Am Freitagabend nahm sie ihren 82-jährigen Papa Otto Kleinhenz „an die Hand“ und walkte mit ihm die lange Strecke, zwei Tage danach lief sie in ihrem üblichen flotten Tempo noch einmal den Hauptlauf. Sportlich unterwegs war auch der Niederläurer Routinier Günther Straub, der mit dem Rad zum Start am Sportplatz kam, rannte und wieder heimradelte. Als ältester Teilnehmer absolvierte einmal mehr Franz Stockheimer (TSV Brendlorenzen) seine Runde.

Emotional ist dagegen der Grund für zwei Laufeinheiten von Klaus Wiegand aus Wildflecken. Im Herzen und in Gedanken lief er für den vor eineinhalb Jahren verstorbenen Sälzer Sportler Martin Schuhmann mit. „Wir haben uns bei den RGC Wettkämpfen immer gut unterhalten und so ist trotz des Altersunterschieds eine Freundschaft entstanden“ erzählt er. „Hier in seinem Heimatort habe ich besonders an Martin gedacht und ihm einen Lauf gewidmet“.

Einig in ihrem Fazit waren sich nach den drei Tagen Lauferlebnis in Salz alle Teilnehmer: Der phantastische Ausblick, der sich bietet, wenn man auf dem Rückweg von höchster Stelle bis weit in die Rhön und auf das Tal von Bad Neustadt blicken kann. Einige Läufer brachten es auf den Punkt „Sonst hat man bei den Wettkämpfen nur die Uhr im Blick, nun nimmt man sich Zeit zum Genießen unserer wunderbaren Heimat“.

Text und Fotos: Michaela Greier

Jan Gensler am 18. Juni 2021

 

Läuferansturm in Hausen

„Ich bin sehr dankbar über den reibungslosen Ablauf unseres Häusemer Crosslaufes und freue mich über die hervorragende Resonanz“ lautet das äußerst zufriedene Fazit von TSV Abteilungsleiterin Sybille Martin. „Alles lief verletzungsfrei ab und auch das teilweise durchwachsene Wetter hat die Aktiven nicht allzu sehr abgeschreckt“. Unheimlich gefreut habe sich Martin auch über die vielen positiven Rückmeldungen und über die großzügige Unterstützung der Sponsoren. Die Laufveranstaltung in der Rhöngemeinde war bereits die vierte in der nach wie vor äußerst beliebten Serie des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC) in diesem Jahr, die auch 2021 unter Corona-Bedingungen stattfand.

Dabei waren die Organisatoren des 30. Häusemer-Crosslaufes im Vorfeld traurig gewesen, hatte man sich doch gerade für dieses Jubiläum die frühere Form gewünscht. Zudem war die Ausrichtung der Bayerischen Berglaufmeisterschaften für Senioren und Jugend geplant. „Nach diesem Wochenende sind wir aber echt geflasht, denn 515 aktive Teilnehmer sind ein tolles Ergebnis,“ stellt auch Jörg Stock, Hausens neuer Vorsitzender bei seinem ersten offiziellen Auftritt fest.

Dank des großen Zeitfensters bewegten sich zahlreiche Einheimische – unter ihnen Ortsoberhaupt Fridolin Link, der mit Hund Oskar eine Dorfrunde absolvierte – rund um ihren Heimatort. „Damit nutzten auffallend viele Familien mit Kindern dieses Angebot“ freut sich Martin. Die Bedeutung des Breitensports steht auch bei Gunnar Schatz aus Bischofsheim hoch im Kurs, der bei den „normalen“ RGC Läufen neben dem eigenen Sport auch für die Zeitmessung verantwortlich ist. „Der Wettkampf tritt während der Pandemie halt in den Hintergrund, für viele ist das Laufen nun aber stressfreier. Man ist nicht mehr an einen Nachmittag gebunden und das Schöne ist, man sieht sich trotzdem auf der Strecke“, zählt der 53-Jährige die Vorzüge auf. „Bei uns wird niemand ausgegrenzt, Geimpfte oder Nichtgeimpfte alle dürfen mit dabei sein“.

Wie stark aber dennoch der Wunsch nach Wettkämpfen ist, wird bei den ambitionierten Läuferinnen und Läufern deutlich. Jan Eyring vom SV Frankenheim war wie schon im letzten Jahr an allen drei Tagen auf der Hausener Strecke unterwegs. Er absolvierte 100 umweltfreundliche Kilometer auf dem Rad (An- und Rückfahrten) und insgesamt 41 Laufkilometer und „nahm am Samstag sogar ein anschließendes, kurzes Bad im am Sportplatz angrenzenden Weiher“ berichtete dessen Laufbegleitung Julian Trabert lachend.

Auch Nico Mühling und Dietmar Schultheis nutzten den Häusemer Crosslauf als Vorbereitung für den im Herbst stattfindenden Rhön-Rennsteig-Ultramarathon (73,9 km). „Wir sind in Mellrichstadt gestartet und haben hier noch die 9,6 Kilometer Hauptlaufstrecke angehängt“ so die beiden Lauffreunde. „da schmeckt das gesponsorte alkoholfreie Getränk umso besser“.

Das sportliche Laufehepaar Angela und Franz Bleichner reiste ebenfalls am Samstagvormittag an und „genoss“ die knackigen Steigungen auf den Lindberg, um sich für anstehende Marathons fitzuhalten. Immer mit dabei Hund Einstein, der sich sichtlich wohl fühlte. „Das war für ihn ein Kinderspiel, so quasi, was machen wir als Nächstes“ lacht der Herschfelder.

Etwas mehr „die Natur als die Uhr im Blick“ hatte dagegen das Läuferinnentrio Eileen, Mandy und Nicola aus Wollbach. Sie genossen – selbstverständlich im gebührenden Abstand – das herrlich frische Grün und die blühenden Apfelbäume. „Das sehen wir in Hausen sonst nie, denn der Lauf findet ja entweder im Hochsommer oder im späten Herbst statt“ gaben sie zu bedenken.

Somit rufen diese vielen unterschiedlichen Aussagen der Sportler die Verantwortlichen der RGC Serie auf den Plan. „Wir werden gemeinsam ein Konzept erarbeiten, um eine Mischung aus Wettkampf- und Laufwochenende anzubieten“ sagt Sybille Martin stellvertretend.

Eine lustige Begegnung merkt sie allerdings noch an: „Die erste Teilnehmerin war am Sonntagmorgen eine Schnecke, die das Ziel passierte. Ich habe sie dann in Sicherheit gebracht“. Das sei das Motto der Veranstaltungen: jeder ist gerne gesehen, egal ob langsames Spazierengehen, walken, joggen oder ambitioniertes Laufen“.

Text und Fotos: Michaela Greier

Jan Gensler am

 

RGC Bad Neustadt 2021

Laufen bei den Rhön-Grabfeld-Fitnesstagen

2. bis 11. Juli 2021

Rhön-Grabfeld Fitnesstage

Diesmal tritt jeder für sich an

Auch in diesem Jahr sind die Rhön-Grabfelder Fitnesstage unter dem Motto „Alleine bewegen – gemeinsam helfen“ die sportliche Alternative zu Sparkassen-Stadtlauf und Rhöner Kuppenritt.

Mehrere tausend Teilnehmer beim Sparkassen-Stadtlauf und beim Rhöner Kuppenritt sind auch heuer nicht vorstellbar. Der IRhönman kann deshalb nicht so stattfinden wie in den vergangenen Jahren.

Egal ob Laufen, Radfahren oder Schwimmen – bei 1.000 Rückmeldungen in der Zeit vom 02. Juli bis 11. Juli 2021 spendet die Sparkasse 5.000 € an zehn Senioreneinrichtungen und verlost zusätzlich 10 x 500 € unter den Kindergärten, die einen Teil ihrer Dorfrunde laufen.

Sind Sie schon die Dorfrunde in Ihrem Wohnort gelaufen?
Unter www.Dorfrunde.de finden Sie die Strecke.

Die Rhön Grabfelder Fitnesstage gehen in die Wertung des RGC (Rhön-Grabfeld Cup) ein.

Erfahren Sie hier mehr zur Teilnahme.

Save the Date:   20. Sparkassen-Stadtlauf am 8. Juli 2022

Jan Gensler am 13. Juni 2021

 

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