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Endstand der Gesamtwertung 2011 und Ausblick auf 2012

Unter dem Menüpunkt Wertung findet ihr nun den Endstand des Rhön-Grabfeld-Cups 2011. Es war wieder ein schönes Laufjahr mit vielen tollen Wettbewerben!

Falls ihr in den Tabellen einen Fehler entdeckt, schickt bitte eine Mail an jutta.helm@gmx.de.

Das nächste Laufjahr wird am 24. März 2012 in Höchheim starten, wohl mit neuem Design.
Sowohl Logo als auch Internetauftritt lassen sich einer Verjüngungskur unterziehen. Ihr könnt gespannt sein!

In Sachen Dorfrunden-Projekt und weiteren Ideen mit Blick auf den “Gesundheitslandkreis Rhön-Grabfeld” geht es auch stetig voran, hierzu demnächst mehr.

Wir freuen uns immer über euer Feedback, Ideen und Verbesserungsvorschläge!
Mein erstes Jahr als zweiter Vorsitzender geht demnächst zu Ende, gerne folgen weitere…

Euer Jan

Herbst in der Rhön

Jan Gensler am 15. November 2011

 

Bericht Hollstadt RGC

„Es tut mir leid, dass wir hier zum Münchener Halbmarathon eine Gegenveranstaltung haben, aber sie werden es sicher verschmerzen“, scherzte Hauptinitiator Dietmar Werner beim Herbstlauf seines TSV Hollstadt. Zwar waren diesmal mit knapp 260 deutlich weniger Sportler am Start, doch seitens der Organisatoren war man dennoch zufrieden, da auch das Wetter mitspielte und gute äußere Bedingungen bot.

„Was kann man Schöneres machen als an einem so herrlichen Sonntagmorgen zu laufen oder walken“, sagte Werner, der auch als Stadionsprecher fungierte, vor dem ersten Startschuss, als er die Hauptläufer und Walker auf die zehn Kilometer lange Strecke schickte. Dabei mussten schon nach wenigen Minuten knackige Steigungen erklommen werden. Auf dem Stationsberg beispielsweise war es zudem noch empfindlich kalt. „Meine Augen haben richtig getränt, so eisig war es dort oben“, meinte die Unslebenerin Ellen Stockheimer (W 20, TSV Ostheim), was sie aber an ihrem späteren, unangefochtenen Sieg nicht hinderte. Mit einem respektablen Vorsprung gewann sie vor der Mellrichstädter Triathletin Daniela Mültner, zu dritt überquerten danach Daniela Schneyer, Manuela Greier (beide TSV Hollstadt) und Monika Brand aus Arnshausen den Zielstrich.

In Abwesenheit des Ostheimer Vierergespanns – Manuel und René Stöckert, Wolfgang Müller und Sven Perleth liefen in München – hielt dennoch ein Athlet aus der Rhöner Läufer-Hochburg die Fahnen für seinen Verein hoch. Florian Johannes (M 20) bewältigte die Hauptlaufstrecke als Schnellster in guten 37:45 Minuten vor Holger Trump (M 35) aus Frankenheim und Matthias Geis (M 20, DJK Salz). Besonders dicht lagen die Läufer in den Altersklassen M 40 und M 50 beieinander, hier betrugen die Zeitabstände oft nur wenige Sekunden. In diesen Jahrgängen sind auch traditionell die meisten Starter zu finden.

Außergewöhnlich viele Teilnehmer, die sonst eher auf den langen Strecken zu finden sind, waren diesmal im Hobbylauf unterwegs. So kamen die beiden schnellen Brendlorenzerinnen Susanne Hölderle und Heidi Patermann teilweise schon vor den besten Jugendlichen im Ziel an. In der B-Jugendwertung hatte Pascal Stöckert vom TSV Ostheim die Nase weit vorn, bei den gleichaltrigen Mädchen siegte Eva Brand aus Arnshausen. In der A-Jugend hießen die Sieger Achim Staude (TSV Bischofsheim) und Katharina Topitsch aus Ostheim. Schnellster Hobbyläufer war Florian Neumann aus Bischofsheim, der sich knapp vor dem Hollstädter Christian Menninger durchsetzte.

Auch wenn bei den Schülerinnen und Schülern die Gesamtsieger in einigen Altersklassen schon feststehen, gab es noch jede Menge Zweikämpfe um Plätze und Punkte auf der Zielgeraden. Maja Betz aus Nordheim durfte sich diesmal über den Sieg über Dauerkonkurrentin Aurelia Waßmuth vom PSV Meiningen freuen. Lokalmatador Stefan Köberlein fügte seiner Top-Statistik noch einen weiteren Erfolg hinzu: In zehn Rennen stand er zehn Mal auf dem obersten Podest. Offen ist dagegen noch der Sieg in der Altersklasse W 9, hier streiten sich Anne Trump aus Frankenheim und Felicia Büttner, die für Ostheim an den Start geht, um den begehrten Pokal. Auch im Erwachsenenbereich muss die Entscheidung über den Gesamtsieg in manchen Altersklassen noch bis zum letzten Rennen vertagt werden.

Dem TSV Hollstadt wurde viel Lob für den Ablauf bescheinigt, die Läufer erfreuten sich außerdem des schönen Panoramas in der herbstlichen Natur. „Wenn der Herbstlauf in Hollstadt ansteht, bekommen wir immer gutes Wetter“, begründete Dietmar Werner den guten Draht zum Wettergott.

Bericht: Michaela Greier

Simona Greier am 12. Oktober 2011

 

bitte teilt eure T-Shirt-Größen mit!

Wie in den letzten Jahren gibt es zum Abschluss der RGC-Saison wieder Shirts:
Ab 6 Teilnahmen ein Kurzarm-T-Shirt und ab 10 Teilnahmen ein Langarm-Shirt.

Bitte schaut in der Wertung unter eurem Namen, ob in der Spalte “size” eure Wunsch-Konfektionsgröße eingetragen ist.

Wenn nicht, teilt sie bitte mit eurer Altersklasse per Mail an jutta.helm(at)gmx.de
… das (at) bitte durch @ ersetzen.

Jan Gensler am 9. Oktober 2011

 

Anmeldung zur Familienwertung

Vor den letzten Wettkämpfen der beliebten Laufserie des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC) haben die Organisatoren noch einen wichtigen Hinweis an alle Läuferinnen und Läufer. Die neben der Gesamtwertung aller Altersklassen neue Familienwertung hat noch nicht die Resonanz gefunden, wie man sich das erhofft hatte.

Hierbei soll die sportlichste Familie gefunden werden, es wird die direkte Generation Vater/Mutter/Kind aber auch Opa/Oma/Enkel berücksichtigt. Gezählt werden nicht die Zeiten oder Platzierungen sondern die Teilnahmen.

Bislang haben sich erst ganz wenige Familien für diese Wertung angemeldet. Bis zum 10.11.2011 ist es aber noch möglich in diese Statistik mit aufgenommen zu werden. Jutta Helm nimmt die Meldungen per Mail entgegen. Anzugeben sind Vor- und Zunamen, Geburtsdaten und Familiengrad, gezählt wird die gesamte Anzahl der Teilnahmen. Jutta.helm(at)gmx.de

Michaela Greier

Jan Gensler am 3. Oktober 2011

 

Bericht Münnerstadt (Nürnberger)

Manuel Stöckert und Ellen Stockheimer, die bisherigen Seriensieger des diesjährigen Rhön-Grabfeld-Cups, waren auch bei den langen Bahnläufen in Münnerstadt das Maß der Dinge in der Aktivenklasse. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden zudem die unterfränkischen Meisterschaften auf den langen Bahnläufen der Jugend U 18 sowie der Schülerinnen und Schüler ausgetragen. Hierbei glänzte vor allem der weibliche Nachwuchs aus dem Kreis Rhön-Saale mit immerhin vier Erfolgen. Bezirksmeisterinnen der Schülerinnen über 2000 Meter wurden die Geschwister Alina und Laura Johannes (TSV Münnerstadt) sowie Maja Betz und Annika Topitsch (beide TSV Ostheim). Für den einzigen Sieg der heimischen Jungs sorgte Klemens Schmitt vom TSV Münnerstadt.

Manuel Stöckert nutzte die Rhön-Grabfeld-Cup-Veranstaltung in Münnerstadt als eine weitere Standortbestimmung. Der Vorzeigeläufer der Region absolvierte in Münnerstadt gleich drei Läufe über die 5000 Meter. Stöckert: „Ich will in drei Wochen in München möglichst unter 1:06 Stunden die Halbmarathondistanz laufen. Dazu sollte ich das für dort geplante Tempo in den drei Läufen möglichst genau treffen.“ Beim ersten Lauf waren es gleich mal ganz starke 15:01,6 Minuten. Gut für ihn, dass sich einige Läufer des ersten Zeitlaufes etwas Zeit ließen, so war die Pause bis zum Start des B-Laufes immerhin rund 15 Minuten lang. Sein jugendlicher Teamgefährte Moritz Helm hatte die Order, für das Tempo im zweiten Zeitlauf zu sorgen, der etwas mehr als eine Minute langsamer geplant war. Auf der letzten Runde wurde Manuel Stöckert sogar schneller und war nach exakt 16 Minuten im Ziel. Pacemaker Moritz Helm lief in 16:10,08 Sekunden eine für ihn sehr gute Zeit, mit der er in der aktuellen bayerischen Rangliste sogar auf Rang zwei gelistet wird. Stöckert verschnaufte einige Minuten und stand dann erneut an der Startlinie um wie geplant seinen dritten Lauf über 5000 Meter zu absolvieren. Unter Mithilfe seiner Teamkameraden, die sich abwechselnd vor ihn spannten, wurde es am Ende genau 17 Minuten.

Ellen Stockheimer läuft vorneweg

„Ich spüre in den Beinen immer noch den Ironman-Triathlon von Regensburg“, sagte Ellen Stockheimer vom TSV Ostheim, die deswegen in der letzten Woche auf einen Start in Rannungen verzichtet hatte. Die 26-Jährige aus Unsleben, die als Biologie-Laborantin in Großenbrach tätig ist, war über 3000 Meter dennoch wieder eine Klasse für sich und absolvierte die siebeneinhalb Runden in flotten 11:11 Minuten. Die deutsche Meisterin im Wintertriathlon, die momentan rund 20 Stunden (Laufen, Radfahren und Schwimmen) in der Woche trainiert, wäre aber allzu gern gegen die besten Jugendlichen angetreten. So musste sie in der Frauenklasse von vorne laufend alleine ihre Runden ziehen.

Die Jugendlichen mussten wegen der hohen Teilnehmerzahl ihr eigenes Rennen bestreiten. In der U 20 war es Anna Keller, die das Tempo über die gesamte Distanz von 3000 Metern bestimmen durfte und der man nach 11:39 Minuten im Ziel anmerkte, dass sie durchaus noch Reserven hat.

Auf schnelle Zeiten hatte es Annika Topitsch über 2000 Meter der Schülerinnen W 15 nicht abgesehen. Die Gymnasiastin vom TSV Ostheim, die ihre Stärken vor allem über 300- und 800 Meter hat und zudem sehr sprintstark ist, lief stets im Windschatten der Führenden. Rund 150 Meter vor dem Ziel zog sie den Spurt an und hielt dieses Tempo bis ins Ziel. In 8:02,4 Minuten holte sich Annika Topitsch den Bezirks-Titel knapp vor Elena Kühne vom TV Wasserlosen.

Ihre Klubkollegin Maja Betz gestaltete ihr Rennen in der Altersklasse W13 dagegen offensiv und sehr druckvoll von vorne. Die 13-jährige Gymnasiastin aus Nordheim, die sich neben dem Laufen auch noch im Tennis, Reiten, Rhönradturnen und Schwimmen betätigt, lief die 2000 Meter in sehr starken 7:20,3 Minuten und kam damit unangefochten zum Sieg. Keine in ihrer Altersklasse war bisher in diesem Jahr in Bayern schneller gelaufen.

Auf den Spuren ihrer früher so erfolgreichen Mutter Christine, die unter ihrem Mädchennamen Pacholet für den TSV Münnerstadt mehrere bayerische Meistertitel gewann, wandeln Laura und Alina Johannes. Alina, die jüngere der beiden Geschwister lief die 2000 Meter der Altersklasse W 10 in 8:51,4 Minuten und wurde damit vor Anna Endres von der DJK Salz unterfränkische Meisterin. Ihre Schwester Laura, die schon mehrmals im Bezirk ganz vorne platziert war, bewältigte bei ihrem Sieg in der W 12 die fünf Runden in beeindruckenden 7:41,3 Minuten und setzte sich damit sicher gegen Alina Schmidbauer (LuT Aschaffenburg) durch. Für den dritten Sieg des Münnerstädter Leichtathletik-Teams zeigte sich in der Altersklasse M 12 Klemens Schmitt zuständig, für den 8:04,5 Minuten gestoppt wurden.

Spektakulärer Lauf

Einen spektakulären Lauf legte zweifelsohne Hans Appel von der DJK Schweinfurt auf das Münnerstädter Oval. Der Läufer von der DJK Schweinfurt, der die bayerische Rangliste über 2000 Meter der Schüler M 15 mit 6:19 Minuten anführt, passierte diese Marke bei seinem Sturmlauf über die 3000 Meter in unglaublichen 6:14 Minuten. Zu diesem Zeitpunkt hatte Jonas Geiger vom TSV Brendlorenzen längst gemerkt, dass an diesem Tag gegen den talentierten Schweinfurter nichts zu machen ist. Appel wurde zwar auf den letzten beiden Runden etwas langsamer. Dennoch erzielte er mit seinen 9:30,4 Minuten eine Leistung, die in diesem Jahr zu den allerbesten in Deutschland zählen wird. Aber auch Geiger lief als Zweiter mit seinen 10:04,4 Minuten noch eine echte Spitzenzeit auf Landesebene.

Erst im Finish über 2000 Meter der Schüler M13 musste sich Christian Topitsch vom TSV Ostheim dem für die Post SV Sieboldshöhe Würzburg laufenden Tim Fischer geschlagen geben. In einem von zahlreichen Führungswechseln geprägten Lauf schenkten sich die beiden Jungs bis zum Ziel nichts. Weitere zweite Plätze bei den Bezirksmeisterschaften eroberten über 2000 Meter Jan Baumbach (TSV Willmars) in der M 11, Max Birkelbach (VfL Sportfreunde Bad Neustadt) in der M12 sowie Sophia Trump (SV Frankenheim) in der W 11.

Bericht Reinhold Nürnberger

Bericht mit Bildern

Simona Greier am 22. September 2011

 

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