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Motivation für den Winter: die RGC-Termine 2019!

Hier sind sie – die Termine der RGC-Läufe 2019!

Kommendes Jahr wird es wieder einen RGC-Lauf in Bad Königshofen geben, diesmal als Punktelauf. Saal an der Saale heißt seine Läufer 2019 im Juni willkommen.

Nachdem schon 2017 und 2018 sechzehn Läufe auf dem Programm standen, wird es im kommenden Jahr bei sechzehn Lauf-Events bleiben.

Auf mehrere Lauf-freie Wochenenden zwischen Mai und September haben wir geachtet. Somit finden vier Läufe nach den Sommerferien statt.

Kommt gut durch den Winter – viel Spaß beim Laufen in Kälte und Dunkelheit!

 

Jan Gensler am 11. November 2018

 

spätherbstlicher Lauf in Bad Königshofen – wie im Hochsommer

Eine gelungene Premiere in der Laufserie des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC) feierte die Leichtathletikabteilung des TSV Bad Königshofen am vergangenen Samstag. Bei traumhaftem Oktoberwetter und außergewöhnlich warmen Temperaturen fanden sich knapp 270 Teilnehmer beim erstmals ausgetragenen Kön.iG Lauf ein. „Wir können sehr zufrieden mit der Resonanz sein und warten nun mal auf die Statements der Läufer“, so Oliver Schmitt, einer der Hauptorganisatoren der Veranstaltung. Er hätte es natürlich gerne gesehen, wenn die Fußball- und die Tischtennismannschaft ebenfalls hätte starten können, doch aufgrund des Sonntagsspieltags beider Teams waren diese „nur“ als Helfer im Einsatz. Ein großer Teil der regelmäßigen Teilnehmer im RGC hatte sich aber zum Hauptlauf über knapp elf Kilometer angemeldet, um diese neue Strecke kennenzulernen. Bürgermeister Thomas Helbling, der die Siegerehrung anschließend übernahm, meinte verschmitzt, dass „sicher Einige nicht gedacht hätten, dass man in Bad Königshofen so einige Steigungen überwinden muss“.

Dies stellten vor allem die 88 Hauptläuferauf der elf-Kilometerrunde fest, die eigentlich eher mit einem flachen Kurs gerechnet hatten. Den bergerprobten, schnellen Ostheimern machten diese „leichten“ Erhebungen natürlich nichts aus, für Tino Haßmüller und Ehefrau Susanne – beide im benachbarten Trappstadt beheimatet – gab es jeweils einen Start-Ziel-Sieg. Auch Platz zwei der Frauen- und Männerwertung ging an Aktive des SC Ostheim. Katharina Topitsch nutzte ihren Heimaturlaub zum Ende der Semesterferien und kam mit 26 Sekunden Rückstand auf ihre Vereinskameradin ins Ziel, drittschnellste Frau wurde die Bad Königshofenerin Dagmar Fischer. Bei den Männern kam Wolfgang Müller auf Rang zwei vor Arno Albert, der das Trikot des TSV Hollstadt trägt, aber aus dem nahe gelegenen Alsleben stammt. Ihm dicht auf den Fersen bewies Franz Schmitt (M20, TSV Bad Königshofen) ebenfalls sehr schnelle Beine und erreichte eine prima Zeit noch unter 41 Minuten. VereinskameradinLisa Weigand durfte sich an ihrem 16. Geburtstag über den Altersklassensieg beim Debüt im Hauptlauf freuen.Das Brüderpaar Klaus und Frank Mauerkennt „jede Gassein Königshofen, da wir als Kleineibstädter hier unsere ganze Kinder- und Jugendzeit verbracht haben“. Der Heimvorteil wirkte sich für beide in guten Platzierungen aus, allerdings gab der ältere Klaus zu, „die falschen Schuhe eingepackt zu haben“. Er sei auf mehr Straßenbelag eingestellt gewesen.

In den jüngeren Schülerklassen waren das Teilnehmerfeld noch groß, zur Freude der Einheimischen gab es zahlreiche Podestplätze für die TSV Läuferinnen und Läufer. Hier erhoffen sich die Verantwortlichen der Leichtathletik für die kommenden Jahre Motivation für eine regelmäßige Teilnahme im RGC. Bei den Bambinis hatte die Werbung in den Kindergärten und der Grundschule Auswirkung, denn so konnte der Königshofer Nachwuchs recht stark aktiviert werden. Unter lautstarker Anfeuerung und einer La-Ola-Welle der Elternschar flitzten die 40 Kleinen dem Ziel entgegen. Etwas weniger Beteiligung fand dagegen bei den älteren Jahrgängen statt. Doch da in allen Altersklassen bereits die Gesamtsieger feststanden, sei dies nicht allzu sehr verwunderlich, so die Initiatoren des Kön.iG Laufes.

Dafür machte sich wenig später wieder eine große Schar Hobbyläufer, Walker und Wanderer auf den Weg, „6,6 Kilometer waren rund um die Badestadt an diesem wunderschönen und bunten Herbsttag wahrlich ein Vergnügen“, hieß es hinterher einstimmig.  Insgesamt gab es für die Veranstaltungviel Lob für den ausrichtenden Verein, man hoffe auf eine feste Aufnahme in den RGC-Kalender.

Text: Michaela Greier

Fotos – siehe im Menü links unter Fotoalben: Michaela Greier und Ulrike Hollmann

 

Jan Gensler am 17. Oktober 2018

 

Meldung für die Familienwertung

Auch dieses Jahr suchen wir wieder die sportlichste Familie der Landkreise Rhön-Saale. In die Wertung aufgenommen werden können Mitglieder der direkten Generationen (Oma/Opa, Vater/Mutter, Kinder, Enkel).
Familien-Anmeldungen bitte bis zum 1. November mit Angabe der Vor- und Zunamen, Geburtsdatum und Familiengrad per Email an: jutta.helm(at)gmx.de

Jan Gensler am 6. Oktober 2018

 

Sonne beim Häusemer Crosslauf

„Ich bin sehr zufrieden mit unserer Veranstaltung, selbst das Wetter hat gut mitgespielt“ so lautete das Fazit von Sybille Martin, der Hauptverantwortlichen des 27. Häusemer Crosslaufes am Wochenende. Am Start waren mit neun Mountainbikern und 16 Gesundheitswanderern insgesamt knapp über 250 Teilnehmer, etwas weniger als im letzten Jahr. Dies merkte man am stärksten im Hobbylauf, bei dem die Fußballer des TSV spielbedingt fehlten. „Dankbar bin ich meinen Helfern, dem Zeitmessteam, den Sponsoren und den Aktiven unserer großen „Lauffamilie“ hatte, in der man sich sehr wohl fühlen kann, egal ob als Mitläufer oder Organisator“. Der Eindruck täuschte sie nicht, denn hinterher gab es viel Lob für die schnelle Abwicklung der Siegerehrung. Nachdem am Freitag noch starker Wind und Regen vorherrschte, blieb es während der Veranstaltung trocken und die Sonne zeigte sich häufig, beste Bedingungen also für die Teilnehmer.

Georg Martin bewies als Stadionsprecher viel Fachwissen und unterrichtete Zuschauer und Läufer bestens über die aktuellen Zwischenstände in der Gesamtwertung der einzelnen Altersklassen. Gerade in den Schülerklassen wurde noch einmal ordentlich um die Punkte und Platzierungen gefightet und es gab packende Duelle auf der Zielgeraden.Besonders spannend war das Rennen in der MKU10 hier setzte sich im Sprint Noel Mainz (RSV Wollbach) vordem SaalerRico Schulz durch.

Im Hauptlauf über neun Kilometern setzte sich bei den Frauen Maja Betz durch, die hinterher feststellte: „Auf den letzten Kilometern war es schwer das Tempo zu halten, da ich meine Beine noch von einer Rennradtour mit vielen Höhenmetern spürte“. Auf der ersten anspruchsvollen Runde war sie mit Teamkollegin Anna-Lena Klee noch gemeinsam unterwegs, nahm aber dann taktisch klug etwas Geschwindigkeit heraus, „um die nötigen Körner zu sparen.“ Am Ende war die 20-Jährige mit dem Gesamtergebnis und Verlauf des Rennens – quasi auf dem Hausberg –  sehr zufrieden und durfte sich über ein Wellnesswochenende im Rhön-Park-Hotel als Siegerprämie freuen. Ob sie diesen allerdings selbst einlöst oder sich jemand aus dem privaten Umfeld der gebürtigen Nordheimerin in den Genuss kommt, ließ sie noch offen. Hinter Klee wurde Ellen Enders vom SV Frankenheim drittschnellste Frau.

Bei den Männern gab es kein Vorbeikommen an deren Ehemann Marcus Enders. Er stellte seine Schnelligkeit am Berg unter Beweis und kam als Erster in 32:22 Minuten wieder am Hausener Sportgelände an. Folgen konnte ihm nur Tino Haßmüller (SC Ostheim), der wie in der letzten Woche in Hollstadt auf Rang zwei – und der Wollbacher Ronald Schrollals Drittschnellster einlief. Lokalmatador Klaus Mauer gab eine leichte Nervosität vor seinem ersten Hauptlauf auf der heimischen Strecke zu. „Die Konkurrenz in meiner Altersklasse M45 ist extrem, lauter schnelle Männer, sodass ich kaum das Podest erreichen kann“, sagte er hinterher. „Mit dem zehnten Gesamtplatz und der Zeit bin ich aber absolut happy“. Der Wollbacher Dieter Manger konnte sich nicht nur über seinen zweiten Rang in der AK M50 freuen, auch das Losglück war ihm hold. Er gewann ebenfalls einen Wochenend-Gutschein. Pech dagegen hatte der Hausener Mazloum Ibrahim, der sich trotz Streckenkenntnis bei einer Abzweigung verlief und somit eine noch bessere Platzierung verpasste. „Scheinbar war er so schnell unterwegs, dass er den Hinweis nicht gesehen hat“ mutmaßte Sybille Martin.

Das besondere Highlight des diesjährigen Laufes aus Sicht der Einheimischen waren zweifelsohne die am Vorabend eingetroffenen neuen Laufshirts des TSV Hausen. Die jüngste Nachwuchsgruppe -die jede Woche fleißig für das Sportabzeichen trainiert – war beim Crosslauf äußerst zahlreich vertreten und präsentierte sich stolz – aber auch aufgeregt – dem heimischen Publikum. Hinterher durfte sich der ausrichtende Verein über zahlreiche Podestplätze freuen.

Zwei Wochen Pause hat man nun zum Regenerieren, bevor die letzten beiden Wettbewerbe der Saison anstehen. Am 6. Oktober geht es mit dem Lauf in Saal weiter, den Abschluss übernimmt dann am 13. Oktober Bad Königshofen, das zum ersten Mal ein RGC Rennen ausrichtet.

Text: Michaela Greier

Fotos: klicke links auf „Fotoalbum“ um diverse Fotos der Veranstaltung anzusehen

Jan Gensler am 28. September 2018

 

Sonne pur beim Hollstädter Herbstlauf

„Traumhafte Bedingungen, strahlender Sonnenschein und große Teilnehmerfelder “ lautete das zufriedene Fazit der Verantwortlichen des Auto-Köhler Herbstlaufes in Hollstadt, der 13. Laufveranstaltung im Rahmen des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC). Exakt eine Woche nach dem Halbmarathon in Rannungen traf sich die große Läuferfamilie in diesem Jahr zu einer eher ungewohnten Uhrzeit. Sonst immer am Sonntag Vormittag, verlegte man aufgrund von Terminüberschneidungen den Start auf 14 Uhr, was aber der Teilnehmerzahl von fast 300 keinen Abbruch tat. Zudem änderte man kurzerhand die Hauptlaufstrecke für alle Frauen und die Männer ab 55 Jahren ab und – wie TSV Cheforganisator Dietmar Werner verschmitzt bekannt gab – „schenken wir euch völlig kostenlos einen zusätzlichen Kilometer“.  Uneingeschränkt erntete er dafür allerdings keine Begeisterung, da gerade die weiblichen Starterinnen in Hollstadt stets den Vorteil der kürzeren Strecke genossen, um damit „früher im Ziel zu sein, als der Großteil der männlichen Konkurrenz“. Für diese blieb die Streckendistanz von 12,8 Kilometer bestehen.

Lange Zeit war das Spitzenduo Markus Veth (TSV Rannungen) und Tino Haßmüller (SC Ostheim) im flotten Gleichschritt unterwegs, doch „bergab musste ich den Markus ziehen lassen“, so der spätere Zweite. „Ich bin aber sehr glücklich mit diesem Ergebnis, da das Rennen schon sehr anspruchsvoll ist“. Als Dritter erreichte der Wollbacher Ronald Schroll (M45) das Ziel. Bei den Frauen konnte sich diesmal Ellen Stockheimer (SV Frankenheim) vor der Lokalmatadorin Tanja Dietrich durchsetzen, Platz drei ging an Seriensiegerin Anna Lena Klee vom SC Ostheim. Deren Teamkameradin Susanne Haßmüller hatte mit großen Kreislaufproblemen zu kämpfen und musste das Rennen gut platziert bei Kilometer acht abbrechen. Für RGC Neuling Sophia Pschirrer gab es nach dem Sieg in der Altersklasse WJU18 gleich einen Sack Kartoffeln als Prämie, was sie mit einem strahlenden Lächeln quittierte.

Das Augenmerk wurde aber nicht nur auf die zahlreich vertretenen Hauptläuferinnen und Hauptläufer gelenkt, schon in den Schülerklassen zeigte der Nachwuchs beim Massenstart sehr gute Leistungen. Unter ihnen die beiden Rheinfeldshofer Schwestern Sofie und Emma Reiher, die seit diesem Jahr im Trikot des SV Herschfeld – vormals TSV Hollstadt – an den Start gehen und regelmäßig die Podestplätze erklimmen. Sofie, die Ältere gewann in diesem Jahr alle Rennen ihrer Altersklasse WU12, liegt daher auch in der Gesamtwertung auf Platz eins. Klar, dass sie auch bei ihrer „Lieblingsstrecke“ in Hollstadt ihrer Favoritenrolle gerecht wurde. Die neunjährige Emma – die laut eigenen Aussagen „immer sehr aufgeregt vor den Rennen ist“, belegte nahezu ausnahmslos Rang zwei in der Wertung.  Aktiviert wurden die schnellen Mädchen, die schon als Bambini regelmäßig am Start waren, von Mutter Sonja, die ebenfalls schon viele Saisons erfolgreich absolviert hat. Doch nicht nur das Laufen zählt zu den Hobbies der Geschwister, sie sind auch bei der Strahlunger Gardetanzgruppe aktiv. Welche der beiden Leidenschaften die größere ist, wollten sie allerdings nicht verraten.

Ansonsten waren die Spitzenplatzierungen meist fest in der Hand der in der Gesamtwertung Führenden. Die schnellsten Laufzeiten erreichten bei den jüngeren Jahrgängen Felicia Lochner (TSV Mittelstreu) mit 6:24 Minuten und der Saaler Rico Schulz (5:57 Min), bei den Älteren waren dies Penelope Schrenk (SV Frankenheim) in 5:42 und dem VfL er Lennart Rössler in herausragenden 5:05 Minuten.

Der Hobbylauf wurde zum Start-Ziel-Sieg von Jan Eyring (SV Frankenheim), der für 5,6 Kilometer 20:35 Minuten benötigte, bei den Frauen ging der erste Rang an die Mellrichstädterin Claudia Groß.

Nur eine knappe Woche Verschnaufpause steht den Läufern zur Verfügung, schon am kommenden Samstag findet der nächste RGC Wettbewerb statt. Der TSV Hausen ruft zum „Häusemer Crosslauf“.

 

Text: Michaela Greier

Viele Fotos findet ihr im Menü links unter „Fotoalben“!

Jan Gensler am 19. September 2018

 

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