» News

kommt alle zum Wollbacher Frauenlauf am 11. Mai!

Ein besonderes Event:

Ohne Zeitdruck laufen, genügend Zeit für gemeinsames Miteinander – und vor allem:

Für einen guten Zweck!

Kommt bitte möglichst zahlreich zum…

Ein Event außerhalb der Rhön-Grabfeld-Cup-Serie

Jan Gensler am 1. Mai 2019

 

RGC-Lauf Mühlfeld – mal anders herum!

 „Im letzten Jahr hatten wir mit ungewohnt heißen Temperaturen zu kämpfen – heuer dagegen erwartet uns ein kühler April-Tag“ begrüßte Robert Stuhl vom TSV Mühlfeld die Läuferschar zum „Grenzlandlauf“. Beste Bedingungen trotz des eisigen Windes herrschten aber dennoch vor und auch wenn zeitgleich einige andere Laufveranstaltungen in der Region stattfanden, waren die Teilnehmerfelder gut bestückt. Insgesamt fanden 271 Aktive den Weg zum zweiten Austragungsort des Rhöngrabfeldcups (RGC), 101 davon starteten im Hauptlauf. Auch das Bayerische Fernsehen fand Interesse am Lauf an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, zeigte am Abend schon den Start und einige Streckenabschnitte.

Im Vorfeld hatte es unter den Hauptläufern Diskussionen über den umgekehrten Streckenverlauf gegeben, auch im Nachhinein blieben die Meinungen geteilt. So befand Ellen Enders (SV Frankenheim) die Schnellste aller Frauen die neue Variante gut: „Der Anstieg hat sich auf den ersten sechs Kilometern besser verteilt, außerdem konnte man auch einmal neue Eindrücke dieses Kurses sammeln“. Das sah ihr Ehemann, der die Männerwertung gewann,anders „Ich laufe nicht so gerne extrem bergab, wie es der Teilabschnitt an der „Rampe“ erfordert, dennoch hat mir der Lauf viel Spaß gemacht“. Nun sei er gespannt, was sich die Mühlfelder im nächsten Jahr einfallen lassen. Der 35-Jährige bewältigte die anspruchsvolle Runde in sehr guten 38:05 Minuten, nur Markus Veth (TSV Rannungen) konnte ihm auf den Fersen bleiben. Als Dritter erreichte Jan Eyring (SV Frankenheim) das Ziel. Auf schnellen Beinen unterwegs waren auch die Männer der Altersklasse M45, die ersten Dreiplatzierten, Jochen Zehfuß (TSV Bischofsheim), Klaus Arnold (SC Ostheim) und der Hausener Klaus Mauer blieben alle deutlich unter 45 Minuten. Zweite bei den Frauen wurde die Ostheimerin Anna-Lena Klee vor Sonja Reiher (SV Herschfeld). Alle Hauptläufer durften am höchsten Punkt der Strecke einen herrlichen Weitblick genießen, der sicher für die Anstrengung entschädigte. Allerdings gab es auch eine kleine Schrecksekunde, als ein ausgewachsener Rehbock aus dem Wald stürzte und unmittelbar vor einigen Läufern deren Weg kreuzte.

Lukas Härder vom SV Herschfeld hatte wohl noch nicht genügend Kilometer gesammelt, denn er absolvierte am Vormittag zunächst den Halbmarathon in Ramsthal und startete in Mühlfeld zusätzlich über die zehn Kilometer. Inge Drescher (DJK Leutershausen) pflegt dagegen ein anderes Ritual, vor jedem RGC stärkt sie sich mit einer „selbstgebackenen Nussecke“. „Geschadet hats bis jetzt nie“, so ihr Kommentar.

Der erst Startschuss fiel für die jüngeren Schülerinnen und Schüler über einen Kurs von 800 Meter. Der Nachwuchs legte ein rasantes Tempo vor, sodass Streckenführerin Sabrina Hahner auf dem Rad ordentlich in die Pedale treten musste, um nicht eingeholt zu werden. Ein packendes Finish zeigten die Schnellsten dieses Laufes in der AK U11, Rico Schulz vom SV Herschfeld und der Münnerstädter Malte Kochtrenntenur eine Sekunde. Felicia Lochner (TSV Mittelstreu) und Lea Friedel vom SC Ostheim taten es ihnen gleich, blieben ebenfalls unter vier Minuten. Die älteren Jahrgänge waren fest in der Hand von Antonie Butzert vom TSV Irmelshausen und Penelope Schrenk (SV Frankenheim), bei den gleichaltrigen Jungs setzten deren Mannschafskamerad Nils Dernbach und Lennart Rössler im Trikot des VfL Bad Neustadt klare Bestmarken. Sehr zur Freude der Einheimischen schafften einige Nachwuchsläufer des TSV Mühlfeld den Sprung auf das Podest.

Ein großes Feld Bambini war auf der Stadionrunde unterwegs. Teils auf eigenen Beinchen, so manchmal wurde aber auch bei den Allerjüngstendie Unterstützung von Mama, Papa oder älteren Geschwistern benötigt. Im Jugendlauf über 5,5 Kilometer setzte sich einmal mehr Tim Scholtysek aus Meiningen durch, er blieb als einziger Starter unter 22 Minuten. Schnellste weibliche Teilnehmerin war hier Ramona Schneider vom TSV Münnerstadt, die sonst im Feld der Hauptläufer zu finden ist. Eine stolze Zahl von 50 Walkern und Wanderern bewältigte die Runde nahe der ehemaligen innerdeutschen Grenze, ließ sich dabei viel frischen Wind um die Nase wehen.

Am kommenden Wochenende legt der RGC eine kleine Pause ein, sportlich geht es weiter am Karsamstag beim Stockheimer Cross Duathlon. Am 27. April findet dann der Kolmberglauf in Oberstreu statt.

Text und Fotos (s. Galerie): Michaela Greier

Jan Gensler am 15. April 2019

 

Sonne beim RGC-Auftakt in Höchheim

„Das ist heute eine gelungene Auftaktveranstaltung“, freute sich Horst Friedl, Stadionsprecher und Hauptorganisator des Milzgrundlaufes „seines“ TSV Höchheim, so viele Teilnehmer hatten wir noch nie und die äußeren Bedingungen sind nahezu perfekt“. In der Tat hatten die Läufer im vergangenen Jahr noch mit Schnee und Minusgraden zu kämpfen, diesmal lachte die Sonne vom Himmel und schickte warme Temperaturen. 320 Aktive konnten die Höchheimer bei Start ins Jubiläumsjahr der Rhön-Grabfeld-Cups-Serie (RGC) verzeichnen, seit einem Vierteljahrhundert besteht diese bereits und erfreut sich – nach einer kurzen Durstperiode –allergrößter Beliebtheit.

Den Wettbewerbsanfang in der Grabfeldgemeinde machten die jüngsten Schülerinnen und Schüler, sie hatten eine Strecke von einem Kilometer vor sich. Nachdem einige von ihnen in der letzten Saison noch als Bambini ohne Zeitnahme gelaufen sind, geht es jetzt um Punkte und Platzierungen. Dies merkte man dem einen oder anderen Nachwuchsläufer an, denn auf der Zielgeraden wurde ordentlich gesprintet. Die schnellsten Zeiten liefen hier die beiden Schulz Brüder Rico und Marc-Andree vom SV Herschfeld, bei den gleichaltrigen Mädchen die Mittelstreuerin Felicia Lochner und Lina Johannes vom TSV Münnerstadt. Mehr als doppelt so lang war die Strecke für die älteren Jahrgänge, über die 2,2 Kilometer bewiesen Nils Dernbach (SV Frankenheim) in 7:56 Minuten, Christoph Groß (TSV Mellrichstadt) in 8:22 und der Ostheimer Max Weber in 8:24 Minuten die schnellsten Beine. Die letztjährigen Seriensiegerinnen Antonie Butzert (TSV Irmelshausen) W15 und Karolin Groß (TSV Mellrichstadt) W16 blieben mit 9:18 und 9:47 Minuten unter der zehn-Minuten-Marke.

40 kleine Füße machten sich danach auf zu ihrer 400 Meter Runde und bewältigten diese – auch dank der lautstarken Anfeuerung der gesamten Familie – ausgezeichnet, steht bei ihnen doch der Spaß an Bewegung an oberster Stelle.

Im Anschluss wurden die Jugend- und Hobbyläufer auf die vier-Kilometer-Strecke geschickt.Einen Start-Ziel-Sieg sicherte sich der Hausener Julian Trabert in starken 15:33 Minuten vor Tim Scholtysek (PSV Meiningen), der zwei Sekunden nach ihm einlief. Mit Abstand schnellste Frau über diese Distanz kam Antje Weber (SC Ostheim) ins Ziel. Ihnen schloss sich auch ein großes Feld der Walker und Wanderer an, sie genossen sichtlich das Frühlingserwachen.

Als sportlicher Höhepunkt der Veranstaltung zog der Hauptlauf der 143 Frauen und Männer alle Blicke auf sich. Der Anteil der weiblichen Starterinnen ist mit 51 in Höchheim außerordentlich hoch, „stehen doch „nur“ 7,7 Kilometer auf dem Programm – so zum Einstieg in die Saison perfekt,“ lautete der allgemeine Tenor. In sehr flotten 30:38 Minuten- und mit einem beschlossenen Nicht-Angriffs-Pakt-  erreichten Ellen Enders (SV Frankenheim) und Susanne Haßmüller (SC Ostheim) gemeinsam das Höchheimer Sportgelände, Rang drei sprang für Anna-Lena Klee heraus. Ein Großteil der Läuferinnen kam noch vor den ersten Männern das Ziel und konnte somit die ungeteilte Aufmerksamkeit der Zuschauer erhaschen. Elf Kilometer waren zu bewältigen und gleich von Beginn an hatte sich mit Rhys Bishop, dessen Ostheimer Teamkollegen Tino Haßmüller und dem Rannunger Markus Veth ein Spitzentrio gebildet. Bei der zweiten Schleife, die gelaufen werden musste, setzte sich der junge Neuseeländer ab und gab diesen Vorsprung nicht mehr aus der Hand. „Ich empfand den Lauf und die Temperaturen heute sehr anstrengend“ meinte der 24-Jährige, der erst seit kurzem von seinem fast fünfwöchigen Heimaturlaub wieder in Deutschland zurück ist. Umso mehr freute er sich über seinen Gesamtsieg. Als Vorbereitung für den insgesamt 116. Marathon seiner Läuferkarriere sah Michael Müller vom nahegelegen HSV Birnfeld den Milzgrundlauf. „Morgen früh nehme ich am Obermain-Marathon in Bad Staffelstein teil“, so der „laufverrückte“ 55-Jährige schmunzelnd.

Nach dem recht flachen Höchheimer Lauf dürfen sich die Bergspezialisten auf das kommende Wochenende freuen, beim Grenzlandlauf in Mühlfeld sind einige Höhenmeter zu bewältigen.

Text und Fotos (s. Fotogalerie): Michaela Greier

Jan Gensler am 10. April 2019

 

Startnummern des RGC 2019


Mit diesen Startnummern geht es in die neue RGC-Saison. Hier könnt ihr euch das PDF mit der Auflistung herunterladen.

Wer noch keine feste Startnummer erhalten hat, weil er z.B. zum ersten Mal bei einem unserer Läufe starten möchte, dem wird bei der Anmeldung automatisch eine Startnummer zugewiesen.

Kommt gut ins neue Wettkampfjahr!

Jan Gensler am 19. Januar 2019

 

würdiger Saisonabschluss: die Jahressiegerehrung in Hollstadt

Eine lange Laufsaison liegt hinter den Teilnehmern der beliebten Laufserie des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC), am vergangenen Sonntag wurde dies mit der Abschlussveranstaltung in der gut besuchten Hollstädter Sporthalle ausgiebig gefeiert. Hier traf sich noch einmal die vielköpfige Lauffamilie, um die Gesamt- und Altersklassensieger zu küren. Dass sich die seit 24 Jahren bestehende Serie weiterhin großer Beliebtheit erfreut, zeigt die Zahl der 2018von 8400 Teilnahmen bei 16 Laufveranstaltungen. Diese wurde im Vergleich zum Vorjahr erneut übertroffen. Die meisten Starter zählte man einmal mehr beim Bad Neustädter „Sparkassenstadtlauf“ (3217 Teilnehmer) – dem sogenannten Flagschiff der Serie -, dem Lauf „rund um Rannungen“ (595)und dem Herschfeldlauf (350).Das Gesamtergebnis begeisterte auch SPD Politikerin Sabine Dittmar, die der Veranstaltung erneut beiwohnte: „Der RGC ist ein tolles Projekt, das sowohl den ambitionierten Läufern, wie auch dem Hobbysportler ein großes Spektrum an Bewegungsmöglichkeiten bietet. Die Jugend ist zudem durch das Motto „Sport statt Drogen“ besonders angesprochen, das ist vorbildliche Präventivarbeit“, betonte die Bundestagsabgeordnete.   

Viel Lob gab es auch vom stellvertretenden Landrat Peter Suckfüll, „Wir können stolz und glücklich sein,dass dieses nachhaltige und traditionsreiche Projekt schon so viele Jahre erfolgreich ist. Das ist einzigartig und macht den Landkreis Rhön-Grabfeld im ganzen Freistaat bekannt“, freute sich der Kreispolitiker. Allen voran dankte er Initiator Eberhard Helm, „der so viele Leute motiviert und in Bewegung bringt“. Daher werde er sich auch weiterhin für die bestmögliche Unterstützung einsetzen, dankte aber auch explizit noch den vielen Helfern in den am RGC teilnehmenden Vereinen.

Eberhard Helm betonte „bei uns kann jeder – vom Bambini bis zum 80-Jährigen – teilnehmen, ob leistungsorientiert, oder als Freizeitsportler oder Wanderer“.Sein Wunsch an dieBevölkerung im Allgemeinen lautet „weniger Sport schauen, lieber Sport aktiv betreiben“.  Das Projekt der Dorfrunde – die nahezu in fast jedem Ort des Landkreises eingerichtet sei – biete dazu ausreichend Gelegenheit. 

Die Gesamtwertung der Frauen gewann in diesem Jahr Anna-Lena Klee vom SC Ostheim vor ihrer Vereinskameradin Susanne Haßmüller (W35). Hinter den beiden platzierte sich die für den SV Herschfeld startende Sonja Reiher. Schnellster Mann im Landkreis darf sich Markus Veth (TSV Rannungen) nennen, Gesamtzweiter wurde Tino Haßmüller vor dem WollbacherRonald Schroll. Die schnellsten weiblichen und männlichen Jugendlichen wurden mit einem Geldpreis für ihre Leistungen honoriert. Bei der Ehrung des Nachwuchses gab es die heiß begehrten Pokale für die Erstplatzierten, für die Nachfolgenden einen to Go Becher. Die fleißigsten Teilnehmer, die an allen 16 Veranstaltungen antraten, waren Franz Stockheimer, Klaus Wiegand, Heribert Wagner und traurigerweise Martin Schuhmann. Für den zum großen Entsetzen der Läuferfamilie erst vor einigen Tagen verstorbenen 42-jährige Sälzer wurde eine Schweigeminute abgehalten.

In der Vereinswertung lag erneut der SV Herschfeld mit der stolzen Anzahl 458 Teilnahmen weit vorne, der SV Frankenheim belegte dank seines stark vertretenen Nachwuchses Rang zwei (323) vor dem TSV Hollstadt (267). Einen beachtlichen vierten Platz erreichte der TSV Saal mit 255 Teilnahmen.  Die Familienwertung entschied Familie Schatz aus Bischofsheim mit 79 Starts vor den beiden Saaler FamilienWiener (59) und Schulz (57). Sie alle dürfen sich über einen gemeinsamen Kinobesuch freuen. Insgesamt waren neun Familien in der Wertung.  Für alle, die sechs Starts und mehr vorweisen konnten, gab es natürlich die begehrten Läufershirts, diesmal in weiß mit neongrüner Aufschrift gehalten. Zudem durften sich einige Glückspilze bei der Verlosung über wertvolle Preise freuen.

Bereichert wurde die Abschlussfeier durch die spektakulären Auftritte der Hip-Hop-Gruppe „The swagfamily“ aus Bad Neustadt.

Die Planung für das neue Wettkampfjahr läuft bei den teilnehmenden Vereinen bereits auf Hochtouren. Nach erfolgreicher Premiere im September 2018 wird der Lauf des TSV Bad Königshofen künftigfest im RGC integriert und dann auch voll gewertet. Der erste Termin in der Jubiläumsserie 2019 – 25 Jahre RGC – ist der Lauf in Höchheim Anfang April.

Text und Fotos: Michaela Greier

 

 

Jan Gensler am 14. Dezember 2018

 

Older Posts »