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Bericht RGC Unterelsbach

Bericht von Michaela Greier

„Morgenstund’ hat Gold im Mund“ lautete auch in diesem Jahr das Motto beim Unterelsbacher Saueichenlauf, dem dritten Wettbewerb der Laufserie des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC) 2012. Stolze 362 Aktive starteten am frühen Sonntagmorgen ab neun Uhr im beschaulichen Ort in der Rhön. Ein paar Vorangemeldete waren wohl aufgrund des mäßigen Wetters lieber im Bett geblieben, denn Emil Quaisser, der Hauptorganisator des TSV hatte vorab über 400 Teilnehmer gezählt. Gut meinte es Wettergott Petrus diesmal nicht mit den Organisatoren und den vielen Sportlern in Unterelsbach, denn es regnete während der gesamten Veranstaltung unaufhörlich.

Trotzdem waren ungewöhnlich viele Kinder am Start, Emil Quaisser hatte wieder kräftig die Werbetrommel in der Volksschule Oberelsbach gerührt und „seine“ Schüler ließen ihn nicht „im Regen“ stehen. Auch aus dem benachbarten Hessen waren vom TSV Poppenhausen erfreulicherweise Meldungen eingegangen. Wo an anderen Veranstaltungsorten oft mehrere Jahrgänge aus Mangel an Teilnehmern zusammengelegt werden müssen, waren hier die einzelnen Altersklassen zahlenmäßig stark vertreten. „Von den 83 Schülern haben 79 mitgemacht – drei waren kurzfristig erkrankt – das ist auch für mich sensationell“, freute sich der Grundschullehrer. Gut vorbereitet hatten sich die Jungs und Mädchen und erreichten somit vordere Platzierungen, so standen in der Altersklasse der Zehnjährigen Marie Arnold, Svea Umla und Lisa Schilling gleich drei Oberelsbacher Schülerinnen ganz oben auf dem begehrten „Stockerl“. Für die meisten des Läufernachwuchses war der strömende Regen überhaupt kein Problem, mit Begeisterung hüpfte so mancher Bambini durch die dicken Pfützen, schließlich gab es nach überstandenem Lauf als Belohnung ein Eis vom Veranstalter.

Wenig neues gab es von den regelmäßig teilnehmenden Schülerinnen und Schülern zu berichten. Maja Betz aus Ostheim siegte souverän über ihre 1400 Meter Distanz und erreichte auch im Hobbylauf außer Wertung die schnellste Zeit. Das beste Laufergebnis zeigte einmal mehr Stefan Köberlein (TSV Hollstadt) auf der 700 Meter Runde.

In der weiblichen Jugend setzte Anne Keller (TV/DJK Hammelburg) die Bestmarke über die 4,8 Kilometer lange Runde und lag mit ihrer Zeit von 18:47 Uhr nur knapp hinter dem Sieger der männlichen Jugendlichen, Pascal Stöckert aus Ostheim. Annika Topitsch und Svenja Betz (WJ U18) vervollständigten das gute Ostheimer Gesamtergebnis

„Wenn man schon mal unterwegs ist, macht einem der Regen nichts aus“, meinte Klaus Greier, Hauptläufer vom TSV Hollstadt nach überstandener Strapaze. „ Die Luft ist dann so schön sauerstoffangereichert“. Viele seiner Läuferkollegen pflichteten ihm bei, hatte man gerade in Unterelsbach schon des Öfteren unangenehm heiße und schwüle Temperaturen aushalten müssen.

Ganz im Zeichen der Vorbereitung auf den Halbmarathon in Würzburg (in zwei Wochen) stand für viele Rhöner Wettkampfathleten dieser Saueichenlauf, da dieser als schnelle zehn Kilometerstrecke gilt. In sehr guter Form präsentierten sich daher Gesamtsieger Wolfgang Müller vom TSV Ostheim, der die Runde insgesamt dreimal lief, als Warm-up und nach dem Wettkampf als Cool-down. Erneut Zweiter wurde RGC-Neuling  Andreas Stubenrauch (RSV Wollbach), der den Lauf als letzten Test zur Verbesserung seiner Halbmarathonzeit nutzen wollte „ich möchte gerne unter 1:25 Uhr in Würzburg bleiben“, verriet er. Als Gesamtdritter eilte Markus Unsleber vom TV/DJK Hammelburg ins Ziel. Ostheims Seriensiegerin Ellen Enders (vormals Stockheimer) nutzte die seltene Gelegenheit und absolvierte gemeinsam mit ihrem frisch gebackenen Ehemann Markus Enders das Rennen. Ihre Teamkameradin Anna-Lena Klee sicherte sich Rang zwei vor der starken Hollstädterin Tanja Dietrich (W40). Über eine neue Bestzeit freute sich Susanne Hölderle (W45, TSV Brendlorenzen), blieb die Uhr doch um zwei Minuten früher stehen, als bei ihren bisherigen Unterelsbacher Starts.

Hauptorganisator Quaisser bedankte sich am Ende der Veranstaltung für die tolle Unterstützung bei seinem Helferteam und den Sportlern, die alle trotz des „Sauwetter-Laufes“ (Originalton) durchgehalten hatten.

Für die Läufer bleibt nur wenig Zeit zum Regenerieren, bereits am kommenden Samstag, den 12.05.2012 fallen die Startschüsse auf der Tartanbahn in Bad Kissingen, eine Woche später richtet der TSV Oberstreu seinen Kolmberglauf aus.

Simona Greier am 15. Mai 2012

 

Helm und Greier in Kissingen vorne

Bericht von Reinhold Nürnberger

Julius Helm und Simona Greier sorgten mit ihren flotten Zeiten über 1500 Meter für die Höhepunkte bei den Bahnläufen zum Rhön-Grabfeld-Cup in Bad Kissingen. Im Frauenrennen setzte sich Simona Greier (TSV Ostheim) gleich an die Spitze und bestimmte das Tempo, entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit, von vorne. Kein Wunder, hatte sie doch ihre Teamgefährtin Annika Topitsch im Schlepptau. Da deren Spezial-Disziplin die 400 Meter sind, verfügt sie auch über ein entsprechendes Finish.

„Nein, ich hatte keine Ambitionen auf den Sieg. Ich war froh, dass ich überhaupt bis zur dritten Runde mitlaufen konnte“, betont Annika Topitsch. Dennoch hielt die Langsprinterin gut mit und hatte eingangs der letzten Runde nur 25 Meter Rückstand auf ihre erfahrene Teamgefährtin. Simona Greier, die als Studentin der Sportökonomie gerade ein Praktikum bei der Deutschen Sporthilfe absolviert, benötigte für die dreidreiviertel Runden 5:13 Minuten und zeigte sich damit nur bedingt zufrieden. „Von vorne zu laufen liegt mir überhaupt nicht und zudem war es ganz schön kühl“, fand die 22-Jährige, die zurzeit bei der LG Eintracht Frankfurt trainiert und in diesem Jahr die 1500 Meter bereits in 5:05 Minuten lief. Annika Topitsch kam zum Ende hin sogar noch etwas näher und überraschte mit starken 5:16,93 Minuten. Damit war sie nicht nur die schnellste Jugendliche, sondern unterbot die Norm für die bayerischen Jugendmeisterschaften der U 18 um satte 24 Sekunden.

„Jetzt bin ich schon 29 Jahre.“ Damit sprach Julius Helm nicht etwa seinen ersten Start in der Altersklasse M 30 an, sondern vielmehr sein viel zu schnelles Anfangstempo. „Aber so etwas darf mir eigentlich jetzt nicht mehr passieren“, wunderte er sich über sich selbst. Was war da beim Rennen über 1500 Meter geschehen? Tobias Wegner, Hobbyläufer und Mitorganisator der Rannunger Laufveranstaltung, hatte sich bereit erklärt, für seinen Trainingspartner Clemens Booms (TSV Bad Kissingen) in der ersten Runde das Tempo zu gestalten. Allerdings glaubte der Rannunger wohl, dass er noch beim zuvor bestrittenen 100-Meter-Lauf ist und gab an der Spitze alles.

Während Clemens Booms da nur wenige Meter mitlief, blieb Julius Helm eisern auf den Fersen von Tobias Wegner, der schon nach 300 Metern wieder die Bahn verließ und den Ostheimer so zu einer mit 60 Sekunden viel zu schnell gelaufenen Anfangsrunde verleitete. Der Unternehmensberater im IT-Bereich, der seit dieser Saison für die Deutsche Sporthochschule Köln startet, aber lange nicht mehr so viel trainieren kann wie zu Studienzeiten, hielt aber tapfer durch. Auch wenn der Körperschwerpunkt gegen Ende des Rennens der Tartanbahn immer näher kam, wurden es am Ende doch noch 4:12,93 Minuten.

Julius Helm, der Stilist unter den heimischen Läufern, blickt schon auf den nächsten Wettkampf: „Ich bin von meinem neuen Klub für die deutschen Mannschaftsmeisterschaften nominiert und freue mich schon darauf, einmal mit Sprintern und Technikern gemeinsam als Team zu starten“, berichtet er. Auch das ist Neuland für den Jung-Senioren, der sich aber noch lange nicht bei den Alten Herren verstecken muss. Hans Appel (DJK Schweinfurt) kam als Gesamt-Zweiter und schnellster Jugendlicher auf 4:29 Minuten und Clemens Booms, der Gewinner der Aktivenklasse, wurde mit 4:30 Minuten gestoppt.

Teils sehr flotte Rennen kennzeichneten die 800-Meter-Läufe der Schülerinnen und Schüler. Maja Betz, die bayerische Crossmeisterin der Schülerinnen (W 14), hatte auf den zwei Stadionrunden allerhand zu tun, um in 2:32,27 Minuten die starke Johanna Witschel vom TV/DJK Hammelburg in Schach zu halten. Letztere lief 2:33,14 Minuten und will auch in diesem Jahr unter den Besten in Bayern sein. Anne Trump vom SV Frankenheim gehört gerade einmal zur Altersklasse der Schülerinnen W 10. Dies hinderte sie aber nicht im Geringsten, großartige 2:53 Minuten über die 800 Meter zu laufen. Auch Alina Johannes vom TSV Münnerstadt blieb in der W 11 noch deutlich unter drei Minuten. Bei den Jungs dieser Altersklasse waren es Benedikt Stuhl vom VfL Spfr. Bad Neustadt und Stefan Köberlein (TSV Hollstadt), die sogar unter 2:50 Minuten blieben.

siehe auch mainpost.de

Video zum Lauf

Ergebnisse der Veranstaltung

Weitere Bilder auf Fourrunners.de

 

 

Simona Greier am 13. Mai 2012

 

Ostheimer erfolgreich beim HVB-Citylauf

Beim HVB-Citylauf in Aschaffenburg waren in diesem Jahr wieder fünf Ostheimer am Start.

7,9 Kilometer gilt es hier für die Teilnehmer auf mehreren Runden durch die Innenstadt Aschaffenburgs zu absolvieren. Dabei gibt es insgesamt 4 Läufe. Im zweitschnellsten Lauf, dem B-Lauf, treffen die schnellsten weiblichen Unterfranken aufeinander. Allen voran Langstreckenspezialistin Ellen Enders vom TSV Ostheim, die in sehr guten 30:30 Minuten als Drittschnellste des Bezirks und 13. Gesamtfrau das Ziel erreichte. Teamkollegin Nadine Richter durfte sich als sechste Unterfränkin ebenfalls noch über eine vom Veranstalter für die TOP 10 der Unterfranken ausgeschriebene Geldprämie freuen.

ImA-Lauf der Männer waren mit Manuel Stöckert, Sven Perleth und Wolfgang Müller drei weitere Ostheimer am Start. Durch seinen couragierten  wusste vor allem Manuel Stöckert als schnellster Deutscher hinter den übermächtigen Läufern aus Kenia und der Ukraine überzeugen. In 23:36 Minuten war er  nur wenige Sekunden langsamer als im Jahr zuvor bei wesentlich besseren Witterungsbedingungen und durfte sich auch in diesem Jahr wieder als schnellster Unterfranke feiern lassen. Teamkollege Sven Perleth sorgte mit seinen 25:23 Minuten in der Bezirkswertung für einen Ostheimer Doppelsieg. Der dritte im Bunde, Wolfgang Müller, der sich aktuell in der Vorbereitung für den Würzburg-Marathon befindet, kam nach 26:19 als Achter Unterfranke ins Ziel.

Simona Greier am

 

Bericht zum Ostertrainingslager 2012

Ein schöner Bericht zum Osterttrainingslager 2012 mit ein paar Bildern ist heute in der Mainpost oder online zu finden.

Simona Greier am 11. Mai 2012

 

Maja Betz läuft BLV-Kadernorm

Im Rahmen der traditionellen Bahneröffnung im Willy-Sachs-Stadion ist Maja Betz in ihrem ersten Rennen über 2000 Meter in diesem Jahr unter der vom BLV gesetzten Kadernorm geblieben. In 7:08,80 Minuten ließ sie die restliche Konkurrenz um mehr als eine Minute hinter sich.

Katharina Topitsch stieg über 800 Meter in guten 2:28,80 Minuten ein, während ihre Schwester Annika über 100 Meter (13,74 Sekunden) und 200 Meter (28,19 Sekunden/2.Platz) ihre Schnelligkeit testete.

Über 3000 Meter wurde Christian Topitsch in guten 10:52 Minuten Dritter der M14.

Alle Ergebnisse

Beim Pfingstmeeting in Pfungstadt(Hessen) eröffneten Sven Perleth und Simona Greier über die 1500 Meter die Bahnsaison. Dabei blieben für Perleth die Uhren bei 4:15 Minuten stehen, während Greier in 5:05 Minuten das Rennen beendete.

Simona Greier am 7. Mai 2012

 

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