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Die Dorfrunde Ipthausen ist eröffnet!

Die Dorfrunde Ipthausen wurde mit einem schönen Event eröffnet.
 
Danke für Text und Bild, Frau Vossenkaul.
 
“Täglich eine halbe Stunde für die Gesundheit – Bewegung ganz umsonst und draußen
Ipthausen (rv) Jetzt hat auch Ipthausen seine eigene Dorfrunde – gemeinsam wurde sie von wander- und bewegungsfreudigen Bürgern am Sonntagnachmittag zum ersten Mal begangen. Stadträtin Ruth Scheublein sprach am Treffpunkt Dorfmuseum einige Begrüßungsworte und bedankte sich bei Clemens Behr, der seine Gitarre mitgebracht hatte, und allen Helfern für die Unterstützung bei der Umsetzung der landkreisweiten Idee „Dorfrunde“ vor Ort, innerhalb des „Gesundheitslandkreises Rhön-Grabfeld“.
„Die Ipthäuser kennen Feld und Flur in der Umgebung, die Dorfrunde soll jedoch ein zusätzlicher Anreiz sein, sich täglich zu bewegen und etwas für die Gesundheit zu tun“, sagte Scheublein. Bewegung wirke vorbeugend gegen viele Krankheiten, unter anderem gegen zu hohe Cholesterinwerte, Diabetes und Herzinfarkt. Innerhalb der Aktion Dorfrunde sind schon viele Rundwege, für die man sich täglich Zeit nehmen sollte, im Landkreis entstanden. Das Genießen von Ruhe und Natur, das Beobachten der Veränderungen während des Wechsels der Jahreszeiten gehört dazu und soll zur Entspannung beitragen. Mit Freunden und Bekannten macht das Wandern noch mehr Spaß, aber man sollte stets nur so schnell gehen, dass man sich noch unterhalten kann, erläuterte Scheublein.
Die Ipthäuser Dorfrunde ist mit 4,3 km relativ lang, man braucht ungefähr, je nach Tempo, eine dreiviertel Stunde. Die Strecke beginnt offiziell an der Wallfahrtskirche „Mariä Geburt“, die auch eine Station des Fränkischen Marienwegs ist. Vorbei am ehemaligen Landgasthof gelangt man ins Neubaugebiet „Merklach“ und läuft weiter Richtung Berghäuschen. Davor muss ein kurzer Anstieg bewältigt werden, dann kann man sich im Berghäuschen, der ehemaligen Unterstellmöglichkeit für Hüter, eine Verschnaufpause gönnen und den Panoramablick ins Grabfeld genießen. Am Sonntag verteilte dort Ruth Scheubleinals stärkenden Imbiss Joghurt, gesponsert von einer Molkerei, und einige Lieder erklangen zur Gitarrenbegleitung.
Über einen gut begehbaren Wirtschaftsweg verläuft die Strecke zurück wiederum Richtung Neubaugebiet und vorbei an der Vogelvoliere Richtung Kirche. Der Weg ist ausgeschildert und geeignet für Wanderer und Nordic Walker, mit oder ohne Hund. Am Ende der Wanderung waren alle Teilnehmer in die Feuerwehr eingeladen, dort wurden sie beköstigt mit Süßem und Deftigem. Der Erlös wird für die Bildstocksanierung verwendet.
Die Aktion Dorfrunden wurde vom Leichtathletik-Leistungs-Zentrum Rhön-Grabfeld (LLZ) in Kooperation mit dem Bayerischen Landessportverband (BLSV) initiiert. Finanziell unterstützt außerdem die Sparkasse Bad Neustadt. Vor allem die Herzgesundheit ist den Initiatoren wichtig, immerhin gehören Herz-Kreislauferkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Vorbeugen ist eigentlich ganz einfach, so die Verantwortlichen vom LLZ: Täglich sollte man eine erholsame halbe Stunde stressfrei gestalten und sich dabei bewegen. Vorsichtiges Dosieren wird empfohlen, zuerst Gehen, dann das Tempo erhöhen bis zum Joggen, falls möglich. Moderate Bewegung wie Gehen oder Laufen – aber auch Radfahren, Schwimmen und Tanzen sind unter anderem wirksam gegen Bluthochdruck, den Hauptrisikofaktor für die meisten Herzerkrankungen. Wer die Dorfrunde möglichst täglich absolviert, hat schon viel für seine Gesundheit getan – und das ganz kostenfrei.
 
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Eröffnung der Dorfrunde in Ipthausen: Ruth Scheublein (Zweite von rechts) und Clemens Behr (mit Gitarre) waren die Hauptorganisatoren der Dorfrunde, die gemeinsam mit interessierten Bürgern und stellvertretendem Bürgermeister Philipp Sebald am Sonntag zum ersten Mal begangen wurde. Foto: Vossenkaul
 
Jan Gensler am 13. Oktober 2017

 

Erlebnis Häusemer Lauf – mit vielen Fotos!

Hier der Bericht von Michaela Greier zum RGC-Lauf in Hausen: Danke dafür!

… viele Fotos findet ihr unter “Fotoalben” links in der Menüleiste

 

Wunderbares Herbstwetter, gute Stimmung, ein ansprechendes Teilnehmerfeld und tolle Preise für die Gewinner – so verlief der 26. HäusemerCrosslauf am vergangenen Wochenende. Der TSV Hausen als Ausrichter mit Hauptorganisatorin Sybille Martin war mit seiner Veranstaltung und den 270 Anmeldungen durchaus zufrieden, dieser ist traditionell der abschließende Wettkampf in der beliebten Laufserie des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC). Vor allem im Bereich der Schülerläufe waren die Teilnehmerfelder groß, ging es für den einen oder anderen noch um das Sammeln der Punkte für die Gesamtwertung.

Hier konnten sich die beiden Laufaushängeschilder des heimischen TSV noch im allerletzten Rennen den Gesamtsieg sichern.In der Altersklasse MJ15 war dies Julian Trabert (Streckenschnellster auf 1,7 Kilometer mit 5:06 Minuten!), bei den ein Jahr älteren Schülern setzte sichTizian Trost entscheidend durch. Beide waren auf ihrer Heimstrecke nicht zu schlagen. Schnellstes Mädchen wurde hier Penelope Schrenk aus Frankenheim, sie kam als Einzige noch unter sechs Minuten ins Ziel. Auch bei den jüngeren Jahrgängen durften sich die einheimischen Zuschauer über einige Podestplätze ihrer Nachwuchsläufer freuen, auf Anhieb gelangen Jasmina Trabert (WKU09), Lucia Wehner (WKU11) und Hannes Horsch (MKU11) Altersklassensiege. Selbst am Ende einer langen Saison bewiesen die Führenden im Gesamtklassement- Veronika Lochner (TSV Mittelstreu) und der Mellrichstädter Christoph Groß – große Reserven, sie liefen auf der 1,2 Kilometerstrecke die schnellsten Zeiten und blieben auf dem anspruchsvollen Kurs noch unter vier Minuten. Auch zahlreiche Bambinis – 31 Mädchen und Jungen – waren auf der Runde Richtung Sportplatz am Ziel, mit sichtbarer Begeisterung meisterten sie die 350 Meter ohne Zeitmessung.

Als neue Leidenschaft hat RGC-Gründer Eberhard Helm das Wandern für sich entdeckt und hofft auch in Zukunft auf zahlreiche „Mitläufer“. In Hausen lud er daher zur Teilnahme an der Hochrhön-Extratour über 20 Kilometer ein und acht Aktive schlossen sich ihm an. „Die schöne und abwechslungsreiche Tour wird um die vier Stunden dauern und wir werden noch bei Helligkeit wieder in Hausen eintreffen“ versprach er am Start. „In den leuchtend grünen Shirts ist die Gruppe ohnehin gut zu erkennen“ schmunzelte Helm als Reiseführer.

Der Hauptlauf über neun Kilometer führte die Teilnehmer in diesem Jahr erstmals über eine neue Strecke. Zunächst galt es einmal den von vielen Läufern ungeliebten Lindenberg zu erklimmen, nach dem Überqueren des Sportplatzes ging es auf die Hobbylaufrunde. „Ich bin froh, dass ich die anspruchsvolle Runde nicht wie sonst mehrmals bewältigen musste“, gab Katrin Maisch aus Unterelsbach offen zu „so war für mich das Schlimmste schon nach einem Drittel vorbei“. Dieser Meinung schlossen sich einige Frauen an, während ein Großteil der Männer lieber wieder auf die ursprüngliche Crosstrecke zurückkehren würde. In vielen Bereichen stand der Spaß am Laufen im Vordergrund, sodass die Strecke gemeinsam und ohne Konkurrenzkampf absolviert wurde. Schnelle Zeiten gab es aber dennoch, als Erster überquerte – wie in der Woche zuvor – der Rannunger Markus Veth den Zielstrich, vor Marcus Enders (SV Frankenheim) und Wollbachs Seriensieger Andreas Stubenrauch.Auf den weiteren Plätzen landeten die beiden Ostheimer Alex Schreck und Klaus Arnold.Insgesamt blieben 13 Männer unter der 40 Minuten Marke. Das gleiche Ergebnis wie beim Herbstlauf in Hollstadt zeigte sich bei den Frauen, Susanne Haßmüller gewann das Rennen vor Teamkollegin Anna-Lena Klee (beide SC Ostheim) und den beiden zeitgleichen Hollstädterinnen Tanja Dietrich und Sonja Reiher. Gleich dahinter konnte sich Manuela Schroll über den fünften Gesamtplatz freuen.
Das Feld der Jugendlichen war in diesem Jahr überschaubar, insgesamt waren nur sechs Teilnehmer am Start. Nach ihrem Auslandsjahr ist Maja Betz (SC Ostheim) wieder zurück in heimischen Gefilden und lief auf der 5,1 Kilometerrunde die schnellste Zeit, bei den männlichen Jugendlichen gab es an Tim Scholtysek aus Meinigen kein Vorbeikommen.

18 Hobbyläufer  und ein erfreulich großes Feld an Walkern und Wanderern nahm eben diese  Strecke in Angriff, die zunächst Richtung  Stetten und dann am Apfellehrpfad entlang führte. Hier zählte man 38 Teilnehmer. Auch die Zweirad-Liebhaber kamen in Hausen auf ihre Kosten, für sie wurde eine geführte Mountainbiketour angeboten, an der sich sieben Fahrer anschlossen.

Viel Lob gab es für die reibungslose Organisation und auch für „Stadionsprecher“ Georg Martin, der während der Veranstaltung viel zu berichten wusste und mit den aktuellsten Infos über den Gesamtstand  aufwarten konnte. Das Wettkampfjahr im RGC ist nun zu Ende, am kommenden Samstag trifft sich aber die Lauffamilie noch einmal beim Genusslauf in Ostheim. Auf den verschiedenen Strecken  werden aber keine Zeiten mehr gemessen, „es geht rein um den Spaß am Laufen“, wie Initiator Eberhard Helm betont.

Jan Gensler am 27. September 2017

 

Bericht vom RGC in Hollstadt

Unter besten äußeren Bedingungen – trocken, angenehme Temperaturen und teilweise Sonnenschein – fand am vergangenen Sonntagvormittag der Herbstlauf des TSV Hollstadt im Rahmen der Beliebten Laufserie des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC) statt. Dabei konnte Hauptinitiator Dietmar Werner in etwa auf die gleiche Anzahl der Starter des Vorjahres zählen, und das, obwohl bei einigen sonst aktiven Teilnehmern zeitgleich der Halbmarathon und Marathon in Bad Kissingen auf dem Programm stand. Dennoch zeigte man sich seitens des Veranstalters, aber auch der Läuferschar sehr zufrieden mit dem Ablauf des renommierten Wettbewerbs. Lob gab es daher von vielen Seiten für die gute Organisation und hinterher für die wertvollen Preise bei der Tombola.

Den Anfang machten die Mountainbiker zur frühen Stunde, um neun Uhr fiel für die sechs Teilnehmer – davon zwei Frauen – der Startschuss über 12 beziehungsweise 15 Kilometer rund um die Hollstädter Gemarkung. Für manche war dies noch nicht ausreichend körperliche Ertüchtigung, sie gingen dann auch noch auf zwei Beinen auf die Laufstrecke. Um kurz nach zehn Uhr wurden dann alle Haupt-, Hobby- und Jugendläufer, sowie auch die Walker und Wanderer gemeinsam auf die Strecken geschickt. Der Hauptlauf der Frauen –  und der Männer über 60 Jahre – über neun flache Kilometer lockte 44 Teilnehmerinnen an den Start, dabei freute man sich besonders über einige Wiedereinsteigerinnen. Antje Weber (SC Ostheim), Angela Bleichner (SV Herschfeld) und Andrea Stäblein (TSV Brendlorenzen) wagten nach längerer Verletzungs- oder Babypause wieder den Sprung in die Wettkampfszene und lieferten gleich gute Zeiten ab. Mit einem kleinen, aber spürbaren Handicap war Nicole Mardian aus Wollbach ins Rennen gegangen. Sie brach sich tags zuvor eine Zehe, nahm dies aber gelassen „Ich laufe halt auf der Außenkante“. Alle Frauen waren auf einer Wendepunktstrecke unterwegs, sodass sie die Anfeuerungen der entgegenkommenden Mitstreiterinnen mitnehmen konnten. Susanne Haßmüller im Trikot des SC Ostheim wiederholte ihren Vorjahreserfolg und feierte damit den zehnten Altersklassensieg in dieser Saison. Einen großen Teil des Rennens hatte sie den Bad Kissinger Martin Amtmann, der der Altersklasse M65 angehört, an ihrer Seite.Als Gesamtzweite überschritt Teamkameradin Anna-Lena Klee die Ziellinie vor der Lokalmatadorin Tanja Dietrich. Lisa Nöth (SV Herschfeld) und eine weitere Hollstädterin Sonja Reiher blieben als Vierte und Fünfte  noch deutlich unter der 40 Minuten Marke.

Kein Weg ging an Markus Veth aus Rannungen, dem Streckenschnellsten im Männerklassement vorbei, er verbesserte seine Zeit vom Vorjahr gleich um vier Minuten. Seine persönliche Bestmarke aus dem Jahr 2016 toppte der Gesamtzweite Marcus Endres vom SV Frankenheim um tolle fünf Minuten, was beweist, dass die schnellen Rhöner Männer auch am Ende einer langen Wettkampfsaison noch große Reserven vorzuweisen haben. Dritter im Bunde wurde Andreas Stubenrauch vom RSV Wollbach, der allerdings mit seiner Zeit nicht zufrieden war, dies aber auf fehlende Trainingseinheiten zurückführte. Alex Schreck im Ostheimer Trikot und Martin Grau (SV Herschfeld) folgten auf den weiteren Plätzen.Bemerkenswert ist die Punktlandung von Winfried Endres, der auf die Sekunde genau die gleiche Zeit lief wie im letzten Jahr. Im großen Teilnehmerfeld fanden sich auch acht Aktive von der Körperschmiede Höchheim, die die Lust am Laufen für sich entdeckt und sich für die kommende Saison mehr Starts im RGC vorgenommen haben.

Ein überschaubares Feld von Bambinis machte sich auf die Stadionrunde, der eine oder andere Knirps brauchte auch die unterstützende Hand eines Eltern- oder Geschwisterteils. Am Ende schafften alle die 400 Meter mit Bravour und bekamen die wohlverdiente Belohnung.

Als interessante Abwechslung zu den anderen Wettbewerben befinden die Schüler die in Hollstadt ausgetragenen Verfolgungsrennen, diese werden im Ort gestartet. Im Abstand von einer Minute gingen die jüngeren und älteren Jahrgänge auf die 1,5 Kilometer lange Strecke und so mancher schaffte es, den Vorsprung bis ins Ziel zu retten.

Der Gersfelder Alvaro Schrenk, der das Trikot des SV Frankenheim trägt, freute sich über seinen neunten Sieg in der Altersklasse M11. In Hausen zum Saisonfinale am kommenden Samstag wird er aber ausnahmsweise  nicht starten “Ich bin auf einer Geburtstagsfeier eingeladen, da möchte ich mal hingehen, ich freu mich schon sehr darauf”, verriet er unumwunden – den Gesamtsieg habe er ja eh schon in der Tasche. Für viele weitere Seriengewinner der jüngeren Altersklassen steht dies ebenso bereits vor dem letzten Rennen fest, nur in einigen wenigen Bereichen kann sich die Reihenfolge noch verändern.

 

Michaela Greier

Jan Gensler am

 

Neuigkeiten zum Häusemer Crosslauf

Bald steht wieder der Crosslauf in Hausen an: Dieses Jahr gibt es einige kleine Änderungen:

– Beachtet bitte, dass sich die Startzeiten leicht verändert haben – wartet bitte mit der Anmeldung noch ein paar Tage, bis Tobias nach dem Lauf in Rannungen Zeit finden konnte, aus die Anmeldemaske anzupassen.

– Der Hauptlauf wird dieses Jahr etwas anders verlaufen: nach einer Runde über den Lindberg folgt eine Hobbylaufrunde, macht gesamt 9 km.

– Um 14 Uhr startet eine 20 km lange Wanderung über die Extratour des Hochrhöners “Museumstour” . Dies ist die erste Tour der diesjährigen Hochrhön-Hike-Challenge – wird als “Teilnahme am RGC” gewertet (0 Punkte).

Jan Gensler am 10. September 2017

 

Fotos und Bericht vom Lauf in Wollbach

„Ohne starken Regenguss geht es scheinbar nicht bei unserer Veranstaltung“ schmunzelte Michael Gundalach, Vorstand des RSV Wollbach, während dem VR-Bank Lauf seines Vereins, der am Wochenende im Rahmen der beliebten Laufserie des Rhön-Grabfeld-Cups ausgetragen wurde. Die betraf allerdings eher die Mountainbiker, die zum Zeitpunkt des Gewitterschauers erst gut die Hälfte ihrer Strecke absolviert hatten und allesamt klatschnass wieder am Sportgelände ankamen. Dies tat aber der Stimmung der 24 Biker keinerlei Abbruch, man nahm es mit Humor „die Räder sind schon mal vom gröbsten Schlamm befreit“. Andreas Stubenrauch, der Hauptverantwortliche war indes heilfroh, dass alle gesund und ohne Sturz auf dem nun sehr rutschigen Gelände angekommen waren.

Drei Runden bzw. zwei für die Hobbyfahrer, mit jeweils einer deftigen Steigung hatten die Biker zu umfahren, Lokalmatador Jochen Manger nutzte seinen Heimvorteil und konnte das Rennen über 21 Kilometer für sich entscheiden, Klaus Arnold vom SC Ostheim folgte mit einem Abstand von zwei Minuten. Auf Rang drei kam Arno Albert (TSV Hollstadt) ins Ziel, beide gingen aber hinterher noch im Hauptlauf an den Start. Dies taten auch die beiden einzigen Frauen im Wettbewerbs Ingeborg Joa (TV/DJK Hammelburg)  und  die Herschfelderin Lisa Nöth, sie hatten auch nach dem Fahrradfahren noch flinke Beine auf den anstehenden zehn Kilometern.

Unmittelbar nach dem Radrennen riss der Himmel auf und es wurde drückend heiß, was den 47 Bambini aber überhaupt nichts ausmachte, sie absolvierten ihre Stadionrunde fröhlich und mit Bravour. Zahlreich war hier der einheimische Nachwuchs in den grünen RSV-Trikots vertreten, ebenso später bei den Schülerläufen. „Schade, dass dies nur bei unserer eigenen Veranstaltung so ist, so die WollbacherLaufsportverantwortlichen. „Wir würden uns schon wünschen, dass wir auch bei anderen RGC Läufen so stark im Kinderbereich vertreten wären“. Immerhin trugen mit Wilhelmine Kümmel, Amelie Kirchner, Johan Fischer und Lennart Marschall gleich vier Ortsansässige den Sieg in ihrer Altersklasse davon, weitere erreichten den Sprung auf das begehrte Podest. Insgesamt setzten auf der Distanz von ca. 1000 Meter Veronica Lochner (TSV Mittelstreu) und Christoph Groß (TSV Mellrichstadt) die Bestmarken. Bei den älteren Jahrgängen konnten nahezu alle bisher im Gesamtklassement Führenden ihre Dominanz unter Beweis stellen, die schnellsten Laufzeiten über 1500 Meter erzielten Karolin Groß aus Mellrichstadt in 6:51 Minuten und Julian Trabert vom TSV Hausen in 5:42 Minuten. Beim Jugendlauf über 5,5 Kilometer waren Jan Eyring (SV Frankenheim) und der Meininger Tim Scholtysek das Maß aller Dinge, schnellste Jugendliche war Rebecca Söder (SV Frankenheim). Mit ihnen war ein auffallend großes Feld an Hobbyläufern auf die Strecke gegangen, man zählte hier 53 Teilnehmer. Schnellste war eine Frau mit Wollbacher Wurzeln, Simona Greier im Trikot des SC Ostheim  erreichte mit 22:59 Minuten das Ziel, noch deutlich vor allen Männern. Unter ihnen setzte sich Ralph Rautenberg vom TSV Mellrichstadt durch. Eine stattliche Zahl von Walkern und Wanderern machte sich mit und ohne Stöcke auf die 5,5 Kilometerrunde, insgesamt waren hier 47 Aktive unterwegs.

Den Hauptlauf nahmen 114 Läufer – darunter 34 Frauen – in Angriff. Für die Zuschauer war dieser Wettbewerb insofern interessant, weil alle Teilnehmer das Sportgelände nach der Hälfte der Distanz überqueren und man sich so einen Überblick über den Zwischenstand verschaffen kann. Daher war die Freude bei den Einheimischen groß, dass sich das RSV Lauf-Aushängeschild Andreas Stubenrauch schon nach einer Runde einen guten Vorsprung auf das Feld erarbeitet hatte und diesen auch nach dem zweiten Abschnitt ins Ziel brachte. „Das ist heute ein tolles Gefühl, es hat einfach alles gepasst und ich bin locker geblieben“, so der strahlende Sieger nach seinem ersten lang ersehnten Heimerfolg. Sein Mannschaftskollege Ronald Schroll vervollständigte das prima Ergebnis des  RSV Laufteams mit Gesamtrang zwei und dem Sieg in der Altersklasse M40. Den dritten Podestplatz erklomm der Ostheimer Felix Krämer, der noch der Jugendklasse U20 angehört. Bei den Frauen feierte Susanne Haßmüller (SC Ostheim) den zweiten Sieg innerhalb einer Woche, sie blieb 20 Sekunden vor ihrer Mannschaftskameradin Anna-Lena Klee. Das „Stockerl“ komplettierte die Hollstädterin Tanja Dietrich, ihr folgte mit Manuela Schroll die schnellste Wollbacher Frau auf Rang vier. Noch sehr flotte Zeiten legten die Männer jenseits der Altersklassen M45 hin, so blieben beispielsweise Dietmar Schultheis (TSV Oberstreu), Arno Albert (TSV Hollstadt) und Winfried Endres (SV Herschfeld) noch deutlich unter der 42 Minuten Grenze. Allgemein waren die Männer der höheren Jahrgänge sehr stark vertreten, allein in der AK M55 zählte man 18 Teilnehmer.

Dass sich an der anspruchsvollen Wollbacher Strecke die Geschmäcker scheiden, merkte man hinterher an vielen Reaktionen. Für die einen waren die beiden heftigen Steigungen äußerst gewöhnungsbedürftig und anstrengend, andere zeigten sich begeistert. „Tolle Organisation, großes Publikum und prima Stimmung“ attestierten aber die meisten der Teilnehmer dem Veranstalter.

Wenig Zeit zur Erholung bleibt den Aktiven, denn bereits am kommenden Freitag ruft der SV Herschfeld zu seinem Lauf. Nähere Informationen folgen.

Bericht und Fotos: Michaela Greier

Fotos von den Läufen in Wollbach findet ihr links im Menü unter “Fotoalben”.

Jan Gensler am 26. Juli 2017

 

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