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Updates Teilnehmerlisten

Die Teilnehmerlisten für Bad Neustadt, Wollbach und Herschfeld sind jetzt online.

Ebenso eine Gesamtübersicht!

kg am 16. August 2021

 

das Laufwochenende in Wollbach war wieder sehr gut besucht

„Das war wirklich ein gelungenes Wochenende, viele glücklicher Gesicht, gutes Laufwetter und eine hohe Teilnehmerzahl“ freut sich Michael Gundalach, einer der Vorstände des RSV.

Wollbach nach dem neunten Lauf der diesjährigen Serie des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC). Bereits am Freitag zählte man über 130 Aktive, bis zum Ende der Veranstaltung hatten sich 350 Läuferinnen und Läufer registrieren lassen.

Fast wie zu früheren Zeiten leuchtete der Wollbacher Sportplatz am Samstagvormittag in RSV-grün. Zahlreiche Nachwuchsläufer freuten sich, endlich einmal wieder gemeinsam Sport treiben zu dürfen und liefen mit ihren Trainerinnen die verschiedenen Runden. „Überhaupt konnten wir in unserer Abteilung seit einigen Wochen jede Menge Neuanmeldungen verzeichnen,“ freute sich Katrin Werner, eine der Übungsleiterinnen. „Verständlich, denn die Kinder waren ja so lange Zeit zu Hause“.

Allen voran hatte sich die Wollbacher Sportskanone Alicia Zirk ein ordentliches Wochenendprogramm auferlegt. Nach dem Gardetraining ging es sofort zum Laufen, am Samstag kam noch die Mountainbike-Tour mit Onkel Markus dazu. Zwischendurch stellte sich die Zehnjährige als Helferin beim Austeilen der Gastgeschenke zur Verfügung.

Die Senioren-Fußballmannschaft der SG Unsleben/Wollbach verlegte die Trainingseinheit und nahm nahezu geschlossen am Lauf teil, auch der Fußballnachwuchs mit Trainer Tobias Johannes absolvierte die mit ordentlicher Steigung gespickte Hobbylaufrunde über 5,5 Kilometer. Da der RSV auch für die Mountainbiker drei Runden um den Ort anbot, präsentierte sich die offiziell neu gegründete MTB-Abteilung bei ihrer Premiere stolz in den neuen Trikots. Diese sorgte somit ebenfalls für die große Anzahl einheimischer Teilnehmer.

Die mit Abstand weiteste Anreise konnte Familie Siegele aus Schleswig-Holstein vorweisen, die auf ihrer Deutschlandtour mit dem Wohnmobil in der Rhön Station machten.

Am Geldautomat Bischofsheim lasen sie vom RGC und der Laufveranstaltung in Wollbach. Kurzerhand liefen Vater und die beiden Töchter mit. „Puh, ganz schön heftige Steigungen, das sind wir im hohen Norden nicht gewöhnt“ gab er hinterher offen zu. „Aber es hat riesig Spaß gemacht und wir haben eine tolle Landschaft genießen können – ein super Projekt, diese Laufserie ohne Zeitmessung“! lobte er.

Von einer „schönen und abwechslungsreichen Strecke“ sprach der Rödelmaierer Steffen Fuchs, der am Laufwochenende seinen 42. Geburtstag feierte. Der begeisterte Radfahrer und frühere Fußballer hat seit drei Jahren mit dem Laufen begonnen und sich zur persönlichen Verbesserung dem SV Herschfeld angeschlossen. Dies zahlte sich aus, denn „auf Anhieb belegte ich bei meinem ersten Wettbewerb, dem Streutaltrail in Mittelstreu, Platz drei in meiner Altersklasse“ erzählt er. Corona bremste die „Laufkarriere“ etwas aus, aber glücklicherweise gäbe es den RGC, sodass man sich in regelmäßigen Abständen zu den verschiedenen Läufen treffen könne. Wie wichtig diese Serie den Aktiven tatsächlich ist sah man auch an einem anderen Beispiel:  Dietmar Uhlein vom Nachbarverein TSV Hollstadt verschob den Urlaubsstart nach Zell, „um meine Kilometer am Freitag noch schnell zu absolvieren.“  Klaus Mauer vom TSV Hausen kehrte extra für den Wollbacher Lauf früher aus den Bergen zurück.

Auch eine Delegation von Mitarbeiterinnen der namengebenden VR Bank reihte sich unter die Aktiven.

Hinterher gab es viel Lob für die RSV Verantwortlichen für Kaffee und Kuchen To go, die vielen Gastgeschenke und die bereits gestellten Erfrischungen.

Prall gefüllt war entsprechend die bereitgestellte Spendenbox, der tolle Betrag von 520 Euro wird nun kurzerhand für der Flutkatastrophe in Deutschland gespendet. „Wir haben innerhalb unserer verschiedenen Abteilungen einen Aufruf gestartet und werden den Betrag dann auf eine runde Summe aufstocken“ so Michael Gundalach.

Text und Fotos: Michaela Greier

Jan Gensler am 27. Juli 2021

 

Teilnehmerlisten bis Bischofsheim jetzt online

Hallo Zusammen,

die Teilnehmerlisten aller Läufe bis einschließlich Bischofsheim sind jetzt online.
Sie sind hier zu finden!

kg am 16. Juli 2021

 

Lauf in die Rhöner Berge: „Rund um die Osterburg“

Das gute Gefühl und die Begeisterung für die Corona konforme Art der Laufveranstaltungen in der Serie des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC) setzt sich auch in Bischofsheim fort. Gunnar Schatz, Hauptorganisator des „Osterburglaufes“ in seinem Heimatort, fand nur lobende Worte für seinen Wettbewerb, der an zwei Tagen des vergangenen Wochenendes abgehalten wurde. „Viele Familien haben mit ihren kleinen Kindern die kleine oder gar die große Runde absolviert“ berichtet Schatz. Das momentane Format komme vor allem bei den Neueinsteigern gut an, die im „Normalfall“ den Wettkampfdruck und die mitlaufende Uhr als unangenehm empfinden würden.

Neu – beziehungsweise – wieder im „Laufgeschäft“ ist die Rödelmaierin Christin Schmitt, sie war unter ihrem Mädchennamen Trägner eine ausgezeichnete Leichtathletin des TSV Münnerstadt. Zahlreiche Meisterschaften und Titel im Einzel und Mehrkampf hat sie errungen, die Mittelstrecken von 800 und 1500 waren ihre Paradedisziplinen. Später folgten dann lange Strecken und Halbmarathons mit Rhöner Frauenteam. Danach wurden die Laufschuhe gegen Fußballschuhe eingetauscht und während der Ausbildung leidenschaftlich bei einem Würzburger Verein gekickt. Mittlerweile ist Christin dreifache Mutter und hat nach fünfzehn Jahren Wettkampfabstinenz das Laufen wiederentdeckt. „Es ist einfach toll, nach so langer Zeit kommt man zurück und ist sofort mittendrin in der großen Lauffamilie dieser Serie“ bemerkt die Heilpraktikerin begeistert. „Zum Einstieg ist der jetzige Modus perfekt, aber für die Zukunft hätte ich schon auch wieder Lust auf ein „echtes“ Rennen“ fügt sie mit Augenzwinkern hinzu. In dieser Saison hat die 35-Jährige mit ihrem Ehemann Sebastian und den drei Kids Max, Jule und Leni nun schon alle RGC Läufe bestritten. Man entscheide als Familie immer spontan, ob die große oder die kleine Runde gelaufen wird. „Vor allem Jule scheint den sportlichen Ehrgeiz und das Talent von uns beiden abbekommen zu haben und freut sich richtig auf die neuen Strecken“. Dennoch wollen die beiden Elternteile ihre Kinder nicht überfordern, „der Spaß und die Freude an der Bewegung muss immer im Vordergrund stehen“.

Dies hatten nahezu alle Läufer, sie genossen bei sommerlich heißen Temperaturen die Blütenpracht am Wegesrand, die Rhönlandschaft und die fantastische Aussicht. „Wir waren noch nie an der Osterburg, obwohl wir aus der Region stammen“ gab eine Gruppe Frauen unumwunden zu. „Deshalb haben wir die Route kurz verlassen und sind extra hoch zur Ruine – dafür hätte man aber ja im Wettkampf keinen Blick“. „Stehenbleiben, innehalten und genießen“ – „dafür nehmen sich die meisten der Aktiven tatsächlich Zeit, nun da es nicht um Platzierungen und persönliche Rekorde geht“ weiß Gunnar Schatz. Da auf der 9,6 Kilometerlangen und mit 300 Höhenmetern zu absolvierenden, anspruchsvollen Hauptlaufrunde keine Trinkmöglichkeit gegeben werden konnte, nutzten einige Teilnehmer den St. Hubertusbrunnen für ein erfrischendes Arm-Bad. Gegen Ende der Hauptlaufrunde kam man an einer Wiese mit Eseln vorbei, die sich zutraulich von den Läufern streicheln ließen.

Im Ziel gab es – zur Freude aller – Kaffee und selbstgebackene Kuchen, sowie Erfrischungsgetränke, „das kam ebenso toll an, wie die Corona-Edition eines Schlauchtuches“ so Gunnar Schatz. Insgesamt waren über 230 Teilnehmer aller Altersklassen am Start .

Text und Fotos: Michaela Greier

Jan Gensler am 2. Juli 2021

 

Bericht vom RGC-Wochenende rund um die Saueiche

Bereits zum 27. Mal wurde der traditionelle Saueichelauf vom TSV Unterelsbach ausgerichtet. Auch in diesem Jahr bedingte die Corona-Pandemie eine andere, aber nicht minder attraktive Form des Laufs im Rahmen des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC). Da Wettkämpfe nach wie vor nicht möglich sind, wurden wieder drei Tage mit sehr großzügigen Zeitfenstern zum Laufen, Walken, Spazierengehen angeboten.

Wer sich wundert, die mehrere hundert Jahre alte Saueiche, nach der der Lauf benannt ist, auf der Strecke nicht gesehen zu haben: Sie liegt etwas abseits der Strecke. Da es auch dieses Jahr nicht um schnelle Zeiten ging, konnte man den kleinen Abstecher in den Wald machen und sich das beeindruckende Naturdenkmal anschauen. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ließ der Schweinehirt dort seine Schweine die Eicheln für besonders gutes Fleisch fressen. Die Eiche brannte mehrfach, das entstandene Loch diente als Unterschlupf und wurde später wegen weiterer Brandgefahr zugemauert.

Die beiden wunderschönen Strecken des „Hauptlaufs original“ über zehn Kilometer und des Hobbylaufs über fünf Kilometer wurden eifrig genutzt. Am Abend des Sonntags stand fest: 430 Starter haben teilgenommen. Ralf Maisch, gemeinsam mit seiner Frau Katrin federführend bei dem Lauf, war hocherfreut. Insbesondere deshalb, weil ganz viele Familien gemeinsam und sogar mit kleinen Kindern da waren. „Obwohl es wieder sehr heiß war, am Freitag und Samstag hatten wir über 30 Grad, hat es keine Minute gegeben, in der keiner auf der Strecke war. Gefühlt war der ganze Ort da.“ Als erste Starterin konnte sich Bianca Hippeli, Interimsvorsitzende des TSV Unterelsbach, am Freitag ihr Schlauchtuch der „2nd-Corona-Edition“ im Ziel abholen. Ralf Maisch hatte extra 200 Tücher nachbestellt, da die Erfahrung aus den diesjährigen Rhön-Grabfeld-Cup-Läufen gezeigt hatte, dass deutlich mehr Starter zu den Veranstaltungen im Corona-Modus kommen.

Auf die Frage, wie es denn zu organisieren sei, dass praktisch ab den frühen Morgen- bis in die Abendstunden die Laufausrichter vor Ort sein können, antwortete Katrin Maisch: „Das machen wir gern. Wir wohnen direkt am Start, können die ganze Zeit über hier sein. Zwischendrin kann ich auch schnell mal einen Kuchen backen. Wir haben endlich genug Zeit, unsere Lauffreunde zu sehen und vor allem zu sprechen. Das ging in den Jahren, als wir hier mehr mit der Anmeldung, Zeitnahme, Vorbereitung der Siegerehrung usw. im Büro zu tun hatten, leider etwas unter.“

Begeistert erzählte sie von einer Familie, die schon am Freitag da war. Die Besonderheit: Die Mutter hatte eigentlich am Mittwoch ihren Entbindungstermin für ihr drittes Kind. Gemeinsam mit dem Familienhund haben sie die Fünf-Kilometer-Strecke bewältigt. „Wenn das Kind auf der Strecke geboren worden wäre, hätte es natürlich auch ein Tuch bekommen“, lacht Katrin Maisch.

Fotos und Text: Dr. Angela Bleichner

Jan Gensler am 24. Juni 2021

 

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