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sommerliches Genusslauf-Event in Salz

„Es war einfach großartig“ lautet das begeisterte Resümee von Martin Hein, dem Hauptorganisator des Corona-geprägten Sälzer Fitnesslaufes. „So eine tolle Atmosphäre, viele gute Gespräche, traumhaftes Sommerwetter und nur strahlende Gesichter“ – was will man als Veranstalter mehr. Auch die Teilnehmerzahl beim fünften Lauf der beliebten Serie des Rhön-Grabfeld-Cups passte, knapp 400 Aktive aller Altersklassen waren dem Ruf der DJK Salz gefolgt und absolvierten die drei angebotenen Strecken in schnellem oder auch im gemütlichen Schritt.

Ein äußerst sportliches Wochenende liegt hinter Martin Hein, an zwei Tagen war er selbst an der Anmeldung des RGC tätig, zwischenzeitlich bildete er sich noch als Übungsleiter weiter.  Bereits am Freitag zählte er in Salz 160 Läufer, erfreulicherweise trug sich auch die D-Jugend der DJK in die Listen mit ein. „Schön, dass es endlich wieder möglich ist, draußen gemeinsam Sport zu treiben“ bemerkten die Jungs an, die die Hobbylaufstrecke begeistert als Trainingseinheit nutzten.

Neben den vielen bekannten Gesichtern des RGC sah man aber auch hier zahlreiche Quereinsteiger oder Laufneulinge, denen die frühere Form des Wettkampfes so gar nicht fehlt. Die beiden Fußballfreunde Thorsten Dietz und Florian Roßhirt aus Heustreu haben das Lauftraining sonst „eher weniger geschätzt, nach der Laufpremiere in Hausen nun aber Geschmack gefunden“. Nach der elf Kilometerstrecke wurden sie vom Ehrgeiz gepackt und lieferten sie sich noch ein Sprintduell mit Georg Memmel, einem weiteren Läufer. Dieser lobte die schon so lange andauernde, erfolgreiche Serie des RGC und bedauerte, „dass es in seiner Schweinfurter Region leider so etwas nicht gibt“.

Alexandra Riedenberger läuft zwar schon viele Jahre, an den Wettbewerben nimmt sie aber nur ganz sporadisch teil, auch sie feierte in Salz Premiere. „Die Strecke hat mir gut gefallen, auch wenn es sehr heiß und anstrengend war, viele Passagen lagen in der prallen Sonne“. Sie sei ein wenig ausgelaugt vom Arbeitstag gewesen, daher kein volles Tempo gelaufen und habe sich anderen Läuferinnen angeschlossen. „Gerade das ist ja das Schöne, ohne Konkurrenz- und Wettkampfdruck den Sport auszuüben – so wird der Kopf am besten frei“, weiß die gebürtige Oberelsbacherin. Und durch die großen Zeitfenster – die die Serie in Corona-Zeiten bietet- habe man als Mutter von zwei Kindern viel mehr Möglichkeiten, sich einen Termin zur Teilnahme zu freizuhalten.

Kerstin Abert aus Brendlorenzen war in Salz gleich zweimal am Start. Am Freitagabend nahm sie ihren 82-jährigen Papa Otto Kleinhenz „an die Hand“ und walkte mit ihm die lange Strecke, zwei Tage danach lief sie in ihrem üblichen flotten Tempo noch einmal den Hauptlauf. Sportlich unterwegs war auch der Niederläurer Routinier Günther Straub, der mit dem Rad zum Start am Sportplatz kam, rannte und wieder heimradelte. Als ältester Teilnehmer absolvierte einmal mehr Franz Stockheimer (TSV Brendlorenzen) seine Runde.

Emotional ist dagegen der Grund für zwei Laufeinheiten von Klaus Wiegand aus Wildflecken. Im Herzen und in Gedanken lief er für den vor eineinhalb Jahren verstorbenen Sälzer Sportler Martin Schuhmann mit. „Wir haben uns bei den RGC Wettkämpfen immer gut unterhalten und so ist trotz des Altersunterschieds eine Freundschaft entstanden“ erzählt er. „Hier in seinem Heimatort habe ich besonders an Martin gedacht und ihm einen Lauf gewidmet“.

Einig in ihrem Fazit waren sich nach den drei Tagen Lauferlebnis in Salz alle Teilnehmer: Der phantastische Ausblick, der sich bietet, wenn man auf dem Rückweg von höchster Stelle bis weit in die Rhön und auf das Tal von Bad Neustadt blicken kann. Einige Läufer brachten es auf den Punkt „Sonst hat man bei den Wettkämpfen nur die Uhr im Blick, nun nimmt man sich Zeit zum Genießen unserer wunderbaren Heimat“.

Text und Fotos: Michaela Greier

Jan Gensler am 18. Juni 2021

 

Läuferansturm in Hausen

„Ich bin sehr dankbar über den reibungslosen Ablauf unseres Häusemer Crosslaufes und freue mich über die hervorragende Resonanz“ lautet das äußerst zufriedene Fazit von TSV Abteilungsleiterin Sybille Martin. „Alles lief verletzungsfrei ab und auch das teilweise durchwachsene Wetter hat die Aktiven nicht allzu sehr abgeschreckt“. Unheimlich gefreut habe sich Martin auch über die vielen positiven Rückmeldungen und über die großzügige Unterstützung der Sponsoren. Die Laufveranstaltung in der Rhöngemeinde war bereits die vierte in der nach wie vor äußerst beliebten Serie des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC) in diesem Jahr, die auch 2021 unter Corona-Bedingungen stattfand.

Dabei waren die Organisatoren des 30. Häusemer-Crosslaufes im Vorfeld traurig gewesen, hatte man sich doch gerade für dieses Jubiläum die frühere Form gewünscht. Zudem war die Ausrichtung der Bayerischen Berglaufmeisterschaften für Senioren und Jugend geplant. „Nach diesem Wochenende sind wir aber echt geflasht, denn 515 aktive Teilnehmer sind ein tolles Ergebnis,“ stellt auch Jörg Stock, Hausens neuer Vorsitzender bei seinem ersten offiziellen Auftritt fest.

Dank des großen Zeitfensters bewegten sich zahlreiche Einheimische – unter ihnen Ortsoberhaupt Fridolin Link, der mit Hund Oskar eine Dorfrunde absolvierte – rund um ihren Heimatort. „Damit nutzten auffallend viele Familien mit Kindern dieses Angebot“ freut sich Martin. Die Bedeutung des Breitensports steht auch bei Gunnar Schatz aus Bischofsheim hoch im Kurs, der bei den „normalen“ RGC Läufen neben dem eigenen Sport auch für die Zeitmessung verantwortlich ist. „Der Wettkampf tritt während der Pandemie halt in den Hintergrund, für viele ist das Laufen nun aber stressfreier. Man ist nicht mehr an einen Nachmittag gebunden und das Schöne ist, man sieht sich trotzdem auf der Strecke“, zählt der 53-Jährige die Vorzüge auf. „Bei uns wird niemand ausgegrenzt, Geimpfte oder Nichtgeimpfte alle dürfen mit dabei sein“.

Wie stark aber dennoch der Wunsch nach Wettkämpfen ist, wird bei den ambitionierten Läuferinnen und Läufern deutlich. Jan Eyring vom SV Frankenheim war wie schon im letzten Jahr an allen drei Tagen auf der Hausener Strecke unterwegs. Er absolvierte 100 umweltfreundliche Kilometer auf dem Rad (An- und Rückfahrten) und insgesamt 41 Laufkilometer und „nahm am Samstag sogar ein anschließendes, kurzes Bad im am Sportplatz angrenzenden Weiher“ berichtete dessen Laufbegleitung Julian Trabert lachend.

Auch Nico Mühling und Dietmar Schultheis nutzten den Häusemer Crosslauf als Vorbereitung für den im Herbst stattfindenden Rhön-Rennsteig-Ultramarathon (73,9 km). „Wir sind in Mellrichstadt gestartet und haben hier noch die 9,6 Kilometer Hauptlaufstrecke angehängt“ so die beiden Lauffreunde. „da schmeckt das gesponsorte alkoholfreie Getränk umso besser“.

Das sportliche Laufehepaar Angela und Franz Bleichner reiste ebenfalls am Samstagvormittag an und „genoss“ die knackigen Steigungen auf den Lindberg, um sich für anstehende Marathons fitzuhalten. Immer mit dabei Hund Einstein, der sich sichtlich wohl fühlte. „Das war für ihn ein Kinderspiel, so quasi, was machen wir als Nächstes“ lacht der Herschfelder.

Etwas mehr „die Natur als die Uhr im Blick“ hatte dagegen das Läuferinnentrio Eileen, Mandy und Nicola aus Wollbach. Sie genossen – selbstverständlich im gebührenden Abstand – das herrlich frische Grün und die blühenden Apfelbäume. „Das sehen wir in Hausen sonst nie, denn der Lauf findet ja entweder im Hochsommer oder im späten Herbst statt“ gaben sie zu bedenken.

Somit rufen diese vielen unterschiedlichen Aussagen der Sportler die Verantwortlichen der RGC Serie auf den Plan. „Wir werden gemeinsam ein Konzept erarbeiten, um eine Mischung aus Wettkampf- und Laufwochenende anzubieten“ sagt Sybille Martin stellvertretend.

Eine lustige Begegnung merkt sie allerdings noch an: „Die erste Teilnehmerin war am Sonntagmorgen eine Schnecke, die das Ziel passierte. Ich habe sie dann in Sicherheit gebracht“. Das sei das Motto der Veranstaltungen: jeder ist gerne gesehen, egal ob langsames Spazierengehen, walken, joggen oder ambitioniertes Laufen“.

Text und Fotos: Michaela Greier

Jan Gensler am

 

RGC Oberstreu: Man sieht sich – bei Sonne und in lockerer Atmosphäre

„Ich bin mehr als positiv überrascht von der großen Resonanz unseres Kolmberglaufes am vergangenen Wochenende“ Dietmar Schultheis vom TSV Oberstreu kann seine Freude kaum in Worte packen. „Tatsächlich habe ich an allen drei angebotenen Lauftagen so viele Aktive gesehen und dabei haben sich alle an die Einhaltung der Abstandsvorschriften vorbildlich gehalten“ betont er.

Am dritten Laufwochenende der Serie des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC) in diesem Jahr ließen sich online mehr als 300 Laufwillige registrieren, die Zahl der Teilnehmer dürfte aber weitaus höher liegen, denn ein recht großer Teil nahm die Strecken einfach ohne Anmeldung in Angriff. „Die vorangegangenen Austragungsvereine Höchheim und Mühlfeld waren jeweils vor Ort und haben die Namen notiert“, so Schultheis weiter. „Wir vom TSV sind allerdings so eine kleine Abteilung – wahrscheinlich die kleinste im RGC – da hat man zwangsläufig kaum Helfer zur Verfügung“. Dafür habe man ein größeres Zeitfenster zum Bewegen angeboten, welches bei den Aktiven wohl äußerst gut ankam. Wer die Hobby- oder Hauptlaufstrecke lief, kam zwangsläufig am Gehege der dort lebenden Alpakas vorbei, die sich sicher über die vielen Vorbeikommenden wunderten.

Wie schon zum Saisonstart waren nicht nur die regelmäßigen RGC-Läufer auf den gut ausgeschilderten und unterschiedlichen Strecken unterwegs, auch zahlreiche Einheimische nutzten bei durchweg bestem Wetter das Wochenende zum ausgedehnten Spaziergang oder etwas flotteren Laufrunde. Beispielsweise hat Katja Fatt vom SC Ostheim das Lauffieber gepackt. Vor wenigen Jahren begleitete sie ihre Tochter Klara „nur“ zu den Wettkämpfen, mittlerweile läuft sie selbst und fühlt sich gut dabei. „Manchmal muss Klara allerdings ihre ganze Überredungskunst anwenden, aber das Gefühl nach dem Lauf ist einfach toll“ berichtet die Neueinsteigerin stolz.

Dass der Sport verbindet, wird in der Laufserie des RGC auch an einem anderen teilnehmenden Duo ersichtlich. Lange Wettkampfkarrieren mit unterschiedlichen Titeln und unzählige Laufkilometern liegen hinter Simona Greier und Florian Johannes. Beide kennen sich seit über zwei Jahrzehnten und tragen ebenfalls das Ostheimer Lauftrikot. Erstere nutzte den Wochenendbesuch daheim, um mit dem Laufkollegen – und dessen kleinen Sohn Pepe im Kinderwagen – ein paar Kilometer um Oberstreu zu absolvieren. „Wir haben uns tatsächlich anderthalb Jahre nicht getroffen und bei unserer Runde in Erinnerungen an unvergessliche Erlebnisse geschwelgt“ erzählen die beiden lachend, aber auch mit einem leichten Hauch von Wehmut. „Dank des Laufangebots konnten wir uns das Wiedersehen an der frischen Luft mit ausreichend Bewegung und guten Gesprächen auch in Corona-Zeiten ermöglichen“. Am Freitag davor hatten sich die beiden Lauffreundinnen Susanne Haßmüller und Simona Greier bereits zu einem „lockeren“ Trainingslauf in Oberstreu verabredet. „Es war einfach herrlich, wieder einmal ausgiebig zu plaudern, man sieht sich ja so selten“ bedauert die Trappstädterin.

So denken und handhaben es die meisten der Laufserienteilnehmer und sind in kleinster Gruppe zu Fuß oder auch auf dem Rad unterwegs. „Man hat das Gefühl, dass viele den Wettkampfcharakter überhaupt nicht vermissen und einfach ohne Druck laufen möchten“ meint Dietmar Schultheis. „Wer seine Zeit unbedingt wissen will, stoppt eh selbst“. Nachdenklich mache ihn aber die Tatsache, warum so wenige Schüler an den Läufen derzeit teilnehmen. „Dabei sitzen die Kinder und Jugendlichen durch den Distanzunterricht und den Wegfall des Mannschaftssports doch eh zu viel im Zimmer“. Der TSV Verantwortliche hofft auf eine baldige, spürbare Verbesserung für den Nachwuchs und darauf, „dass bei den nächsten Terminen wieder mehr Kinder am Start sind“.

Der RGC legt nun eine knapp dreiwöchige Pause ein, am Wochenende vom 14. bis 16. Mai ruft der TSV Hausen zum dortigen Crosslauf.

Jan Gensler am 28. April 2021

 

RGC-Mühlfeld: viel Laufvergnügen übers Wochenende

 „Ich bin mehr als zufrieden mit unserer Laufveranstaltung – auch, oder gerade unter diesen besonderen Bedingungen“ so lautet das Fazit vom TSV Mühlfeld, allen voran Hauptinitiator Robert Stuhl. „Wir hatten in den angegebenen drei Zeitfenstern 295 aktive Anmeldungen und weitere circa 30 Läufer, Walker und Wanderer, die keine Startnummer haben wollten“. Von Freitag bis Sonntag gab es die Möglichkeit für passionierte Läufer der Region, aber auch für die einheimische Bevölkerung, sich auf den unterschiedlichen Strecken rund um den Grenzort zu bewegen. Der Grenzlandlauf in Mühlfeld war die zweite Laufveranstaltung unter Corona-Bedingungen in der diesjährigen, noch frischen Saison des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC).

„Das Echo war bei unseren Teilnehmern sehr positiv, alle sind wohl glücklich, dass endlich wieder RGC-Veranstaltungen, wenn auch ohne Wettkampfcharakter stattfinden“ greift Stuhl die Stimmung der Aktiven auf. Die umgekehrte, aufgrund der langgezogenen Steigungen sehr anspruchsvolle Strecke sei sehr gut angekommen und werde auch zukünftig beibehalten. Zudem hatte man die mit Pflastersteinen versehene steile Rampe komplett umgangen, die viele Läufer zuvor als äußerst unangenehm empfunden hatten.

Bereits am Freitag hatten sich über den Nachmittag verteilt einige Laufwillige auf den Weg gemacht und die Strecke entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze absolviert. Trotz der gut ausgeschilderten Route passierte Kerstin Abert und ihre Saaler Laufkollegin Christine Then ein Missgeschick. „Nach der langen Winterpause gab es so viel Gesprächsbedarf, dass wir ein Hinweisschild bei Kilometer sieben einfach übersehen haben“ berichtet die aus Brendlorenzen stammende Kerstin hinterher. Nach ein paar zusätzlich gelaufenen Kilometern kamen sie wieder an der schon absolvierten Teilstrecke an. „Wir haben dann meinen Mann Stefan angerufen, der schon längst im Ziel auf uns gewartet hat“ so Christine. Dank Standortfoto per Handy wurden die zwei Frauen schnell ausfindig gemacht und am vereinbarten Treffpunkt abgeholt. „Für diese unfreiwillige Aktion haben wir uns gleich einige ironische Kommentare eingefangen“, bemerken die Läuferinnen lachend.

Dank der persönlichen Laufbegleitung von Organisator Robert Stuhl befand sich dagegen Mellrichstadts Bürgermeister Michael Kraus bei seiner RGC-Premiere stets auf dem richtigen Weg. Letzter wollte als Stadtoberhaupt der Veranstaltung eigentlich nur offiziell beiwohnen, ließ sich dann aber auch zu einer aktiven Teilnahme überreden. Er bewältigte die 5,5 Kilometerrunde bravourös „auch wenn aufgrund der langen Sportpause Kraft, Ausdauer und Gelenkigkeit gewaltig gelitten haben“ gibt der frühere Fußballspieler selbstkritisch zu. „Demnächst werden wieder öfter die Laufschuhe geschnürt und ein paar Einheiten mit dem Sohn gelaufen“ verspricht der Bürgermeister.

Neben den Läuferinnen und Läufern, die regelmäßig am RGC teilnehmen und die sich gut in Form – auch ohne Zeitdruck präsentierten -, sah man in Mühlfeld viele neue Gesichter. So hat das Dreiergespann Jannis Heller, Stefan Hellmuth und Rainer Eckert die Lust am Laufe gepackt. Die Arbeitskollegen meisterten die Hobbylaufstrecke „mit dem nötigen Abstand selbstverständlich und auch, weil wir den Stefan als Hasen vorneweg geschickt haben“, betonen die beiden anderen. Des Weiteren nutzten viele aktive Fußballspieler der Region die Strecken als willkommene Trainingseinheit zu zweit.

Klaus Greier freute sich mit Ehefrau Manuela darüber, endlich wieder einmal eine andere Runde als die in der Hollstädter Heimat zu laufen. „Wir haben die Strecke in Mühlfeld einfach umgekehrt absolviert, so konnten wir die Entgegenkommenden zumindest begrüßen“.

Viel Lob gab es von allen Seiten für die gute Organisation und reibungslose Durchführung der Veranstaltung.

„Mit 60 neu vergebenen Startnummern und optimalen äußeren Bedingungen können auch wir seitens der Vorstandschaft sehr zufrieden sein“, resümiert Robert Stuhl abschließend. „Dennoch hoffe ich im nächsten Jahr wieder auf die ursprüngliche Form des RGC – auf ambitionierte Wettkämpfe und entspannte Läufe ohne Zeitdruck“.

Bereits am kommenden Wochenende besteht die Möglichkeit, sich wieder innerhalb der Laufserie zu betätigen, es ruft der TSV Oberstreu zum Kolmberglauf.

Fotos und Text: Michaela Greier

Jan Gensler am 21. April 2021

 

Lauf-Wochenende in Höchheim gut besucht

„Ich bin mehr als glücklich über die tolle Resonanz unseres „Milzgrundlaufes“, freut sich Horst Friedl, Hauptverantwortlicher des TSV Höchheim. „Tatsächlich haben sich 262 Teilnehmer in den drei angebotenen Tagen während unserer Anwesenheit registrieren lassen“. Diese sorgten für eine gelungene Auftaktveranstaltung in der Laufserie des weiterhin beliebten Rhön-Grabfeld-Cups (RGC). Im vergangenen Jahr fiel der Saisonstart in Höchheim den allerersten Kontaktbeschränkungen zum Opfer.

„Freilich hätten wir lieber einen „echten“ Wettbewerb angeboten, doch aufgrund der Bestimmungen in der Corona-Pandemie ist dies halt leider derzeit nicht möglich“, so Friedl weiter. Dennoch sei er äußerst positiv überrascht, dass so viele Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen den Weg in den Milzgrund gefunden hätten. Dass Friedl neben den „üblichen Verdächtigen“ – also den regelmäßigen RGC-Teilnehmern – noch weitere 100 neue Startnummern herausgegeben habe, sei „bemerkenswert“. „Scheinbar haben sich über die Wintermonate einige Rhön-Grabfelder aufgrund mangelnder sportlicher Alternativen dem Laufsport zugewandt“ liegt bei Horst Friedl die Vermutung nahe.

Aber auch viele Familien aus Höchheim und den umliegenden Ortschaften hatten die markierten Strecken zu einem Wochenendspaziergang genutzt und sich somit in die Listen eingetragen. „Selbst meine Tochter kam mit Mann und den Enkeln aus Bad Rodach angereist und wollten mit ihren Teilnahmen unsere Laufveranstaltung unterstützen“ berichtet sich der Höchheimer Initiator.

Bereits im ersten Zeitfenster am späten Freitagnachmittag absolvierten einige Aktive ihre Runden. Mike Hasenpusch vom TSV Brendlorenzen hatte sich vorab ein wenig verkalkuliert und kam nach der elf Kilometerhauptlaufstrecke “im tiefsten Dunkel“ wieder am Sportgelände an. „Gut, dass ich hier schon so oft gelaufen bin und mich auskenne“, schmunzelt er hinterher.

Dass bei den meisten die Maskenpflicht in Fleisch und Blut übergegangen ist, konnte man an Dr. Ulrich Leber erkennen. Der Mühlbacher wäre beinahe mit dem Mundschutz losgelaufen, erst unmittelbar vor seinem Start wurde er darauf aufmerksam gemacht. Man hätte das Stückchen Stoff aber auch aufgrund des kalten Windes gut gebrauchen können, denn der blies im Grabfeld zeitweise recht heftig. Zudem öffnete des Öfteren der Himmel seine Schleusen und schickte Graupel und Schnee, sonnige Abschnitte gab es aber glücklicherweise auch.

„Endlich gab es wieder einmal eine Laufveranstaltung außerhalb der eigenen bekannten Strecken“ resümierten die vielen Teilnehmer. Wo man sich traf gab es ein freundliches „Hallo“ oder Zuwinken.

Seitens des TSV Höchheim war man äußerst zufrieden und lobte die Aktiven, „die sich ohne Ausnahme vorbildlich an alle Abstands- und Hygieneregeln gehalten haben“ so Horst Friedl.

Die nächste Veranstaltung des RGC wird wohl unter ähnlichen Bedingungen stattfinden müssen, denn der Grenzlandlauf in Mühlfeld ist für das Wochenende 16. – 18. April angesetzt. (alle Termine unter: www.llz-rhoengrabfeld.de )

Bericht und Fotos: Michaela Greier

Jan Gensler am 26. März 2021

 

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