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Die Gesamtwertung vor dem letzten Lauf ist online!

Ihr findet die Gesamtwertung im Menü links unter dem Punkt „RGC Gesamtwertungen“.

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Jan Gensler am 29. September 2019

 

Hollstädter Herbstlauf – ein voller Erfolg!

Traumhaftes Herbstwetter und beste Bedingungen warteten am vergangenen Samstagnachmittag auf die zahlreichen Teilnehmer des „Auto-Köhler-Herbstlaufes“ in Hollstadt. 313 Sportler fanden sich gutgelaunt auf dem Sportgelände ein, eine prima Quote am Ende der langen Serie des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC). „Wir sind auf alle Fälle sehr zufrieden“, so Hauptorganisator Dietmar Werner vom veranstaltenden TSV. „Im Vorfeld hatten wir die örtlichen Grundschüler aktiviert und tatsächlich hat ein Großteil von ihnenteilgenommen“, freute sich der selbst begeisterte Läufer.

Um kurz nach 14 Uhr wurde es leer auf dem Hollstädter Sportplatz, denn sowohl die Hauptläufer, wie auch die Jugend- und Hobbyläufer und alle Walker wurden gemeinsam auf die Strecken geschickt. Die Männer bis zur Altersklasse M65 hatten den längeren, welligen Kurs von 12,7 Kilometer zu bewältigen, die Jahrgänge darüber schlossen sich der flachen Frauenstrecke von zehn Kilometern an. Damit hatte ein Großteil der Damen das Privileg, die uneingeschränkte Beachtung der Zuschauer für sich in Anspruch nehmen zu können. Als erste kam Susanne Haßmüller im Trikot des SC Ostheim im Ziel an, die damit ihren achten Saisonsieg feiern konnte. „Das war ein sehr schöner Lauf, klar bei diesem tollen Wetter“ resümierte die Trappstädterin hinterher. Ihr auf den Fersen war Mannschaftskameradin Anna-Lena Klee, beide sahen den Wettbewerb als Warmlaufen für den Mannschaftshalbmarathon in Fulda tags darauf. Als Dritte durfte sich Lokalmatadorin Nicole Bähr (TSV Hollstadt) feiern lassen. Bei den Männern zeigte sich der Frankenheimer Marcus Enders in einer prima Form, er beeindruckte mit einem Zielsprint und der Zeit von 46:26 Minuten. „Ein gelungener letzter Test für die Deutschen Berglaufmeisterschaften nächstes Wochenende in Breitungen“, lautete sein zufriedenes Fazit. Rang zwei nahm Tino Haßmüller (SC Ostheim) ein, vor Jan Eyring (SV Frankenheim). Stark vertreten war der SV Herschfeld in nahezu allen Altersklassen, man stellte zahlenmäßig das größte Team und fuhr somit einige Podestplätze ein. Noch gut auf den Beinen zeigte sich auch Günter Straub (TSV Rannungen), der die Altersklasse M70 in 53:06 Minuten bewältigte. Die Teilnehmerfelder im Hobbylauf und beim Walking/Wandern waren jeweils gut besetzt, auf der 5,6 Kilometerrunde trugen sich die beiden Frankenheimer Holger Trump und Thomas Schrenk in 22:10 Minuten in die Siegerliste ein. Als schnellste weibliche Teilnehmerin erreichte die Mellrichstädterin Claudia Groß das Ziel. Leider setzte sich der schwache Trend bei den Jugendlichen auch in Hollstadt fort, nur sechs Läufer waren insgesamt am Start. Diesen Wettbewerb entschied Moritz Albert im Trikot der Einheimischen klar für sich.

Ganz anders dagegen verhielt es sich in allen Schülerklassen. Teils durch das im RGC einmalige Verfolgungsrennen und motiviert durch die Aktion „fit durch Bewegung“ konnte man sich über 60 Mädchen und Jungs freuen. Zunächst wurden die jüngeren Jahrgänge auf die Strecke geschickt, eine Minute danach die älteren, was bei ersteren gegen Ende des Parcours noch einmal neue Kräfte freisetzte. So gab es für manche Grundschüler schon die heiß ersehnten „Stockerlplätze“, allen voran für Lilly Kirchner, die von allen Mädchen der Altersklassen bis 12 Jahre die beste Zeit lief. Bei den Jungen setzte sich einmal mehr der Herschfelder Rico Schulz durch. Die älteren Jahrgänge wurden dominiert von Lennart Rössler (VfL 1860 Sportfr. Bad Neustadt) und Christoph Groß (TSV Mellrichstadt), die sich gegenseitig zu phänomenal schnellen Endzeiten trieben.Bei den Mädchen führte kein Weg an der Irmelshäuserin Antonie Butzert vorbei. Für sie blieb die Uhr bei 4:03 Minuten stehen.

Mit Feuereifer waren die Bambinis auf der Sportplatzrunde unterwegs, Begleiterin Heidi Schmitt musste sich ordentlich sputen, um nicht von den Kleinen eingeholt zu werden.

Der TSV Hollstadt unterstützte durch seinen Lauf die Initiative „Bewegung gegen Krebs“, eine Aktion der Krebshilfe zusammen mit dem DOSB und der Sporthochschule Köln. “Dafür gab es Aktionspakete und am Jahresende kann man an einem Wettbewerb teilnehmen“, erklärte Klaus Greier, einer der Verantwortlichen im Verein. Diese Pakete mit vielen kleinen Sportmaterialien gab es neben zahlreichen Tombolapreisen nach der Siegerehrung zu gewinnen.https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/ihr-krebsrisiko-senken/bewegung-und-krebs/bewegung-gegen-krebs/

Auf dem Plan der RGC Serie stehen nun noch der Genusslauf am kommenden Samstag in Ostheim (ohne Punktewertung) und als großes Finale der Kön.iGLauf in Bad Königshofen am 13. Oktober. Spätestens hier werden dann alle Altersklassensieger ermittelt.

Text und Fotos (siehe Bildergalerie): Michaela Greier

Jan Gensler am 18. September 2019

 

Sommerlauf in Wollbach

„Auch wenn wir einige Teilnehmer weniger begrüßen konnten, als in den Jahren zuvor, sind wir mit unserer Veranstaltung sehr zufrieden“ äußerte sich Andreas Stubenrauch als Hauptinitiator des VR-Bank-Laufes in Wollbach. „Zeitgleich gab es so viele andere Events und Feierlichkeiten, man kann nicht in jedem Jahr eine Steigerung erwarten“. Immerhin hatten sich 306 Aktive eingefunden, um als Mountainbiker oder Läufer die Wollbacher Fluren zu bezwingen. „Das Wichtigste ist, dass bei diesen hohen Temperaturen alle wohlbehalten im Ziel ankommen“, so Stubenrauch, der wegen einer langwierigen Verletzung auf einen läuferischen Start beim Heimevent verzichten musste.

Die sportlichen Wettkämpfe eröffneten traditionell die Biker, die entweder auf der Hobbystrecke zwei, oder auf der Profistrecke drei Runden à sieben anspruchsvolle Kilometer zu bewältigen hatten. Von Beginn an setzte sich auf der Langdistanz Horst Elting vom Bike World Brand Euerdorf durch, dem letztjährigen Dritten. Lokalmatador Jochen Manger sicherte sich mit einem fulminanten Schlussspurt Rang zwei, knapp vor Alexander Klemm aus Hollstadt, der hernach noch die zehn Kilometer im Hauptlauf absolvierte. Alle Biker lobten hinterher die Streckenführung und freuten sich über die lautstarke Anfeuerung der Zuschauer an der steilsten Passageunterhalb des Sportgeländes.„Da fiel das Treten in die Pedale ein bisschen leichter“ hieß es. Pech hatte allerdings Andi Stubenrauch vom RSV, dessen Reifen schon in der ersten Runde platzte.

Ein großes Feld von 41 Bambinis machte sich mit großer Begeisterung auf die Sportplatzrunde, manchmal war die Unterstützung der Eltern oder Geschwister auf den letzten Metern nötig. Doch die Anstrengung lohnte sich, hinterher gab es ein Eis und die für die Kleinsten noch wichtigen Urkunden. Bei den Schülerläufen ging es schon ordentlich zur Sache und die Schnellsten legten ein großes Tempo vor. Hier konnten sich auch zur Freude der Einheimischen die Nachwuchsläufer des RSV einige Podestplätze sichern. Die flinksten Beine hatte auf der ein Kilometer langen Runde einmal mehr Rico Schulz vom SV Herschfeld, ein spannendes Duell trugen in der Altersklasse MKU10 Max Geis und der Wollbacher Maik Schroll aus, das der Frankenheimer diesmal mit einer Sekunde Vorsprung für sich verbuchen konnte. Als schnellstes Mädchen ließ Lina Johannes (TSV Münnerstadt) noch einen Großteil der männlichen Konkurrenz hinter sich. Bei den älteren Jahrgängen legte Dauersieger Lennart Rössler vom VfL 1860 Sportfreunde Bad Neustadt mit 5:47 Minuten auf 1,5 Kilometer eine phänomenale Zeit vor, die Mittelstreuerin Veronika Lochner verbuchte das Top-Ergebnis bei den Mädchen.

Im Jugendlauf über 5,5 Kilometer setzte Tim Scholtysek aus Meiningen die Bestmarke, die Hobbylaufwertung ging an Felix Meyerhöfer (DJK Dasswang) in schnellen 20:24 Minuten. Die gebürtige Wollbacherin Simona Greier im Trikot des SC Ostheim erlief die beste Zeit der Frauen und kam als Dritte insgesamt im Ziel an. Ihr Lebensgefährte Felix Plinke – der für den deutschen Top-Verein LG TELIS Finanz Regensburg an den Start geht – setzte mit 35:25 Minuten einsportliches Ausrufezeichen im Hauptlauf über zehn Kilometer. „Die Strecke ist durch die zwei Steigungen sehr anspruchsvoll und man muss immerzu arbeiten, eine echte Herausforderung“, meinte er hinterher. Als Zweiter erreichte Vorjahressieger Markus Veth vom TSV Rannungen das Ziel vor Felix Mayerhöfer (DJK Dasswang). Schnell waren aber auch einige Männer der älteren Jahrgänge M50 und M55, die unter 43 Minuten wieder das Sportgelände erreichten. Bei den Frauen führte der Weg nur über Susanne Haßmüller vom SC Ostheim (43:06 Minuten), die die „Wollbacher Strecke gerade wegen der Hügel der sehr mag“. Ihr Vorsprung auf die Zweitplatzierte Julia Kessler (SV Herschfeld) betrug schon drei Minuten, das Podest komplettierte die Hollstädterin Nicole Bähr.

In der Bike- und Run-Wertung platzierte sich der Hollstädter Alexander Klemm vor seinem Mannschaftskameraden Arno Albert und Dietmar Schultheis (TSV Oberstreu).

Für beste Unterhaltung sorgte Frank „Katsche“ Greier als gut gelaunter Stadionsprecher mit Sachverstand und einer gehörigen Portion Humor.

Text: Michaela Greier (im Fotoalbum)

Fotos: Jürgen Werner

Jan Gensler am 10. August 2019

 

Beim RGC in Unterelsbach ging’s heiß her!

„Ich bin sehr glücklich, dass unser „Saueichelauf“ ohne Zwischenfälle und reibungslos über die Bühne gegangen ist“, so ein sichtlich erleichterter Ralf Maisch vom TSV Unterelsbach. Er hatte in diesem Jahr erstmals die Hauptverantwortung vom bisherigen Cheforganisator Emil Quaißer übernommen. Glühendheiße Temperaturen erwarteten die 292 Teilnehmer des 25. Jubiläumslaufes in dem kleinen Rhöndorf, das von Beginn an im RGC Zirkus mit dabei ist. „Die Läufer waren vernünftig bei diesen äußeren Bedingungen und haben sich glücklicherweise nicht übernommen“, so Maisch. Seitens des TSV war man bestens eingestellt, hatte im Hauptlauf vier Trinkstationen und zusätzliche Wasserbottiche aufgestellt. Die Feuerwehr erfrischte an zwei Stellen die Läufer mit einem feinen Sprühnebel.

Den Beginn der Wettbewerbe machten die jüngsten Schülerinnen und Schüler, große Teilnehmerfelder kam durch die Grundschule Oberelsbach zustande. Mehr als 30 Mädchen und Jungen konnte das Kollegium für den Saueichelauf motivieren.“Wir trainieren regelmäßig in der AG „flott und fit“ für die Bundesjugendspiele“, berichtete Lehrerin Manuela Schroll. „Daher war die Streckenlänge für die Kids kein Problem“. Zudem zitierte sie einen Spruch eines Drittklässlers „ich bin gerne für die anderen gelaufen“!Damit wird auf den finanziellen Klassenzuschuss angespielt, der prozentual zur Klassenstärke ausgeschüttet wird.

Somit legten die jüngsten Sportler ein ordentliches Tempo vor und stürmten den Berg hinauf. Die schnellsten Zeiten auf der 900 Meter Runde liefen Lea Friedel vom SC Ostheimerin 3:18 Minuten, eine Sekunde vor Lina Fey aus Hollstadt, die der jüngeren Altersklasse angehört. Bei den gleichaltrigen Jungen war einmal mehr Rico Schulz (SV Herschfeld, 3:13 Min) das Maß aller Dinge. Die AK U9 war fest in der Hand der örtlichen Grundschüler, die die ersten vier Plätze belegten. Auch in anderen Jahrgangsstufen erreichten die einheimischen Kinder das heiß begehrte Podest und die Sieger durften sich über die schönen – von Dieter Martin gefertigten Medaillen – freuen.

Die älteren Jahrgänge hatten knapp 1600 Meter zu bewältigen, hier waren die Zeiten bei den Schnellsten ebenfalls bemerkenswert. Seriensiegerin Antonie Butzert (TSV Irmelshausen) und Karolin Groß (TSV Mellrichstadt) hatten die flinkesten Beine, bei den Jungen setzte der Frankenheimer Nils Dernbach mit 5:27 die Bestmarke. Eine schon recht anspruchsvolle Runde hatten die 36 Bambini vor sich, über Stock und Stein ging es Richtung Ziel, über die letzten Meter half das lautstarke Anfeuern aus dem Spalier der Eltern.

Ein Start-Ziel-Sieg gelang dem Hausener Julian Trabert im Jugendlauf über fünf Kilometer, diese bewältigte er in starken 19:43 Minuten. Mit ihnen waren auch die Hobbyläufer unterwegs, einige hatten sich aufgrund des Wetters vom Hauptlauf umgemeldet. Ramona Schneider aus Münnerstadt (24:44 Min) und Dominik Endres (SV Frankenheim, 22:10 Min) kamen als Schnellste wieder im Ziel an.Enorm stark war auch das Teilnehmerfeld der Walker und Wanderer, hier machten sich 52 Aktive aus allen Altersklassen auf den Weg rund um das kleine Rhöndorf. Unter ihnen der zehnjährige Jannis Mesarosch aus Münnerstadt, der seinen Vater Harald begleitete. „Ich musste aber fast die ganze Zeit neben hin her joggen, weil er so große Schritte macht“ sagte er hinterher mit einem verschmitzten Lachen.

Der Hauptlauf über 9,8 Kilometer – Höhepunkt der Veranstaltung mit doch respektablen 102 Teilnehmern – ist aufgrund des Streckenprofils der schnellste Wettbewerb der RGC-Serie. Dies merkte man an den guten Zeiten, bei den Männern blieben elf noch unter 40 Minuten. Markus Veth aus Rannungen erreichte als Erster das Ziel in 35:47 Minuten, obwohl ihm vom Vorabend der Geiersberglauf in Waigolshausen in den Beinen steckte. Rang zwei sicherte sich der für Ostheim laufende Tino Haßmüller vor dem zur Freude der Zuschauer Unterelsbacher Lokalmatador Leonard Maisch. Er konnte seine gute vierte Platzierung aus dem vergangenen Jahr somit noch toppen. Bei den Frauen ging an Anna-Lena Klee (SC Ostheim) kein Weg vorbei, ihr folgten Tanja Dietrich (TSV Hollstadt) im Abstand von 30 Sekunden und die Herschfelderin Julia Kessler auf den weiteren Rängen.

Eine besondere Ehrung wurde Emil Quaißer, dem bisherigen Hauptorganisator kurz vor der Siegerehrung zuteil. Aus der Hand von Johann Giglhuber erhielt er für sein 25 Jahre andauerndes Engagement um den Breitensport mit einer Urkunde und dem Verdienstorten in Gold mit Kranz ausgezeichnet.

Eine kleine Pause gibt es nun nach drei aufeinanderfolgenden Wettbewerben im RGC für die Teilnehmer. Erst beim Bad Neustädter Sparkassenstadtlauf am 12. Juli wird wieder um gute Zeiten und Platzierungen gerungen. Infos gibt es aber schon unter www.llz-rhoengrabfeld.de oder www.sparkassenstadtlauf.de

Text und Fotos: Michaela Greier (Fotos im separatem Fotoalbum)

Jan Gensler am 3. Juli 2019

 

Bericht RGC Saal an der Saale

„Grundsätzlich bin ich mit der Teilnehmerzahl nicht unzufrieden“ so Manfred Schön vom TSV Saal nach Abschluss der Wettkämpfe „seines“ zum vierten Mal ausgetragenen Struthseelaufes. „Aber es ist schon ärgerlich, wenn viele angemeldete Läufer dann doch nicht erscheinen, schließlich richtet man sich als Veranstalter“. Glücklicherweise meldeten sich 50 Sportler nach, sodass er 253 Aktive zählen konnte. Dabei sah es unmittelbar vor dem ersten Startschuss bei weitem nicht nach einer gelungenen Laufveranstaltung aus, denn ein heftiges Gewitter mit Platzregen ging um und über Saal hernieder, sodass man die Schülerinnen und Schüler zunächst nicht auf die Strecke schicken konnte.

Diese beeindruckte die kurze Zeitverschiebung allerdings nicht, gerade beim Lauf der jüngeren Jahrgänge konnte man sich über ein recht großes Teilnehmerfeld freuen. Die 1,1 kilometerlange Strecke bewältigten Lina Johannes (TSV Münnerstadt) und der für Herschfeld laufende Rico Schulz am schnellsten. Doppelt so lang betrug die Distanz der älteren Jahrgänge, hier hatte die Irmelshäuser Seriensiegerin Antonie Butzert die flinksten Beine. Bei den Jungen sorgte Lennart Rössler vom VfL Sportfreunde Bad Neustadt (9:16 Minuten) für Raunen bei den Zuschauern, denn er kam mit Riesenschritten in einem phänomenalen Tempo auf dem Saaler Sportgelände an. Dies entlockte Stadionsprecher Wolfgang Schmitt die Aussage „Der Junge braucht eine Fallschirmbremse im Ziel“. In beiden Schülerläufen waren auch die Nachwuchssportler des TSV Saal vertreten, einigen gelang der Sprung aufs begehrte Podest. Mit viel Freude und Elan waren die Bambinis auf der Sportplatzrunde unterwegs, lautstark angefeuert von Eltern und Familien. Hinterher durften die Jüngsten in die Schatztruhe greifen.

Neben einem zahlenmäßig schwach besetzten Jugendlauf war das Feld der Hobbyläufer dagegen stark bestückt. Darunter das Saaler Fußballteam von Trainer Sebastian Schmitt, das den 5,4 Kilometerlauf als kleine Trainingseinheit nutzte. Auch viele Wanderer und Walker genossen die Strecke rund um die Saaler Gemarkung bei nunmehr blauem Himmel.

Die Strecke im Hauptlauf über 10,2 Kilometer wurde in diesem Jahr leicht abgeändert, einfacher war sie dadurch aber nicht. „So manchem Teilnehmer war gar nicht bewusst, dass in Saal solche Steigungen zu erlaufen sind“, so Manfred Schön, der aufgrund des Platzregens und des damit verbundenen rutschigen Bodens etwas Sorge um die Läufer hatte. Sie stellte sich aber als unbegründet heraus, denn an den besonders gefährlichen Stellen waren alle vorsichtig. Schnell war dennoch Tino Haßmüller vom SC Ostheim unterwegs, er erreichte das Ziel als Einziger unter 40 Minuten. Knapp drüber blieb der Zweitplatzierte Markus Veth vom TSV Rannungen vor dem Ostheimer Steven Brodführer. Dessen Mannschaftskameradin Anna-Lena Klee war das Maß aller Dinge bei den Frauen, sie erreichte das Ziel in 46:32 Minuten. Die Hollstädterin Tanja Dietrich (AK W45) folgte ihr im Abstand von einer halben Minute, Julia Kessler vom SV Herschfeld vervollständigte das Podest als Dritte. Im Feld der knapp 100 Starter über diese Distanz feierten einige Aktive ihre Premiere. So löste Lokalmatadorin Sandra Düring ihr Versprechen ein, beim Lauf im Heimatort zu starten. „Ich bin jetzt aber schon leicht nervös, war vielleicht mit meiner Aussage ein bisschen zu voreilig“ gab sie unmittelbar vor dem Start lächelnd zu. Sie löste aber die Anforderung in knapp über einer Stunde bravurös. Gemeinsam auf der Strecke waren das Ehepaar Inge und Willi Drescher aus Leutershausen unterwegs und liefen zeitgleich über den Zielstrich. Die weiteste Anreise zum Struthseelauf dürfte Ralf Hummel aus Zürich gehabt haben, insgesamt belegte er Rang elf im Gesamtklassement.

Der Saaler Lauf war bereits der siebte Wettbewerb der laufenden Saison im RGC, schon am kommenden Wochenende folgt Unterelsbach als Veranstaltungsort. Infos über www.llz-rhoengrabfeld.de und über www.saueichelauf.de .

Fotos (in der Galerie) und Text: Micheala Greier

Jan Gensler am 26. Juni 2019

 

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