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würdiger Saisonabschluss: die Jahressiegerehrung in Hollstadt

Eine lange Laufsaison liegt hinter den Teilnehmern der beliebten Laufserie des Rhön-Grabfeld-Cups (RGC), am vergangenen Sonntag wurde dies mit der Abschlussveranstaltung in der gut besuchten Hollstädter Sporthalle ausgiebig gefeiert. Hier traf sich noch einmal die vielköpfige Lauffamilie, um die Gesamt- und Altersklassensieger zu küren. Dass sich die seit 24 Jahren bestehende Serie weiterhin großer Beliebtheit erfreut, zeigt die Zahl der 2018von 8400 Teilnahmen bei 16 Laufveranstaltungen. Diese wurde im Vergleich zum Vorjahr erneut übertroffen. Die meisten Starter zählte man einmal mehr beim Bad Neustädter „Sparkassenstadtlauf“ (3217 Teilnehmer) – dem sogenannten Flagschiff der Serie -, dem Lauf „rund um Rannungen“ (595)und dem Herschfeldlauf (350).Das Gesamtergebnis begeisterte auch SPD Politikerin Sabine Dittmar, die der Veranstaltung erneut beiwohnte: „Der RGC ist ein tolles Projekt, das sowohl den ambitionierten Läufern, wie auch dem Hobbysportler ein großes Spektrum an Bewegungsmöglichkeiten bietet. Die Jugend ist zudem durch das Motto „Sport statt Drogen“ besonders angesprochen, das ist vorbildliche Präventivarbeit“, betonte die Bundestagsabgeordnete.   

Viel Lob gab es auch vom stellvertretenden Landrat Peter Suckfüll, „Wir können stolz und glücklich sein,dass dieses nachhaltige und traditionsreiche Projekt schon so viele Jahre erfolgreich ist. Das ist einzigartig und macht den Landkreis Rhön-Grabfeld im ganzen Freistaat bekannt“, freute sich der Kreispolitiker. Allen voran dankte er Initiator Eberhard Helm, „der so viele Leute motiviert und in Bewegung bringt“. Daher werde er sich auch weiterhin für die bestmögliche Unterstützung einsetzen, dankte aber auch explizit noch den vielen Helfern in den am RGC teilnehmenden Vereinen.

Eberhard Helm betonte „bei uns kann jeder – vom Bambini bis zum 80-Jährigen – teilnehmen, ob leistungsorientiert, oder als Freizeitsportler oder Wanderer“.Sein Wunsch an dieBevölkerung im Allgemeinen lautet „weniger Sport schauen, lieber Sport aktiv betreiben“.  Das Projekt der Dorfrunde – die nahezu in fast jedem Ort des Landkreises eingerichtet sei – biete dazu ausreichend Gelegenheit. 

Die Gesamtwertung der Frauen gewann in diesem Jahr Anna-Lena Klee vom SC Ostheim vor ihrer Vereinskameradin Susanne Haßmüller (W35). Hinter den beiden platzierte sich die für den SV Herschfeld startende Sonja Reiher. Schnellster Mann im Landkreis darf sich Markus Veth (TSV Rannungen) nennen, Gesamtzweiter wurde Tino Haßmüller vor dem WollbacherRonald Schroll. Die schnellsten weiblichen und männlichen Jugendlichen wurden mit einem Geldpreis für ihre Leistungen honoriert. Bei der Ehrung des Nachwuchses gab es die heiß begehrten Pokale für die Erstplatzierten, für die Nachfolgenden einen to Go Becher. Die fleißigsten Teilnehmer, die an allen 16 Veranstaltungen antraten, waren Franz Stockheimer, Klaus Wiegand, Heribert Wagner und traurigerweise Martin Schuhmann. Für den zum großen Entsetzen der Läuferfamilie erst vor einigen Tagen verstorbenen 42-jährige Sälzer wurde eine Schweigeminute abgehalten.

In der Vereinswertung lag erneut der SV Herschfeld mit der stolzen Anzahl 458 Teilnahmen weit vorne, der SV Frankenheim belegte dank seines stark vertretenen Nachwuchses Rang zwei (323) vor dem TSV Hollstadt (267). Einen beachtlichen vierten Platz erreichte der TSV Saal mit 255 Teilnahmen.  Die Familienwertung entschied Familie Schatz aus Bischofsheim mit 79 Starts vor den beiden Saaler FamilienWiener (59) und Schulz (57). Sie alle dürfen sich über einen gemeinsamen Kinobesuch freuen. Insgesamt waren neun Familien in der Wertung.  Für alle, die sechs Starts und mehr vorweisen konnten, gab es natürlich die begehrten Läufershirts, diesmal in weiß mit neongrüner Aufschrift gehalten. Zudem durften sich einige Glückspilze bei der Verlosung über wertvolle Preise freuen.

Bereichert wurde die Abschlussfeier durch die spektakulären Auftritte der Hip-Hop-Gruppe „The swagfamily“ aus Bad Neustadt.

Die Planung für das neue Wettkampfjahr läuft bei den teilnehmenden Vereinen bereits auf Hochtouren. Nach erfolgreicher Premiere im September 2018 wird der Lauf des TSV Bad Königshofen künftigfest im RGC integriert und dann auch voll gewertet. Der erste Termin in der Jubiläumsserie 2019 – 25 Jahre RGC – ist der Lauf in Höchheim Anfang April.

Text und Fotos: Michaela Greier

 

 

Jan Gensler am 14. Dezember 2018

 

KIDS-TRAININGSLAGER VR-Bank Camp 2018

Auch 2018 findet das VR-Bank Camp statt, diesmal in der Thüringer Hütte.

 

Beginn: Freitag 06. Juli gegen ca. 16.00 Uhr

Ende: Sonntag, 08. Juli gegen 11.00 Uhr

 

TEILNAHME-VORAUSSETZUNGEN

– Alter: 8 bis 16 Jahre

– Lust am Laufen, Spaß an der Gemeinschaft und die heimische Natur zu erleben

 

Wir werden Koordination-, Spiel- und Stabi-Übungen durchführen, so dass für jeden Teilnehmer was dabei sein sollte. Bei schlechtem Wetter gibt es ein Alternativprogramm (z.B.: Schwimmbad).

Unterkunft ist das Schullandheim Thüringer Hütte, die Eigenbeteiligung für die drei Tage für Übernachtung, Vollpension und Bettzeug beträgt ca. 45€ bis 50€ (je nach Teilnehmerzahl).

Genauere Informationen werden nach eingegangener Anmeldung bzw. zeitnah vor Beginn des Lauftrainingslagers bekannt gegeben.

 

ANMELDUNG

Bis zum 08.06.2018 per Mail an familie-enders(at)gmx.de oder telefonisch unter 0151 / 65 19 64 19. Bitte mit Angabe der T-Shirt-Größe.

Jan Gensler am 7. März 2018

 

Ostheimer Gesundheitswoche 2018

29. Juli – 04. August 2018

 

Zum 15. Mal geht es in Ostheim v. d. Rhön um die Gesundheit.

Gesundheit ist nicht Glückssache, aber wenn man gesund ist, kann man sich glücklich schätzen.

In netter Gesellschaft machen die Bewegungsübungen und Wanderungen zur körperlichen Fitness viel Spaß. Interessante Vorträge, gesunde Ernährung und Entspannungsübungen runden das Programm ab.

So macht Prävention Spaß, ein Anliegen der Ostheimer Ärzte.

 

Das Programm ist auf eine Altersspanne zwischen 50 und 70 Jahren abgestimmt und beinhaltet normalerweise täglich 2 Einheiten á 60 Minuten.

Das genaue Programm und die Höhe des Unkostenbeitrages erfahren Sie ab Juni durch die Tagespresse und über Flyer, die bei den Ostheimer Hausärzten und Apotheken ausliegen, ebenso wie in der Ostheimer Touristinfo.

 

Anmeldungen an jutta.helm(at)gmx.de

Jan Gensler am

 

Die Dorfrunde Ipthausen ist eröffnet!

Die Dorfrunde Ipthausen wurde mit einem schönen Event eröffnet.
 
Danke für Text und Bild, Frau Vossenkaul.
 
„Täglich eine halbe Stunde für die Gesundheit – Bewegung ganz umsonst und draußen
Ipthausen (rv) Jetzt hat auch Ipthausen seine eigene Dorfrunde – gemeinsam wurde sie von wander- und bewegungsfreudigen Bürgern am Sonntagnachmittag zum ersten Mal begangen. Stadträtin Ruth Scheublein sprach am Treffpunkt Dorfmuseum einige Begrüßungsworte und bedankte sich bei Clemens Behr, der seine Gitarre mitgebracht hatte, und allen Helfern für die Unterstützung bei der Umsetzung der landkreisweiten Idee „Dorfrunde“ vor Ort, innerhalb des „Gesundheitslandkreises Rhön-Grabfeld“.
„Die Ipthäuser kennen Feld und Flur in der Umgebung, die Dorfrunde soll jedoch ein zusätzlicher Anreiz sein, sich täglich zu bewegen und etwas für die Gesundheit zu tun“, sagte Scheublein. Bewegung wirke vorbeugend gegen viele Krankheiten, unter anderem gegen zu hohe Cholesterinwerte, Diabetes und Herzinfarkt. Innerhalb der Aktion Dorfrunde sind schon viele Rundwege, für die man sich täglich Zeit nehmen sollte, im Landkreis entstanden. Das Genießen von Ruhe und Natur, das Beobachten der Veränderungen während des Wechsels der Jahreszeiten gehört dazu und soll zur Entspannung beitragen. Mit Freunden und Bekannten macht das Wandern noch mehr Spaß, aber man sollte stets nur so schnell gehen, dass man sich noch unterhalten kann, erläuterte Scheublein.
Die Ipthäuser Dorfrunde ist mit 4,3 km relativ lang, man braucht ungefähr, je nach Tempo, eine dreiviertel Stunde. Die Strecke beginnt offiziell an der Wallfahrtskirche „Mariä Geburt“, die auch eine Station des Fränkischen Marienwegs ist. Vorbei am ehemaligen Landgasthof gelangt man ins Neubaugebiet „Merklach“ und läuft weiter Richtung Berghäuschen. Davor muss ein kurzer Anstieg bewältigt werden, dann kann man sich im Berghäuschen, der ehemaligen Unterstellmöglichkeit für Hüter, eine Verschnaufpause gönnen und den Panoramablick ins Grabfeld genießen. Am Sonntag verteilte dort Ruth Scheubleinals stärkenden Imbiss Joghurt, gesponsert von einer Molkerei, und einige Lieder erklangen zur Gitarrenbegleitung.
Über einen gut begehbaren Wirtschaftsweg verläuft die Strecke zurück wiederum Richtung Neubaugebiet und vorbei an der Vogelvoliere Richtung Kirche. Der Weg ist ausgeschildert und geeignet für Wanderer und Nordic Walker, mit oder ohne Hund. Am Ende der Wanderung waren alle Teilnehmer in die Feuerwehr eingeladen, dort wurden sie beköstigt mit Süßem und Deftigem. Der Erlös wird für die Bildstocksanierung verwendet.
Die Aktion Dorfrunden wurde vom Leichtathletik-Leistungs-Zentrum Rhön-Grabfeld (LLZ) in Kooperation mit dem Bayerischen Landessportverband (BLSV) initiiert. Finanziell unterstützt außerdem die Sparkasse Bad Neustadt. Vor allem die Herzgesundheit ist den Initiatoren wichtig, immerhin gehören Herz-Kreislauferkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Vorbeugen ist eigentlich ganz einfach, so die Verantwortlichen vom LLZ: Täglich sollte man eine erholsame halbe Stunde stressfrei gestalten und sich dabei bewegen. Vorsichtiges Dosieren wird empfohlen, zuerst Gehen, dann das Tempo erhöhen bis zum Joggen, falls möglich. Moderate Bewegung wie Gehen oder Laufen – aber auch Radfahren, Schwimmen und Tanzen sind unter anderem wirksam gegen Bluthochdruck, den Hauptrisikofaktor für die meisten Herzerkrankungen. Wer die Dorfrunde möglichst täglich absolviert, hat schon viel für seine Gesundheit getan – und das ganz kostenfrei.
 
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Eröffnung der Dorfrunde in Ipthausen: Ruth Scheublein (Zweite von rechts) und Clemens Behr (mit Gitarre) waren die Hauptorganisatoren der Dorfrunde, die gemeinsam mit interessierten Bürgern und stellvertretendem Bürgermeister Philipp Sebald am Sonntag zum ersten Mal begangen wurde. Foto: Vossenkaul
 
Jan Gensler am 13. Oktober 2017

 

Der erste Dorfrundentag – ein Erfolg

Sich gemeinsam an der frischen Luft zu bewegen, das tut gut und macht Spaß. Das Leichtathletik-Leistungszentrum (LLZ) Rhön-Grabfeld hatte daher am Samstagnachmittag zum Dorfrundentag aufgerufen. Ziel war es, möglichst viele Menschen im Landkreis zu motivieren, sich eine Stunde lang zu bewegen.
Auch in der Gemeinde Oberstreu mit Ortsteil Mittelstreu war man aktiv. Die Bevölkerung war eingeladen, gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Liebst in Mittelstreu und dem stellvertretenden Bürgermeister Michael Türk in Oberstreu die jeweilige Dorfrunde zu gehen.
Das Konzept kam gut an: Viele waren gekommen. Frauen und Männer, alt und jung, die Kleinsten noch im Kinderwagen, dazu einige Vierbeiner, waren am Start. In Oberstreu waren es 58, in Mittelstreu 88 Teilnehmer. Allerdings wurde nicht nur gelaufen. In Mittelstreu wusste Bürgermeister Liebst einiges über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten entlang der rund drei Kilometer langen Dorfrunde zu
berichten, unter anderem über das alte Wasserwerk, den neu renovierten Bildstock an der Dreschhalle und die Nepomuk-Brücke.

Mittelstreu_2

In Oberstreu war das Sportheim Treffpunkt. Dann ging die Gruppe gemeinsam auf die 2,2 Kilometer lange Dorfrunde am Klingenweg, wo weitere Mitläufr warteten. Der zweite Bürgermeister Michael Türk konnte ebenfalls mit allerhand Wissenswertem zu den Besonderheiten an der Strecke aufwarten, so etwa über die Marienbrücke, den Mönchshof oder die alte Synagoge in Oberstreu. Nachdem man sich über eine Stunde an der herbstlichen Luft bewegt hatte,wartete in den Sportheimen in beiden Ortsteilen eine Stärkung auf die bewegungsfreudigen Bürger .

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Auch der Mellrichstädter Stadtteil Bahra war dem Aufruf zur Dorfrunde gefolgt. Bürgermeister Eberhard Streit und Ortssprecher Karl-Heinz Kirsch begrüßten die Teilnehmer am frühen Samstagnachmittagund freuten sich über die gute Beteiligung. An dem Lauf nahmen 59 Personen im Alter zwischen fünf und 77 Jahren teil. Unter dem Slogan „1000 Schritte für 1000 Jahre Bahra“ machten sich die Bürger auf den Weg. Angeboten wurden zwei Runden: eine mit 2,6 Kilometern Längeund eine sechs Kilometer lange Tour. Der größte Teil der Läufer hat übrigens die große Runde gewählt, so Karl-Heinz Kirsch. „Mit so einer großen Teilnehmerzahl hatte ich gar nicht gerechnet“, freute er sich über den Erfolg der Aktion.

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Bahra
Die Gemeinde, die im Verhältnis zur Einwohnerzahl die meisten Teilnehmer hat, kann 1000 Euro gewinnen, hieß es im Veranstaltungsaufruf des LLZ. In Bahra ist man nun auf das Ergebnis gespannt.

Text: Sabine Pagel, Simone Stock

 

Auch in Wollbach und Frankenheim war reger Verkehr auf der dortigen Dorfrunde.

Hier ein Foto aus Wollbach:

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Jan Gensler am 16. November 2016

 

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